Die "Morandi-Brücke" in Genua stürzte am 14. August 2018 ein und wurde knapp zwei Jahre später am 03. August 2020 als "Viadotto Genova San Giorgio" neu eingeweiht.
Die Carolabrücke in Dresden stürzte am 11. September 2024 ein. Gestern vermeldet das "Baunetz", dass der Stadtrat schon am 03. September 2026 über die weitere Beauftragung eines Planungsteams entscheiden soll. Die Vorgaben des Stadtsowjets lauten übrigens, dass der Wiederaufbau der Carolabrücke "zeitnah, zeitgemäß und zukunftsfähig" erfolgen soll. Ein Termin wird nicht genannt
Der "Mitteldeutsche Rundfunk" vermeldet nun, dass der Wiederaufbau der Carolabrücke erst 2028 beginnen soll. Dafür dürfen die Bürger bei den verschiedenen Entwürfen für den Neubau "mitreden".
Seit dem Einsturz kursiert in Dresden der Witz, dass die Chinesen den Auftrag, die Brücke neu zu bauen, mit der Begründung abgelehnt hätten, für einen Halbtagsjob kämen sie nicht. Was die Witzbolde nicht sehen wollen: In China dürfen die Bürger nicht darüber mitreden, welche Art von Brücke gebaut wird. Man setzt ihnen die Dinger einfach schnell vor die Nase, und dann müssen sie sehen, wie sie damit klarkommen.