Kommt jetzt ein bisschen dicke. Habe aber - außer bei Döpfner - noch keine „fulminante“ Verteidigung dieses KI-Ghostwritings gelesen. Warum eigentlich nicht? Text als Text, Tod des Autors und so. Das muss doch auf Knopfdruck möglich sein. zeit.de/politik/deutschland/…
Warum sollte für die journalistische Textproduktion nicht gelten, was für die geisteswissenschaftliche ähnlich gilt? Es zählt eben nicht nur, was rauskommt.
Die KI kommt zu sich. Sie darf sich nun selbst an prominenter Stelle gegen den Einwand verteidigen, das Prinzip verlässlicher Autorschaft zu unterminieren. Der Springer-Vorsitzende gibt ihr grinsend die Gelegenheit anzukündigen, dass sie sich nicht mehr wird „aufhalten“ lassen.
Der Kanzler ist ein Kommunikationsgenie. Wer erinnert sich nicht gerührt daran, dass er einst sein Notebook verlor. Ein Obdachloser fand es und gab es zurück. Merz bedankte sich damals mit einem Geschenk seines neuen Buches. Titel: "Nur wer sich ändert, wird bestehen“.
Im Grunde muss man Mario Voigt dankbar sein, weil er die Infamie vieler KI-generierter Beiträge auf die Spitze treibt. Die Empörung hat daher bisweilen etwas von „Haltet den Dieb“.
Hier soir, The Cure était à Barcelone.
La chair de poule quand les 50k personnes accompagnent la voix intacte de Robert Smith.
Just Like Heaven | The Cure | Juin 2026.
Wenn ihr nächste Woche was in den Unis dieser Republik plakatieren möchtet, nehmt doch dieses Zitat aus dem Artikel von @ArndPollmann und @DanielMFeige.
"Nur wenn man Bildung – outputorientiert – als etwas versteht, das man gut gebrauchen und mit dem man blenden kann, mag es einem ganz egal sein, ob man sich den Besitz dieses Gebrauchsguts nicht doch preiswerter und auf Abkürzungen aneignen kann." Right said Fred.
Der Siegeszug der KI in der Bildung wäre ein Rückschritt in unkritische Praktikabilität, ökonomische Effizienz und pädagogische Bequemlichkeit. Hier ginge mit dem Denken auch die Bildung selbst verloren. @DanielMFeige und ich, wir haben uns zusammengetan. philomag.de/artikel/digitale…