888 Gas → LNG → Strom → Wärme:
Eine Kette voller Energieverluste – und zusätzlicher Emissionen.
Verflüssigung (LNG):
Um Erdgas (schmutziges Fracking Gas) aus den Vereinigte Staaten von Amerika transportfähig zu machen, wird es auf etwa 162 °C heruntergekühlt.
Das kostet grob 10–25 % der enthaltenen Energie – allein für die Verflüssigung.
Seetransport:
Ein rund 300 Meter langer LNG-Tanker verbraucht erhebliche Mengen Treibstoff.
Je nach Antrieb (meistens Schweröl, ca. 17.000 Liter/Std.) entstehen dabei relevante CO₂-, Schwefeloxid-, Stickoxid- und Feinstaubemissionen (wo bleibt da die DUH???)
Ohne diese energieintensiven Transporte gäbe es hier kein importiertes LNG.
Rückvergasung:
Im Importterminal wird das LNG wieder erwärmt und in Gas umgewandelt – erneut mit enormen zusätzlichem Energieaufwand.
●Verstromung:
Im Gaskraftwerk werden nur etwa 55–60 % der Energie in Strom umgewandelt.
Heizen mit Strom:
Der Strom wird zwar nahezu vollständig in Wärme umgewandelt – aber eben nur aus den verbleibenden 55–60 %.
Gesamtbild des "grünen" Irrsinn:
Direkte Gasheizung im Haus: 90–98 % Wirkungsgrad
LNG → Strom → Wärme: real deutlich unter 55 % nutzbare Endwärme, wenn man Verflüssigung, Transport und Rückvergasung mit einrechnet
Um die gleiche Wärmemenge zu erzeugen, wird erheblich mehr Primärenergie benötigt – plus zusätzlicher Transportemissionen.
Schlankweg:
Je mehr Umwandlungs- und Transportstufen zwischen Energiequelle und Heizkörper liegen, desto größer werden die physikalisch unvermeidbaren Verluste.
Direkte Nutzung vor Ort ist systemisch deutlich effizienter – Ausnahmen bleiben Konzepte wie Kraft-Wärme-Kopplung, bei denen Abwärme sinnvoll genutzt wird.