Ukrainer gehen gegenüber Selenskij in den Widerstand!!
Die Zahl der gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Beamten der Territorialen Rekrutierungszentren (TCK) steigt kontinuierlich an. Im Jahr 2024 wurden 118 Vorfälle registriert, 2025 bereits 341 und allein in den ersten Monaten des Jahres 2026 sind es schon über 100. Dazu gehören Angriffe auf TCK-Fahrzeuge – etwa mit Schaufeln in Wolhynien bei Kowel –, spontane Blockaden von Strassen sowie Proteste, wenn Männer auf der Straße oder in öffentlichen Räumen aufgegriffen werden.
Ein aktuelles Beispiel ereignete sich im Juni 2026 im Desnyanskyi-Distrikt in Kiew: Der Versuch, einen Mann zu mobilisieren, löste einen spontanen Protest aus. Anwohner blockierten die Straße und umstellten die Fahrzeuge der TCK. Die Polizei rückte mit rund 15 Streifenwagen an, setzte Tränengas ein und nahm den Mann schließlich mit. Solche Szenen verbreiten sich viral in den sozialen Medien und werden als „Busifizierung“ scharf kritisiert.
Ähnliche Berichte kommen aus Lwiw, Wolhynien, Chmelnyzkyj und weiteren Regionen. Es gibt dokumentierte Fälle von Angriffen auf TCK-Mitarbeiter, teilweise mit Messern, in Einzelfällen mit tödlichem Ausgang. Auch ganze Gruppen solidarisieren sich, wie etwa ein Fussballteam, das für seinen Trainer protestierte.