In unserer Toleranz lassen wir die Schwächsten in der Gesellschaft im Stich. IMHO wollen wir es doch gar nicht so genau wissen, ob die Tochter auch die Tochter oder bereits die Zweitfrau ist, die wir dann auch noch mit Kindergeld finanzieren würden.
Der Umstand, dass wir schon unsere eigenen Kinder und Frauen nicht vor solchen "Bewegungen" schützen können, sendet auch ein fürchterliches Signal an die muslimischen Frauen: da wir uns für Toleranz entschieden haben, können wir Euch kaum wirksam schützen. Frauenhäuser sind voll. Also, wenn ihr Euch beklagt, seid Ihr u.U. abends wieder bei Eurem Mann oder "Vater". Wenn Du aus einem Land kommst, wo auch gerne mal die Frau ausgepeitscht wird, weil sie ihren Vergewaltiger angezeigt hat, bleibt das nicht ohne Wirkung.
Aber für die "Omas gegen Rechts" und die NGOs ist es natürlich viel einfacher, wenn man all das ignoriert und Komplexitäten umgehen kann.
Und so stören wir uns auch gar nicht mehr daran, wenn Vergewaltiger und Messerstecher keine 24 Stunden mehr in Gewahrsam bleiben. Wir stören uns nicht, wenn sie binnen weniger Stunden zu ihren Opfern zurückkehren können, wenn sie noch leben oder nicht im Krankenhaus sind.
Wenn es eine Grenze braucht an der klar wird, dass wir am Ende unserer Aufnahmekapazitäten angekommen sind, dann ist sie dort erreicht, wo wir für die Sicherheit nicht mehr garantieren können. Irgendwann werden wir erfahren, wie viele Frauen in Flüchtlingsunterkünften gruppenvergewaltigt wurden. Und auch die Geschichten unserer Kinder werden zunehmen, während viele von uns untätig bleiben und den toleranten Mann / Frau von Welt abgeben.
Dabei, es kann keine Toleranz gegenüber jeder Form der Gewalt geben.