Wir sind die Stimme des familiengeführten Mittelstandes in Deutschland.

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Kluge Köpfe gesucht: 10.000 € für die beste ordnungspolitische Idee DIE FAMILIENUNTERNEHMER vergeben den Ordnungspolitischen Preis für einen bereits veröffentlichten Beitrag (Artikel, Podcast, Video oder Kurzstudie), der aktuelle wirtschaftspolitische Herausforderungen ordnungspolitisch analysiert oder löst – mit Bezug zu Deutschland oder Europa. 🗓️ Bewerbungsschluss: 30. Juni 2026 🔎 Unabhängige Jury, anonymisiertes Auswahlverfahren 👉 ordnungspolitischer-preis.eu
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"Wer soll, wer kann das eigentlich noch bezahlen?" Marie-Christine Ostermann über den Bundeshaushalt ab 2030 und die berechtigten Sorgen junger Leute. #FamUTage26
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🚀 Jetzt anmelden: Noch letzte Plätze für den #Bayernkongress26 verfügbar Am 17. und 18. Juni 2026 treffen sich Familienunternehmer in Nürnberg zum 15. Bayerischen Familienunternehmer-Kongress, um über die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts zu diskutieren. Wir sprachen vorab mit unserer bayerischen Landesvorsitzenden, der Familienunternehmerin Dr. Eva Vesterling, über die Veranstaltung. Frau Dr. Vesterling, warum freuen Sie sich auf den Bayerischen Familienunternehmer-Kongress 2026? Wir werden wichtige Impulse aus dem Unternehmertum an die Politik senden, für Wirtschaftsreformen eintreten und mit der Preisverleihung zum Bayerischen Familienunternehmen des Jahres auch unternehmerisches Engagement würdigen. Eins ist ganz klar - Wirtschaft braucht: Reformen! Wachstum! Zukunft! Und genau das ist auch das Motto unserer Veranstaltung. Wir wollen aufzeigen, wie unser Wirtschaftsstandort wieder vorankommt und wie wir wieder Wachstum schaffen. Am meisten freue ich mich daher auf den inspirierenden Austausch mit meinen Unternehmer-Kollegen. Welche Speaker werden auf der Bühne stehen und warum sollten Unternehmer diesen Kongress nicht verpassen? Wir freuen uns auf hochkarätige Referenten, darunter den bayerischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger sowie die Wirtschaftsweise Prof. Veronika Grimm. Insgesamt ist der Bayerische Familienunternehmer-Kongress ein echtes Highlight im Veranstaltungsjahr. Es kommen Unternehmer in einer starken Gemeinschaft zusammen: Wir tauschen uns aus und wir lernen viel voneinander. Wir inspirieren einander unternehmerisch, aber wir tanken auch gemeinsam Kraft und helfen uns gegenseitig dabei, unsere Unternehmen erfolgreich durch die Stürme dieser schwierigen Zeit zu führen. Warum findet der Kongress dieses Jahr ausgerechnet in Nürnberg statt? Nach einem sehr erfolgreichen Bayernkongress im vergangenen Jahr in München freuen wir uns jetzt auf das Nürnberg, das uns geschichtlich eine Steilvorlage für die Diskussion über wirtschaftlichen Aufschwung bietet. Handel und Handwerk bescherten dieser einstigen Reichsstadt mit ihrer legendären Kaiserburg Reichtum, Macht und Ansehen in ganz Europa. Schlüssel für den wirtschaftlichen Aufstieg waren Markt-, Münz- und Zollrechte. Eine gezielte Struktur-, Beschäftigungs- und Zuwanderungspolitik förderte die weitere Entwicklung der Stadt und die Nürnberger nutzten das Wissen ihrer Zeit, um technische Meisterleistungen hervorzubringen. So prägten die Stadt und ihre Händler, Handwerker und Unternehmer den Fortschritt weit über die Region hinaus. Diese Historie bietet die perfekte Basis, um über die heutigen unternehmerischen Herausforderungen und die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts zu sprechen. ℹ️ Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitglieder und registrierte Interessenten. 👉 Jetzt noch anmelden und dabei sein! familienunternehmer.eu/vor-o…
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Es bleiben noch wenige Tage: Die Ausschreibung für den Ordnungspolitischen Preis endet bald Bis 30. Juni können Beiträge für den Ordnungspolitischen Preis eingereicht werden – danach ist für dieses Jahr Schluss. Gesucht sind prägnante Analysen oder konkrete Vorschläge zur Wirtschaftswende auf ordnungspolitischer Grundlage – mit Blick auf Deutschland oder Europa. Zugelassen sind veröffentlichte Beiträge (Text, Audio, Video) oder kompakte wissenschaftliche Arbeiten. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die Auswahl trifft eine unabhängige Jury. Wer jetzt nicht einreicht, verpasst die Chance. 👉 ordnungspolitischer-preis.eu…
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Familienunternehmer zu Gipfeltreffen von Koalition und Sozialpartnern im Kanzleramt Die Spitzen der Koalition trafen sich mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass weitere Schritte zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes zügig und entschlossen angegangen werden müssen. In weiteren Treffen soll bis zum Koalitionsausschuss am 1. Juli daran gearbeitet werden. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Die Regierung will nun offenbar gemeinsam mit Wirtschaft und Gewerkschaften nach Lösungen suchen, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wieder herzustellen. Dieser Ansatz auf den letzten Drücker kommt spät. Bis zum Koalitionsausschuss am 1. Juli sind nur noch knapp drei Wochen Zeit. Die nun angesetzten Treffen aber lassen zumindest hoffen, dass die Grundrisse der Reformpakete darin bereits wichtige Stresstests auf Praktikabilität durchlaufen und sonst zu erwartende Pannen an Sollbruchstellen dadurch zu vermeiden oder zumindest geringzuhalten sind. Denn was wir nicht mehr zu verlieren haben, ist Zeit durch Lagerkämpfe und Blockaden. Im Herbst entscheiden die Unternehmer über ihre Investitionspläne für 2027. Wenn bis dahin keine konkret ausformulierten Wirtschaftsreformen vorliegen, werden sich viele Unternehmen dadurch gezwungenermaßen gegen Investitionen entscheiden müssen, um unkalkulierbare Risiken für ihr Unternehmen zu vermeiden. Dann aber droht ein weiteres komplettes Jahr für unsere Volkswirtschaft verloren zu gehen. Sehr vielen Unternehmen läuft die Zeit schlichtweg davon. Nach sechs Jahren wirtschaftlichen Stillstands leben viele bereits von der Substanz. Die steigenden Insolvenzzahlen sind nur die statistisch sichtbaren Indikatoren dieser schwierigen Zeit, die unsichtbaren sind die stillen Betriebsaufgaben. Dem Absterben des Wirtschaftspotenzials kann diese Koalition nur durch schnelle und wirklich entlastende Reformen etwas entgegensetzen.“
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Warum in der Gesellschaft und den Medien über alles Mögliche diskutiert wird, aber nicht über die wirtschaftspolitischen Probleme und damit den Elefanten im Raum - das kann Thomas Hoppe, Bundesvorsitzender von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, nicht nachvollziehen. #FamUTage26
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„Reformgipfel“ – oder wieder nur ein neues Schlagwort? Heute trifft sich die Politik zum “Reformgipfel”. Dies klingt ein bisschen nach „Herbst der Reformen“ oder „Sommer der Entscheidungen“: An Ankündigungen mangelt es der Koalition nicht. An Lösungsvorschlägen auch nicht. Die Schubladen sind voll mit durchdachten Konzepten, klaren Vorschlägen und umsetzbaren Maßnahmen. Was bisher allerdings fehlt, ist der Mut zum Machen. Eigentlich müssten sich die Koalitionäre nur noch an den Tisch setzen, Ärmel hochkrempeln und loslegen. Doch stattdessen: ▪️ Dissens in der Koalition ▪️ Streit zwischen Sozialpartnern ▪️ schwindendes Vertrauen in der Bevölkerung Ein Jahr lang wurde zu großzügig mit Schulden und Vertrauen gewirtschaftet. Letzteres aber ist endlich. Jetzt zählt nicht mehr Lamentieren. Jetzt gilt es zu Handeln. Deutschland kann Reformen. Oft aber erst, wenn der Druck gewaltig ist. Der Startschuss kommt leider spät. Doch er muss kommen. Unsere Erwartung ist klar: 👉 Jetzt liefern – nicht weiter vertagen.
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Wollte die Verwaltung nicht ihr Personal reduzieren? 🤔 Unsere Präsidentin Marie-Christine Ostermann über eine Schlankheitskur für den Staat #FamUTage26
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Die schwarz-rote Koalition will Ende Juni ein großes Reformpaket vorstellen. Das ist ein sinnvoller Strategiewechsel im Vergleich zu den bisherigen Einzel-Reformen, die dann meist zerredet wurden. Wenn aber nach der Vorstellung des großen Reformpakets nicht sofort die Arbeit im Parlament beginnt, droht auch den neuen weiteren Reformen, dass sie über den langen Sommer parlamentarischer Ferien zerpflückt werden. Vor dem Hintergrund fordern die Familienunternehmer, dass die wichtigsten Ausschüsse des Bundestags diesen Sommer durcharbeiten. Aufgegriffen hat unsere Forderung zunächst das Redaktionsnetzwerk Deutschland, inzwischen berichten zahlreiche weitere Medien: rnd.de/wirtschaft/familienun…
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🚀 Nur noch wenige Tage: Jetzt anmelden zum #Bayernkongress26 in Nürnberg! Am 17. & 18. Juni treffen sich unsere bayerischen Familienunternehmer in Nürnberg zum Austausch über die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts – mit Impulsen unter anderem von Prof. Veronika Grimm, Ökonomin und Wirtschaftsweise Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Prof. Bernd Fitzenberger, Ökonom und Direktor des IAB Prof. Daniel Hess, Direktor des Germanischen Nationalmuseums. Unsere bayerische Landesvorsitzende Dr. Eva Vesterling sowie unsere Nürnberger Regionalkreis-Vorsitzende Christine Sparvoli-Frank und viele weitere spannende Unternehmerpersönlichkeiten freuen sich, Ihre Gastgeber zu sein. 👉 Jetzt anmelden: lnkd.in/eTKm8mMB (Nur für Mitglieder und registrierte Interessenten)
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"Der Bundeskanzler gilt zurecht als Außenkanzler, hier hat er vieles erreicht und erfolgreich gestaltet. Aber jetzt muss er auch zum Wirtschaftskanzler werden." Familienunternehmer-Präsidentin Marie-Christine Ostermann findet deutliche Worte. #FamUTage26
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Pflegereform: Mehr Belastungen, aber keine nachhaltige Finanzierung Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken geplante Reform der Pflegeversicherung belastet nach Auffassung der Familienunternehmer Beschäftigte und Unternehmen zusätzlich, ohne die strukturellen Probleme der Pflegefinanzierung zu lösen. Die Pflegeversicherung steht vor einer milliardenschweren Finanzierungslücke. Die bislang bekannt gewordenen Vorschläge setzen zur Lösung trotz der schlechten Wirtschaftslage auch auf höhere Einnahmen, statt auf eine grundlegende Neuordnung des Systems. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Die Pflegeversicherung braucht eine Reform. Positiv ist, dass die Vorschläge nicht nur auf Mehreinnahmen setzen, sondern auch Einsparungen von zehn bis vierzehn Milliarden Euro vorsehen. Damit wird zumindest anerkannt, dass die Ausgabenseite Teil des Problems ist. Trotzdem bleibt die Reform noch zu stark auf höhere Beiträge und zusätzliche Einnahmen ausgerichtet. Die geplante Beitragspflicht auf Minijobs, die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und Änderungen bei der beitragsfreien Mitversicherung bringen nach Schätzungen vier bis fünf Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich ein. Aber im selben Ausmaß verteuert das den Faktor Arbeit weiter. Gerade in einer strukturellen Wirtschaftskrise ist das das falsche Signal für Beschäftigung, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist aber etwas anderes: Von einer echten Strukturreform kann bislang keine Rede sein. Die Vorschläge verändern das System nicht grundlegend. Die Pflegefinanzierung bleibt weitgehend beitragszentriert und damit abhängig von immer weniger Beitragszahlern, die immer mehr Pflegebedürftige finanzieren müssen. Die eigentlichen Strukturmaßnahmen bleiben bislang zu unkonkret. Besonders enttäuschend ist, dass die Kapitaldeckung kaum eine Rolle spielt. Der Pflegevorsorgefonds wird nicht konsequent weiterentwickelt und gestärkt. Dabei wird die demographische Belastung der kommenden Jahrzehnte nicht kleiner, wenn man sie ignoriert. Wer die Pflege dauerhaft finanzierbar machen will, muss heute Kapital aufbauen, statt morgen immer höhere Beiträge zu verlangen. Die zusätzlichen Belastungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber können nur dann vertretbar sein, wenn sie von echten Strukturreformen begleitet werden. Ziel muss doch sein, die wichtigsten Standortbedingungen für die Unternehmen von Lohnzusatzkosten bis Steuerbelastung so zu verbessern, dass unsere Volkswirtschaft endlich wieder wächst. Ohne mehr Wirtschaftswachstum werden steigende Sozialbeiträge zum dauerhaften Standortnachteil für Deutschland.“
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"Dem Verlust von etwa einem Viertel der gut qualifizierten Arbeitskräfte steht kein angemessener Ersatz gegenüber": Wirtschaftshistoriker Prof. Werner Plumpe sprach bei den Familienunternehmer-Tagen 2026. #FamUTage26
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Die Verstaatlichung der Infrastruktur Nun hat auch die EU-Kommission grünes Licht für den Einstieg des deutschen Staates beim Übertragungsnetzbetreiber Tennet gegeben. Damit ist eine weitere Hürde für die teilweise Verstaatlichung der deutschen Infrastruktur genommen. Aber sollte es wirklich das Ziel sein, immer weitere Teile der Privatwirtschaft in staatliche Strukturen zu überführen?  Hat uns die Geschichte nicht eigentlich gelehrt, dass private Akteure am Ende die besseren Ergebnisse erzielen? Im Bereich der natürlichen Monopole selbstverständlich mit entsprechender Regulierung! Nahezu ohne größere Diskussionen werden jedoch Stück für Stück Unternehmen in Staatshand übergeben. Ein Irrweg, den Deutschland nicht weiter beschreiten sollte. Denn eigentlich sollte der Bund Unternehmensbeteiligungen abstoßen, nicht aufbauen.
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"Nicht Teil des Motors, sondern der Maschinenraum": Für Baden-Württembergs neuen Ministerpräsidenten Cem Özdemir werde gute Wirtschaftspolitik im Zentrum seiner Arbeit stehen, sagte er bei unserem Familienunternehmer-Jahreskongress in Stuttgart. #FamUTage26
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DIE FAMILIENUNTERNEHMER zum Energieeffizienzgesetz: Wachstumsversprechen und Energieverbrauchsdeckel passen nicht zusammen Vor dem geplanten Kabinettsbeschluss zur Reform des Energieeffizienzgesetzes kritisieren DIE FAMILIENUNTERNEHMER den Erhalt des gesetzlichen Deckels für den absoluten Energieverbrauch. Zwar enthalte die Reform einige Verbesserungen, der grundsätzliche Widerspruch zwischen wirtschaftlichem Wachstum und staatlich vorgegebenem sinkendem Energieverbrauch bleibe jedoch bestehen. Die Familienunternehmer warnen vor zusätzlichen Unsicherheiten für den Wirtschaftsstandort Deutschland und fordern stattdessen eine Energiepolitik, die auf mehr Angebot, mehr Versorgungssicherheit und mehr Wachstum setzt. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin von DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Das Energieeffizienzgesetz bleibt auch nach der Reform ein weltfremdes Stück Regelwerk. Union und SPD wollen Wachstum schaffen, Investitionen nach Deutschland holen und die Industrie stärken. Gleichzeitig halten sie an einem Deckel für den absoluten Energieverbrauch fest. Der Verbrauchsdeckel wirft grundsätzliche Fragen auf: Was passiert, wenn Deutschland die politisch festgelegte Grenze von 1.867 Terrawatt erreicht? Dürfen Unternehmen dann nicht mehr wachsen? Darf es keine neuen Unternehmen mehr geben? Sollen Rechenzentren nur noch im Ausland entstehen? Effizienzgewinne sind wichtig. Aber technisch ist es nicht möglich, dauerhaft mehr Wertschöpfung bei absolut sinkendem Energieverbrauch zu erzielen. Geradezu unsinnig wird das Ganze vor dem Hintergrund, dass die eingesetzte Energie bereits immer weniger CO2 freisetzt. Wenn Deutschland ein Industrieland bleiben will, dann braucht es keine staatlich verordnete Mangelverwaltung, sondern ein größeres Energieangebot. Die Energiewende muss entfesselt werden: mehr Erzeugung, schnellere Genehmigungen, leistungsfähige Netze und weniger Bürokratie. Wer Wachstum will, kann Energieverbrauch nicht deckeln. Solche Vorgaben erinnern an planwirtschaftliche Denkmuster und sind völlig kontraproduktiv.“
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Die Finanzlage der Bundesagentur ist nicht Ursache, sondern Folge der wirtschaftlichen Krise Die Defizitprognose von fünf bis acht Milliarden Euro bei der Bundesagentur für Arbeit ist mehr als eine haushaltspolitische Warnmeldung. Sie ist ein Symptom der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche Deutschlands. Seit Monaten stagniert die Konjunktur, die Industrieproduktion schwächelt, Unternehmen bauen Stellen ab, verschieben Investitionen. Die Folge: steigende Arbeitslosigkeit, höhere Ausgaben für das Arbeitslosengeld I – und gleichzeitig sinkende Einnahmen aus Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung. Damit gerät die Bundesagentur in eine Zwickmühle. Denn anders als in Boomzeiten reichen die Rücklagen nicht mehr aus, um wachsende Belastungen dauerhaft aufzufangen. Die Politik wird deshalb entscheiden müssen, wie das Loch gestopft werden soll. Schon wird darüber diskutiert, ob man an die 100.000 Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit ranmuss, um Einsparungen zu erzielen. Auch wird die Möglichkeit der Ausweitung des Steuerzuschusses ins Spiel gebracht, obwohl es dafür keine Mittel im Bundeshaushalt gibt. Schließlich könnte man noch Leistungen beim Arbeitslosengeld I zusammenstreichen, etwa die Bezugsdauer für ältere Beschäftigte. Vielleicht kommen entsprechende Signale aus der Rentenkommission. Fakt ist, dass keine der Optionen einfach wird. Das eigentliche Problem liegt tiefer: Die Finanzlage der Bundesagentur ist nicht Ursache, sondern Folge der wirtschaftlichen Krise. Solange Deutschland bei Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit nicht wieder in die Spur kommt, werden die Defizite weiter steigen – unabhängig davon, welche kurzfristigen Sparmaßnahmen beschlossen werden. Die Debatte über Milliardenlöcher darf deshalb nicht den Blick auf die größere Aufgabe verdecken: Deutschland braucht wieder wirtschaftliche Dynamik. Am Ende stabilisiert nichts die Arbeitslosenversicherung so zuverlässig wie ein funktionierender Arbeitsmarkt.
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"Das ist in einer strukturellen Krise unverantwortlich": Unsere Präsidentin Marie-Christine Ostermann findet deutliche Worte. #Wirtschaftspolitik #FamUTage26
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Energiepolitisch in der Falle!  Die Energiepolitik produziert seit Jahren vor allem eines: Unsicherheit. Das zeigt sich aktuell besonders deutlich beim sogenannten Heizungsgesetz, das nun als „Gebäudemodernisierungsgesetz“ neu verpackt werden soll – aber eventuell aufgrund von Vorfestlegungen und Rechtsprechungen gar nicht umgesetzt werden darf.  Die Klima- und Energiepolitik der Vorgängerregierungen haben Deutschland zunehmend in eine Sackgasse geführt. Nationale Sonderwege, ambitionierte Klimaziele und die Rechtsprechung des Verfassungsgerichts setzen die Politik unter enormen Druck – und führen gleichzeitig dazu, dass Verbraucher und Familienunternehmen kaum noch planen können. Beim Gebäudemodernisierungsgesetz wird das aktuell besonders sichtbar: Trotz gegenteiliger Wahlversprechen ist unklar, ob die Reform überhaupt Bestand haben wird, zumal verfehlte Klimaziele und angekündigte Klagen bereits im Raum stehen. Die Folge: Unternehmen und Verbraucher müssen abwarten oder Entscheidungen unter erheblicher rechtlicher Unsicherheit treffen. Gleichzeitig ist die Politik selbst kaum noch handlungsfähig, weil ihr Spielraum faktisch vorgezeichnet ist. Solche Beispiele häufen sich – und machen die aktuelle Lage für Wirtschaft und Gesellschaft immer schwerer tragbar. Statt mutiger, großer Reformen, die Planungssicherheit schaffen und Klimaschutz sinnvoll ermöglichen, hält man am deutschen Sonderweg fest. Dabei wäre die Integration in den europäischen Ansatz – spätestens mit dem Emissionshandel II – der logischere Schritt. Doch die vermeintliche „Vorbildfunktion“ scheint vielen wichtiger zu sein als ein funktionierendes Gesamtkonzept. Die Bilanz ist ernüchternd: Weder für das Klima noch für die Wettbewerbsfähigkeit ist ein überzeugender Erfolg erkennbar. Energiepolitisch steckt Deutschland damit mehr denn je in der Falle.
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Frisch im Amt, schon zu Gast bei den Familienunternehmern: In Stuttgart besuchte uns Baden-Württembergs neuer Ministerpräsident Cem Özdemir anlässlich unserer #FamUTage26. Auf der Bühne sprach er auch über Familienunternehmen im Land - und Parallelen zu seinem Wahlkampf. Danke für den Besuch! #Unternehmertum
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Sachverständigen-Prognose zu Lohnzusatzkosten erfordert 13 Mio Euro Umsatzsteigerung für nur ein Unternehmen Der Sachverständigenrat für Wirtschaft hat die Wachstumsprognose für Deutschland weiter gesenkt. Ohne Reformen drohen die Lohnzusatzkosten mit Anstieg der Sozialbeiträge auf rund 50 Prozent bis 2040 zu explodieren. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Diese Prognose ist erschreckend und wohl das letzte alarmierende Handlungssignal an die Regierung. Rauft die Koalition sich jetzt nicht zusammen und reißt das Ruder durch Einigung auf Reformen herum, kollabieren unsere Sozialsysteme, und wir laufen auf direktem Kurs, Unternehmertum in Deutschland durch nicht mehr zu schulternden Lohnzusatzkosten regelrecht abzuwürgen. Konkret würde ein Anstieg auf 50 Prozent der Abgabenquote für ein Familienunternehmen wie meines bedeuten, rund 13 Millionen Euro mehr Umsatz im Jahr erzielen zu müssen, um diesen zusätzlichen Lohnkostenanwuchs schultern zu können. Momentan aber sind derartige Wachstumssteigerungen allein schon aufgrund unserer international wettbewerbsschädlichen Steuer- und Abgabenlast absolut illusorisch. Jeder Anstieg der Lohnzusatzkosten minimiert also den Spielraum für Investitionen und bei vielen Mittelständlern sogar für Ersatzinvestitionen. Von Investitionen in Zukunftstechnologien kann dann gar keine Rede mehr sein.   Die Regierung darf jetzt keine Zeit mehr verlieren, um die Sozialsysteme tiefgreifend zu reformieren. Besonders erschreckend ist die Lage der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung stiegen seit 2005 preisbereinigt um rund 64 Prozent, während die Einnahmen nicht einmal halb so viel zugelegt haben. Allein diese Differenz legt die Misere offen: Nur dadurch droht der Beitragssatz von heute 17,5 auf fast 20 Prozent im Jahr 2040 anzuwachsen. Wir höhlen unsere Wirtschaftskraft durch immer höhere Arbeitszusatzkosten regelrecht aus. Soziale Sicherheit ist wichtig, aber sie darf nicht dazu führen, dass Arbeit so unbezahlbar wird, dass Unternehmen schließen müssen und zunehmend Arbeitsplätze wegfallen. Sonst gefährden wir die Grundlage unseres Wohlstands.“
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