2020 fährt Jamal T. (damals 28), Asylbewerber aus dem Irak und gemeldet im Kreis Marburg-Biedenkopf, mit seinem Sportwagen in die Niederlande zum Campingurlaub.
Gegen 3 Uhr nachts kommt es zum fatalen Zusammenstoß mit einem 14 Jahre alten Mädchen: Tamar.
Das Mädchen starb, wurde dann wohl von der Straße geschleift und in den Straßengraben gelegt.
Überwachungskameras führten die Ermittler zu dem 28Jährigen. Dieser stellte sich schließlich und gab an, nichts bemerkt zu haben bzw er sei wohl "über ein Schlagloch gefahren". Außerdem habe er auf sein Handy geschaut. zu navigieren.
Ein Jahr später verhängte die Staatsanwaltschaft eine Strafe von 1500 Euro wegen der fatalen Handynutzung am Steuer.
Doch die Eltern von Tamar nahmen das nicht hin, gingen gegen die Entscheidung vor. Der Fall wurde neu aufgerollt. Dabei kam heraus, dass Jamal T. den Zusammenstoß bemerkt haben und abgehauen sein muss.
Das Auto wurde zudem nach dem Unfall gereinigt und verkauft.
Was genau vor sechs Jahren passiert ist, muss nun das Gericht in den Niederlanden erörtern.
Der Prozess beginnt am 30. Juni.