Lieber Herr Herweck,
zunächst einmal eine formale Rüge:
Es heißt Kirchensteuer, nicht „Kirschensteuer“. 🍒
Wobei ich zugeben muss: Eine gesonderte Besteuerung von Steinobst wäre aus verwaltungstechnischer Sicht durchaus charmant (Kategorie: landwirtschaftliche Veredelungserzeugnisse). Ich werde das beim Finanzministerium mal als Impuls einreichen.
Zu Ihrem bunten Bildchen:
Sie sehen da " 82,69%".
Ich sehe da eine pathologische Fieberkurve. 📉📈
Schauen Sie sich diesen Einbruch auf -20% Ende November an.
In einem ordentlich geführten deutschen Lebenslauf hätte dieser Stress-Ausschlag sofort drei Wochen Kur im Schwarzwald und eine Wiedereingliederungsmaßnahme zur Folge.
Das ist keine Geldanlage. Das ist ein kardiologisches Risiko.
Und was die "Vertragssicherheit" angeht:
Die misst man nicht in vulgären Prozentzahlen.
Man misst sie in der Stille, die herrscht, wenn man nachts weiß, dass das Geld auf dem Girokonto liegt. Unbeweglich. Inert.
Und langsam, aber völlig rechtskonform, von der Inflation angenagt wird.
Das ist der Preis für Zivilisation.
Behalten Sie Ihre Zappel-App. Ich nehme den Durchschlag für meine Akten. 📂
Mit korrigierenden Grüßen,
Annette