20 Jahre Deutsche Islam Konferenz - Die Bilanz des Koordinationsrats der Muslime, der Rückblick der Islamischen Zeitung, ihre blinden Flecken, ihre halbierte Kritik… und was zukünftig das Deutsche an der Islam Konferenz sein könnte:
murat-kayman.de/2026/06/06/2…
Ab heute im @derspiegel - mein Kommentar zu den Vorgängen in der Türkei und wie die türkische „Diasporapolitik“ uns hier in Deutschland beeinflusst: unsere Politik, unsere Moscheen, unsere Kirchen und unsere Zivilgesellschaft.
"Wir haben zugesehen, wie über religiöse und kulturelle Strukturen hier Loyalitäten zu einem fremden Staat organisiert wurden, und wir haben es als Folklore oder die Arbeit von vermeintlichen Religionsgemeinschaften behandelt." @KaymanMurat im neuen @derspiegelspiegel.de/politik/tuerkei-u…
Auf dem @impuls_forum diskutierte ich auf dem Podium „Echte Männer? Wie funktioniert Radikalisierung im Internet und was hat das mit neuen Männlichkeitsbildern zu tun?“
Männlichkeit ist weder Naturgesetz noch bloßer Diskurs, sondern ein wirksames Orientierungsangebot. 1/2
Der vermutlich muslimfeindliche Anschlag in San Diego muss uns dafür sensibilisieren, in unseren Debatten sorgfältiger zwischen der Normalität muslimischen Alltags mit seiner Sichtbarkeit im öffentlichen Raum und der kritischen Reflexion über Probleme in der muslimischen
Community zu differenzieren. Die teilweise sehr schrille Islam-Debatte der letzten 25 Jahre hat Feindbilder geschaffen, die pauschal alle Muslime abwerten und zum Ziel von Anfeindungen machen. Dieser Effekt muss allen bewusst sein, die sich mit ihren unterschiedlichen Positionen
an dieser Debatte beteiligen. Religionsfreiheit ist ein Verfassungsgut, das seine Geltung unabhängig von der Diskussion über problematische Entwicklungen in muslimischen Communitys behält.
Am vergangenen Freitag nahm unser Gründungsmitglied Murat Kayman beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg teil, um gemeinsam mit Prof. Dr. Bekim Agai von der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) bei einer Podiumsdiskussion im Rathaus über „Muslimisches Leben in Deutschland – Zwischen Alltag und öffentlicher Debatte“ zu diskutieren. Moderatorin war die Religionspädagogin Anna-Lena Passior.
Seit Wochen werden die Vorgänge in Hamburg und die Einladung problematischer Gäste durch die DITIB Gemeinde Bergedorf diskutiert. Warum das kein Einzelfall ist und sich in Zukunft in den Gemeinden der DITIB und der IGMG wiederholen wird, erkläre ich hier:
murat-kayman.de/2026/05/17/w…
Es hat schon etwas unfreiwillig Komisches, wenn ausgerechnet der @Islamratbrd öffentlich fordert, man müsse zwischen muslimischem Alltag und politischer Ideologie klar unterscheiden. Ein Hinweis für die jungen Kollegen in der für die PM zuständigen Medienabteilung: Die Verbindung
von muslimischem Alltag und politischer Ideologie ist eure Geschäftsgrundlage. Wenn sich das geändert haben sollte, verdient das eine ganz eigene Pressekonferenz. Wenn nicht, klingen solche Ermahnungen nur noch dreist.
Es ist ein ganz grundsätzliches Problem: Die Ditib stand schon vor Jahren vor der Entscheidung, mehr Eigenständigkeit zu fordern oder vollends zur Diyanet Filiale zu werden. Letzteres ist eingetreten. Jeder Gast, den sie oder eine ihre Gemeinden aus der Türkei einlädt, gehört
Platz in Hamburg Bergedorf - und natürlich kommen zu diesem Fest die ideologischen Repräsentanten dieses Vertragspartners. Diese Einladungspolitik ist kein Versehen. Es ist die Außenpolitik der türkischen Regierung. Insoweit ist sie konsequent. Das große Problem ist vielmehr
die Inkonsequenz unserer Religionspolitik: Sie geht - wie hier in Hamburg - von Zuständen aus, die sie sich vor 10-15 Jahren gewünscht hat. Und ignoriert die Tatsache, dass die muslimischen Partner deutsche Religionsgemeinschaften ohne deutsche Muslime sein wollen.