Unpopuläre Meinung:
Klimamodelle können gar kein Klima modellieren
1. Die räumliche (100 km) und zeitliche (1 h) Auflösung der Modellierung atmosphärischer Strömungen ist viel zu gering.
2. Die Tiefenströmungen der Ozeane, wesentliche Einflussfaktoren, sind weder vollständig verstanden noch können sie im Modell abgebildet werden.
3. Die Wolkenbildung ist nicht im Detail verstanden. Entstehung, Wachstum und Auflösung/Abregnen von Wolken wird nicht modelliert. Die Größenordnung, in welcher Wolken eine Rolle spielen (1 bis 10 km), ist in der Modellierung nicht einmal abgebildet.
4. Manche Einflussfaktoren wie Vulkanismus können nicht vorhergesagt werden, haben aber einen großen Einfluss auf Wetter und Klima.
5. Die historischen Klimadaten decken nur einen Bruchteil der Erdoberfläche ab oder sind als Proxydaten geschätzt. Sie werden durch das Mikroklima beeinflusst. Die Auflösung der Klimamodelle ist zu gering, um mikroklimatische Zonen abbilden zu können.
6. Die historischen Klimadaten sind so ungenau, dass einzelne Messwerte stark angepasst werden (teilweise mehr als 3 °C) und auch Mittelwerte für Regionen immer wieder bei jeder neuen Auswertung nachträglich geändert werden.
7. Instrumentelle Klimadaten der Neuzeit werden durch den Wechsel von Wetterstationen, den Einfluss der Urbanisierung (Wärmeinseln) und andere mikroklimatische Besonderheiten verzerrt. Diese Effekte werden nur unzureichend korrigiert.
8. Satellitendaten erfassen nur die oberen 10 Mikrometer der Ozeane („Haut“), dünner als ein menschliches Haar. Sie sind für Gebiete unter Wolken nicht zugänglich und werden durch verschiedene Einflussfaktoren (Windgeschwindigkeit, Nebel, Aerosole) verzerrt.
9. Messdaten für die Ozeane, den größten Wärmespeichern, liegen historisch kaum vor und auch die Abdeckung in der Neuzeit ist durch Bojen (Küstennähe) und Tauchbojen (Argobojen) sehr gering.
10. Wetter und Klima sind komplexe chaotische Systeme, die sich bei nur minimal geänderten Ausgangsbedingungen (Schmetterlingseffekt) völlig anders entwickeln können. Der IPCC merkt selbst an, dass sich das Klima deshalb grundsätzlich nicht prognostizieren lässt.
P.S. Das KI-erzeugte (fiktive) Relief eines kleinen Teils der Erdoberfläche könnte auch in den besten und detailliertesten globalen Klimamodellen aufgrund der begrenzten Rechenleistung nur durch ein paar Finite Elemente abgebildet werden. Aus vielen tausenden mikroklimatischen Zonen werden so eine Handvoll.