Eigenständige Migrationspolitik wird folgendermassen gekontert: Man würde Wohlstand verlieren, man dürfe das nicht wegen möglichen EU-Repressalien und man sei fremdenfeindlich. Wenn das nicht reicht, droht man mit Pflegenotstand, AHV-Problemen, militärischer Unsicherheit, mehr Wohnungsnot, höheren Mieten und was einem sonst noch so in den Sinn kommt. Ganz egal, dass es sehr gute Gegenargumente dazu gibt.
Eigenständig handeln bedeutet, ein Rückgrat zu haben, auf die eigenen Kräfte zu bauen und sich nicht in Abhängigkeiten zu verstricken.
Die Gegner der 10-Mio-Initiative scheinen lieber weiter die Einwanderung passiv zu erdulden und diese Abhängigkeiten hinzunehmen statt eigenständige Politik zu befürworten.