Der "Elitemonitor", eine Handreichung für den Ostbeauftragten des Bundes, kalkulierte den Anteil der Einwohner in den neuen Bundesländern 20213 auf ca. 20% der Gesamtbevölkerung Deutschlands.
Trotzdem finden sich nur 12% Ostdeutsche im Bereich der Verwaltung, 8% in den Medien, in den Spitzenpositionen von Universitäten sind es nur 4,5%.
Die Untersuchung "Teilhabe oder Teilnahme" beziffert den Anteil der Westdeuschen in Führungspositionen auf 98,5%. In der Justiz bleiben den Ostdeutschen gerade einmal 2%, in Leitungsfunktionen der Kultur 7,3% und in der Führungsstruktur der Bundeswehr - Null Prozent.
Soviel zum Verständnis von "unserer Demokratie". Soviel auch zum Unverständnis gegenüber der wacheren Sensorik der neuen Bundesländer gegenüber gesellschaftlichen Verwerfungen, Lügen und Schönfärberei. Und das ist der Zustand nach mehr als 35 Jahren Wiedervereinigung!
Auch DAS wird die AfD korrigieren müssen. Es ist noch immer eine Art geistige Besatzung. Ausgehend von einem ehem. wohlhabenden, aber schon 1990 weitgehend intellektuell bankrotten BRD-System. Es ist nicht abwegig, von einer zu schließenden Wunde zu sprechen.