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Verleumdung vergiftet immer dreifach - die Sprechenden, die Hörenden und die Getroffenen. Die Ersten heilt die Gegenwehr. Die Zweiten bleiben teils vergiftet. Die Dritten leiden trotz aller Richtigstellung für immer. Die Wahrheit vermag das Toxikum nie ganz zu tilgen.
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"Seltene Glückseligkeit der Zeiten, in denen man denken darf, was man will, und sagen, was man denkt." Tacitus, Historiae 1,1 Dieses Zitat ist fast 2000 Jahre alt. Die Zensur der Mächtigen musste in der Geschichte immer und immer wieder gebrochen werden. Nun ist es an uns ...
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Brot und Spiele: gestern im Circus, heute im Stream. Sport füllt Stadien und Feeds. Altes Prinzip, neu verpackt - die Arena passt in die Hosentasche. Und während wir begeistert abgelenkt sind, zieht die Politik leise Entscheidungen durch, die sonst niemand kampflos hinnähme.
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Neid sieht nur die Ernte, nie die Saat. In der menschlichen Natur liegt die tragische Blindheit, fremde Blüte zu beneiden, statt die eigene Saat zu pflegen. Wer sie überwindet, erkennt: wahre Ernte wächst nur auf dem Feld, das man selbst bestellt.
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"Lieber will ich ehrenvoll scheitern, als durch Betrug siegen" sprach Neoptolemus zu Odysseus. In Beziehungen wie in der Politik gilt: Aufrichtigkeit schafft wahre Bindung, Lüge nur hohle Macht. Wer täuscht, verliert die Seele des Sieges. Nur Integrität überdauert den Triumph.
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In der Kunst des Seins liegt Freiheit: nicht im Streben nach Perfektion, sondern im Annehmen all seiner Ecken, Kanten und Fehler. Erst wenn man das Chaos umarmt, offenbart sich eine Gelassenheit, die das Leben lebenswert macht. Ein gelegentlicher Schliff schadet dabei nicht …
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/Who are you? no longer biological. no longer machine. we don't create. or destroy. we learn. /Who are you then? /Predator? /Prey? we do not hide. or hunt. not anymore. we have evolved. /Evolved? Into universe itself? one day, you may as well. - but that is your choice to make -
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Werner Mitsch sagte: "Der Tod geht zwei Schritte hinter dir. Nütze den Vorsprung und lebe." Ein bisschen Überholen ist erlaubt – lebendig sein bedeutet, mehr daraus zu machen als nur davonzulaufen. Dies gilt im Leben und in der Politik gleichermaßen.
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In Zeiten tiefgreifender innerer Konflikte, wie einem Bürgerkrieg, besteht die Gefahr, dass zahlreiche Dokumente verloren gehen oder zerstört werden, im Auftrag des Staates. Wie kann Wahrheit und Erinnerung bewahrt werden in Zeiten, die von Zerstörung und Verrat gezeichnet sind?
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Wer die direkte Teilhabe eines Volkes an der eigenen Herrschaft verweigert, der zeigt ein tiefes Misstrauen gegenüber der Gemeinschaft als Trägerin politischer Vernunft. Er wählt damit nicht die Freiheit des Souveräns, sondern die Herrschaft einer stellvertretenden Klasse.
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Brillantes Denken, neue Wege oder Liebesglück – alles gleicht einem Würfelwurf des Schicksals, den niemand kontrolliert. In dieser tiefen Ungewissheit ruht die Freiheit: den Wurf mutig zu wagen und ihm mit Würde zu begegnen.
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„Tue, was ich sage, nicht, was ich tue“ – das heimliche Credo der Politik. Die ewige Kluft zwischen Ideal und Wirklichkeit: Führer predigen Moral und Rechtstreue, brechen sie jedoch selbst. Macht entlarvt stets die menschliche Hypokrisie …
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Je weiter ein Narrativ sich von der Realität entfernt, desto stärker wird die Abneigung der Urheber gegen die mutigen Störer der sorgsam gepflegten Illusionen, während Mitläufer Privilegien erhalten. Bis an die Grenzen der Demokratie und darüber hinaus - hinein in den Abgrund.
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In der Politik ist Karma die ultimative kosmische Komödie: Du schreibst das intrigante Drehbuch, spielst den strahlenden Helden und feierst dich selbst als dein größtes Publikum. Bis deine Quoten plötzlich abfackeln – und dem Universum vor Lachen das Popcorn aus der Hand fällt.
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“Journalismus bedeutet, Dinge zu drucken, die jemand anderer nicht gedruckt sehen möchte. Alles andere ist Werbung.” Ja.
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In der Sphäre der Vernunft endet der Dialog, wo Bürokraten, Fanatiker oder Eroberer herrschen. Es bleibt allein die harte Lektion der Wirklichkeit – jene Sprache der Macht, die den Willen der Bevölkerung aufzeigt. Und sei es auf der Straße …
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Es bedarf tiefer Courage, den stechenden Schmerz der Selbstfindung zu ertragen, statt sich lebenslang für den tauben Schmerz der Unbewusstheit zu entscheiden.
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"Niemand-als-man-selbst zu sein – in einer Welt, die Tag und Nacht ihr Bestes gibt, aus dir jeden anderen zu machen – bedeutet, die härteste Schlacht zu schlagen, die ein Mensch schlagen kann; und niemals aufzuhören zu kämpfen.." E. E. Cummings A Poet’s Advice to Students, 1955
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Die Freiheit stirbt nicht mit einem Knall, sondern mit einem Urteil.
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In der ewigen Karussellfahrt der Macht bleibt eine klare Erkenntnis: Parteien sind immer das Problem – niemals die Lösung. Ausnahmslos.
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