Freiheitsliebend & Unternehmer / Founder 21PV & LESolution/ Fachplanung von Mininganlangen

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🚨 Batteriespeicher sind kein Heilsversprechen. Sie sind ein Werkzeug. Wer daraus eine Komplettlösung macht, verkauft Storytelling und Nebelkerzen. Ich fange bei der simpelsten Physik an. 1 kW über 1 Stunde sind 1 kWh. Punkt. Genau an diesem Punkt scheitert der Großteil der öffentlichen Debatte, weil Leistung und Energie dauernd vermischt werden, bis jede Größenordnung verschwimmt. Nehmen wir Dortmund. Rund 1,913 TWh Strombedarf pro Jahr bedeuten im Mittel etwa 218 MW Dauerlast. Ab da wird es konkret. Eine Stunde Dortmund heißt 218 MWh. Vier Stunden heißen 874 MWh. Ein Tag heißt 5,24 GWh. Drei Tage heißen 15,72 GWh. Sieben Tage heißen 36,69 GWh. Das ist keine Meinung. Das ist einfache Rechnung. Jetzt die Kostenseite. Für Utility-Batteriesysteme liegt die realistische Bandbreite grob bei 160 bis 300 Euro pro kWh. Damit landest du bei Dortmund ungefähr hier: 24 Stunden 0,84 bis 1,57 Milliarden Euro 72 Stunden 2,52 bis 4,72 Milliarden Euro 7 Tage 5,87 bis 11,01 Milliarden Euro Und genau hier beginnt der Realitätskontakt. Sobald aus Stundenlogik Mehrtageslogik wird, explodiert die Kapitalbindung. Jetzt zur Materialseite. Plausible LFP-Intensitäten je kWh liegen etwa bei: 0,12 bis 0,18 kg Lithium 1,4 bis 1,8 kg Graphit 0,5 bis 0,8 kg Kupfer Für einen 7-Tage-Speicher in Dortmund bedeutet das: 4.403 bis 6.604 Tonnen Lithium 51.363 bis 66.038 Tonnen Graphit 18.344 bis 29.350 Tonnen Kupfer Das ist die Stelle, an der viele plötzlich ausweichen. Weil hier sichtbar wird, dass wir nicht über Marketingfolien reden, sondern über Rohstofftempo, Lieferkettenmacht und Industriephysik. Im Verhältnis zur globalen Jahresförderung liegt Graphit in diesem einen Stadtszenario bereits im hohen einstelligen Prozentbereich. Für eine Stadt. Für ein Szenario. Und parallel läuft das Smart-City-Skript. PV auf jedem Dach. Speicher in jedem Keller. Megapacks an jeder Trafostation. KI regelt Lasten. E-Autos puffern alles weg. Klingt slick. Klingt modern. Klingt steuerbar. Das Problem: Es wird so getan, als seien Tageswerkzeuge automatisch Wochenwerkzeuge. Nehmen wir Tesla als typisches Beispiel dieser Erzählung. Powerwall 13,5 kWh nutzbar Für eine Stunde Dortmund brauchst du rechnerisch rund 16.176 Powerwalls. Für einen Tag rund 388.229. Für eine Woche über 2,7 Millionen. Megapack rund 3,9 MWh je Einheit Für eine Stunde Dortmund etwa 56 Stück. Für einen Tag etwa 1.344 Stück. Für sieben Tage etwa 9.407 Stück. Auch das ist keine Polemik. Das ist Stückliste. Jetzt zum Platzbedarf. Beim 7-Tage-Szenario in Dortmund liegst du für die geschätzte Speicher-Site bei rund 0,60 km² Fläche. Nur Speicherlogik. Standortpolitik, Netzanschlüsse, Brandschutz, Genehmigungstiefe, Betriebssicherheit kommen danach. Jetzt zu den Autobatterien in der Smart City. Ja, EV-Batterien sind ein echter Flexibilitätshebel. Ja, Vehicle-to-Grid kann im Tagesverlauf helfen. Ja, das ist sinnvoll. Aber hör auf, daraus ein Zaubertrick zu machen. Mit einer typischen EV-Batterie um 65 kWh und real abrufbaren 10 bis 30 Prozent pro Tag brauchst du für eine einzige Stunde Dortmund in einer 20-Prozent-Annahme bereits über 16.000 gleichzeitig verfügbare EVs. Für einen ganzen Tag wächst diese Logik in Dimensionen, die nur mit hoher EV-Dichte, hoher Teilnahmequote, stabiler Anschlussbereitschaft und disziplinierter Ladekoordination halbwegs tragfähig werden. Heißt auf Deutsch: EVs helfen. Heimspeicher helfen. Megapacks helfen. Aber sie lösen unterschiedliche Probleme auf unterschiedlichen Zeitskalen. Die eigentliche Lüge der Energiewende ist nicht Batterie. Die Lüge ist die absichtliche Maßstabsverschiebung. Aus Intraday wird Systemadäquanz gemacht. Aus Peak-Shaving wird Versorgungssicherheit gemacht. Aus Technik wird Ideologie. (1/2)
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Lars Eichhorst retweeted
Meine Partei Die Grünen organisiert Busse zur Verhinderung des AfD-Parteitags. Ich schäme mich. Es gibt Momente, in denen man als Parteimitglied der @Die_Gruenen innehält und denkt: Meinen die das ernst? Mein Kölner Kreisverband meint es ernst. Per Rundmail werden Mitglieder aufgerufen, in Bussen nach Erfurt zu fahren – nicht zum Protestieren, sondern um den Bundesparteitag der #AfD zu verhindern. Tickets werden bereitgestellt. Busse werden organisiert. Die Grünen als Reiseveranstalter für den Angriff auf demokratische Grundrechte. Der Text lautet wie folgt: "Gemeinsam nach Erfurt: AfD-Bundesparteitag verhindern Aus Köln fahren mehrere Busse zum AfD-Bundesparteitag am 4. und 5. Juli, um ein Zeichen zu setzen: AfD-Bundesparteitag verhindern..." Man muss das sacken lassen. Eine Partei, die sich Hüterin der Demokratie nennt, ruft dazu auf, einer anderen Partei ihren Bundesparteitag unmöglich zu machen. Nicht verboten. Nicht vom Bundesverfassungsgericht untersagt. Legal. Verfassungsrechtlich geschützt. Einfach unerwünscht – und das reicht offenbar. Das ist keine Grauzone. Art. 21 Grundgesetz schützt die Freiheit politischer Parteien. Art. 8 schützt die Versammlungsfreiheit. Auch die der AfD-Delegierten. Wer einen Parteitag aktiv verhindert, riskiert Strafbarkeit wegen Nötigung. Und wer als Parteiorganisation dafür Busse bucht, macht sich zum Organisator dieses Rechtsbruchs. Aber das Rechtliche ist vielleicht noch das Kleinere. Das Eigentliche ist die Denkweise dahinter. Sie lautet: Wir wissen, was demokratisch ist – und deshalb dürfen wir demokratische Regeln brechen. Wir verteidigen den Rechtsstaat – und deshalb nehmen wir das Recht selbst in die Hand. Wir sind die Guten – und das legitimiert alles. Diese Logik hat einen Namen: Der Zweck heiligt die Mittel. Sie ist nicht neu. Und sie ist nicht links. Wer heute den Parteitag des politischen Gegners verhindert, hat das Argument verloren. Er hat nicht die AfD besiegt – er hat ihr das stärkste Opfernarrativ des Jahres geliefert. Frei Haus. Mit Busservice. Ich bin Grüner und ich bleibe es. Aber ich weigere mich, so zu tun, als wäre das hier normal. Es ist nicht normal. Es ist beschämend.
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Lars Eichhorst retweeted
Sehr geehrte Berliner Verkehrsbetriebe, wären Sie so freundlich, das dritte Geschlecht zu zeigen, herzlichen Dank. 👌
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Lars Eichhorst retweeted
Erneuerbare sind kapitalintensiv. Die Grenzkosten sind niedrig, aber die Investition sitzt am Anfang. Damit werden Finanzierungskosten, WACC, Absicherung und Erlösrisiken zentral. CfDs können dieses Risiko senken. Sie machen Einnahmen planbarer. Dadurch sinken Kapitalkosten. Das ist nachvollziehbar. Aber genau an dieser Stelle wird die Debatte oft halb geführt. Wer Finanzierungskosten auf der Erzeugungsseite politisch senkt, muss auch die Kostensenker auf der Verbrauchsseite ernst nehmen. Flexible Lasten. Sektorkopplung. Speicher. Demand Response. Standorte, die Strom dann aufnehmen, wenn das System ihn tatsächlich hergibt. Sonst subventionieren wir Erzeugung, aber ignorieren die Flexibilität, die diese Erzeugung überhaupt wertvoll macht. Ein aktueller Review in Energy Conversion and Management beschreibt Proof-of-Work-Mining als genau so eine flexible Last. Nicht als Allheilmittel. Nicht als Freifahrtschein für wilden Stromverbrauch. Aber als steuerbaren Verbraucher, der innerhalb von Minuten gedrosselt werden kann, an Demand-Response-Programmen teilnehmen kann und Überschussstrom wirtschaftlich nutzbar macht. Die Autoren sprechen von Mining als „economic storage“. Das ist ein interessanter Begriff. Mining speichert Strom nicht chemisch wie eine Batterie. Aber es kann Strom, der sonst abgeregelt oder zu negativen Preisen verschenkt würde, in wirtschaftlichen Wert verwandeln. Bei Knappheit geht die Last raus. Das ist systemisch wertvoll. Das Paper nennt konkrete Effekte. Koordiniertes Mining kann Microgrid-Betriebskosten um bis zu 46 Prozent senken und die Wirtschaftlichkeit dezentraler Solarprojekte um mehr als 60 Prozent verbessern. Der Punkt ist größer als #Bitcoin. Es geht um Marktdesign. Ein System mit viel Wind und Solar braucht nicht nur billige Kapitalkosten für Anlagen. Es braucht auch Nachfrage, die mit der Erzeugung atmet. CfDs stabilisieren Erlöse. Flexible Lasten stabilisieren das System. Beides gehört zusammen. Wer nur Erzeugung absichert, verschiebt Risiko politisch. Wer Erzeugung absichert und flexible Nachfrage zulässt, senkt echte Systemkosten. Genau dort müsste die Debatte hin.
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Ich weine! Was ist nur aus unserem Land geworden?
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Erneuerbare sind kapitalintensiv. Die Grenzkosten sind niedrig, aber die Investition sitzt am Anfang. Damit werden Finanzierungskosten, WACC, Absicherung und Erlösrisiken zentral. CfDs können dieses Risiko senken. Sie machen Einnahmen planbarer. Dadurch sinken Kapitalkosten. Das ist nachvollziehbar. Aber genau an dieser Stelle wird die Debatte oft halb geführt. Wer Finanzierungskosten auf der Erzeugungsseite politisch senkt, muss auch die Kostensenker auf der Verbrauchsseite ernst nehmen. Flexible Lasten. Sektorkopplung. Speicher. Demand Response. Standorte, die Strom dann aufnehmen, wenn das System ihn tatsächlich hergibt. Sonst subventionieren wir Erzeugung, aber ignorieren die Flexibilität, die diese Erzeugung überhaupt wertvoll macht. Ein aktueller Review in Energy Conversion and Management beschreibt Proof-of-Work-Mining als genau so eine flexible Last. Nicht als Allheilmittel. Nicht als Freifahrtschein für wilden Stromverbrauch. Aber als steuerbaren Verbraucher, der innerhalb von Minuten gedrosselt werden kann, an Demand-Response-Programmen teilnehmen kann und Überschussstrom wirtschaftlich nutzbar macht. Die Autoren sprechen von Mining als „economic storage“. Das ist ein interessanter Begriff. Mining speichert Strom nicht chemisch wie eine Batterie. Aber es kann Strom, der sonst abgeregelt oder zu negativen Preisen verschenkt würde, in wirtschaftlichen Wert verwandeln. Bei Knappheit geht die Last raus. Das ist systemisch wertvoll. Das Paper nennt konkrete Effekte. Koordiniertes Mining kann Microgrid-Betriebskosten um bis zu 46 Prozent senken und die Wirtschaftlichkeit dezentraler Solarprojekte um mehr als 60 Prozent verbessern. Der Punkt ist größer als #Bitcoin. Es geht um Marktdesign. Ein System mit viel Wind und Solar braucht nicht nur billige Kapitalkosten für Anlagen. Es braucht auch Nachfrage, die mit der Erzeugung atmet. CfDs stabilisieren Erlöse. Flexible Lasten stabilisieren das System. Beides gehört zusammen. Wer nur Erzeugung absichert, verschiebt Risiko politisch. Wer Erzeugung absichert und flexible Nachfrage zulässt, senkt echte Systemkosten. Genau dort müsste die Debatte hin.
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Und wer Lust hat, selbst zu lesen arxiv.org/pdf/2605.23400

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Greenpeace will bei Dunkelflaute die Industrie drosseln. Lies diesen Satz nochmal! Deutschland opfert Industrie für ein Klimanarrativ, das längst mehr Religion als Risikomanagement ist. Man muss diesen Satz einmal ohne NGO-Weichzeichner lesen. Die Industrie. Chemie. Glas. Stahl. Papier. Metall. Mittelstand. Also genau das, was in Deutschland noch Wertschöpfung schafft, Löhne bezahlt, Lieferketten hält und die Energiewende überhaupt erst materiell möglich macht. Der Klimaweltuntergang, mit dem jahrelang Politik gemacht wurde, ist abgesagt. RCP 8.5, das große Horrorszenario, gilt nicht mehr als realistische Leitplanke. Forscher streichen oder entwerten es, weil die Welt nicht auf diesem Pfad liegt. Aber Deutschland tut weiter so, als müsse man für diese Panik jedes industrielle Fundament opfern. Das ist kein Klimaschutz. Das ist Standortaufgabe mit moralischer Verpackung. Deutschland verliert seine fucking Industrie. Nicht durch einen einzigen Beschluss. Nicht über Nacht. Nicht mit Sirene. Über Energiepreise. Über Netzentgelte. Über CO₂-Kosten. Über Bürokratie. Über unsichere Versorgung. Über politische Signale, die jedem Unternehmer sagen: Bau die nächste Anlage lieber woanders. Und jetzt kommt Greenpeace und sagt sinngemäß: Bei längeren Dunkelflauten sollen energieintensive Unternehmen ihre Produktion einfach drosseln. Freiwillig. Gegen Vergütung. Wir verlieren damit keine abstrakte Statistik. Wir verlieren Fabriken. Wir verlieren Know-how. Wir verlieren Lieferketten. Wir verlieren Menschen, die echte Dinge bauen. Und ein Glasofen ist kein Lichtschalter. Eine Chemieanlage ist kein Balkonkraftwerk. Ein Stahlprozess läuft nicht nach Wetterbericht. 1/2 🧵
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Wer solche Prozesse als Puffer für politische Kraftwerksverweigerung einplant, hat Industrie nicht verstanden. Und ja, genau hier hat Katharina Reiche recht. Deutschland braucht gesicherte Leistung. Als Mindestbedingung für ein Industrieland. Gas ist Energie. Input. Wärme. Prozesssicherheit. Planbarkeit. Wer damit ein moralisches Problem hat, sollte vielleicht mal seine Moral hinterfragen. Ein Unternehmer kauft nicht beim Lieferanten mit dem schönsten Heiligenschein. Er kauft dort, wo Preis, Verlässlichkeit und Risiko zusammenpassen. Deutschland hatte günstiges Pipelinegas. Das war ein Standortvorteil. Aber der Ersatz durch teurere Strukturen ist kein kostenloser Akt politischer Reinheit. LNG ist nicht einfach Nord Stream mit anderem Namen. Es ist teurer, komplexer, abhängiger von Weltmarktpreisen und für viele Betriebe ein direkter Schlag in die Kalkulation. Und jetzt soll dieselbe Industrie, die schon unter hohen Energiepreisen leidet, bei Knappheit auch noch freiwillig runterfahren. Irgendwann muss man in Berlin die einfache Frage stellen „Habt ihr sie noch alle?“ Man macht den Standort so teuer, so unsicher und so moralisch überladen, dass Investitionen ausbleiben. Dann wandert Produktion ab. Nach Polen. Nach Ungarn. Nach Frankreich. In die USA. Nach China. Nach überall dort, wo Energie wieder als Standortfaktor behandelt wird und nicht als Gesinnungsprüfung. Am Ende ist das CO₂ nicht weg. Die Jobs sind weg. Die Wertschöpfung ist weg. Das Know-how ist weg. Die Lieferketten sind weg. Und Deutschland klopft sich auf die Schulter, weil die Emissionen in der eigenen Statistik schöner aussehen. Unternehmer nennen es Standortaufgabe. 2/2
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Deutschland zerstört gerade systematisch seine eigene industrielle Basis und nennt es Klimaschutz.
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Lars Eichhorst retweeted
The West has created an utterly evil state religion where an accusation of “racism” is the gravest offense that can be committed, even worse than rape or murder! So if police show up at a crime scene and a British boy is bleeding out and an immigrant says the British boy is racist the cops will cuff the dying British boy.
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Redispatch darf Eigenverbrauch nicht plattmachen. Wer PV-Strom hinter dem Zähler direkt nutzt oder in den Speicher lädt, entlastet das Netz bereits. Genau dieser Strom sollte bei Eingriffen geschützt bleiben. Abregeln muss präziser werden. Einspeisung auf null, Anlage weiter nutzbar. Das ist kein Detail. Das ist Investitionssicherheit. Und ganz ehrlich…das z.B. die Bayernwerke es noch nichtmal (aktuelles Projekt bei uns) in ihren TABs haben, offenbart den Missstand.
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Die ÜNB senden keinen Hinweis mehr. Sie senden Alarm. Mehr kurzfristige Engpässe, mehr Stress im Netz, weniger Spielraum. Wer jetzt noch „weiter so“ sagt, ignoriert die Realität im Systembetrieb. Und ja, selbst das veröffentlichte Papier ist teilweise geschwärzt laut Upload offenbar schon durch den Einreicher, nicht erst durch den Bundestag. Auf Seite 1 steht „vertraulich“. Deutlicher wird es kaum. Entweder wir entscheiden uns für sauberes Marktdesign mit regionaler Wahrheit oder wir bekommen Markteingriffe und höheres Ausfallrisiko durch die Hintertür.
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Technik ist nicht das Nadelöhr. Wirtschaftlichkeit ist es. Am Ende zählt eine einfache Frage Wer bezahlt die Lösung und trägt das Risiko Wenn ich 1€ investiere, will ich 1,10€ zurück. Sonst ist es kein Geschäftsmodell, sondern ein Hobby.
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Lars Eichhorst retweeted
🚨 „H₂ als Langzeitspeicher für Strom“ wird oft wie eine Masterlösung verkauft. Im echten Projekt ist es meist eine teure Speziallösung mit harter Verlustkette. Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und Verteilnetzbetreiber (VNB) kämpfen mit den Realitäten des Erneuerbaren-Booms. PV- und Windanlagen speisen massiv ein. Der Netzausbau hinkt hinterher. Das Ergebnis sind Abregelungen in großem Umfang. Wertvoller grüner Strom bleibt ungenutzt, weil das Netz ihn nicht transportieren kann. Statt diese Energie einfach zu verlieren, wird die Elektrolyse als Lösung angepriesen. Abgeregelte Mengen in Wasserstoff umwandeln und langfristig speichern. Genau deshalb rechnen wir das hier exemplarisch an einer realen PV-Anlage mit 5,1395 MW Nettonennleistung durch. Mit echten Redispatch Messwerten aus 2025 und nicht mit Wunschzahlen oder grünen Träumen. Nettonennleistung 5,1395 MW. Und wir rechnen zwei Fälle: • Fall A: nur gemessene abgeregelte Energie 2025 (3.421 MWh) • Fall B: gesamte Standortenergie als Mid-Case (6.381 MWh, Ertragsannahme 1.050 kWh/kWp·a) Was kommt physikalisch raus? Bei 52 kWh/kg Elektrolyse-Strombedarf: • Fall A: ~65,8 t H₂/Jahr • Fall B: ~122,7 t H₂/Jahr Für Stromspeicherung zählt aber Rückverstromung. Dann bleibt je nach Kette (Elektrolyse Kompression/Speicher Rückstrom) grob nur ein Teil übrig. **Typisch diskutierter Roundtrip: ~25–40 %.** Das ist der erste Reality-Check: H₂ ist stark als Molekülpfad. Als pauschaler Strom-Langzeitspeicher ist es verlustreich. Baukosten (CAPEX) als belastbarer Korridor Annahmen (heutige Projektlogik, keine Fantasiewerte): • Elektrolyseur inkl. BoP/EPC: 900–1.800 €/kW • Verdichtung/Aufbereitung/Peripherie: 300–700 €/kW • H₂-Puffer (2 Tage): 700–1.400 €/kg Speicherkapazität • optional Rückverstromungsblock: 1.000–1.800 €/kW Auslegung bei 2.000 Vollbenutzungsstunden: Fall A (Redispatch-only, 1,71 MW) • H₂-Plant ohne Rückverstromung: 2,31–4,78 Mio. € • inkl. Rückverstromungsblock: 4,02–7,86 Mio. € Fall B (Gesamtenergie-Mid, 3,19 MW) • H₂-Plant ohne Rückverstromung: 4,30–8,92 Mio. € • inkl. Rückverstromungsblock: 7,49–14,66 Mio. € Das ist genau der Punkt, den viele wegmoderieren: Die CAPEX-Kette ist kein „Add-on“, sondern das Projekt. Platzbedarf Order-of-magnitude für Elektrolyse-Insel Utilities Sicherheitszonen Betriebsflächen: Fall A • ~2.853–6.077 m² → ~0,29–0,61 ha Fall B • ~4.629–9.777 m² → ~0,46–0,98 ha Und das ist nur der Anlagenbereich. Netzanschluss, Verkehrsführung, Aufstellflächen, Abstände, Brandschutz- und Genehmigungsrealität kommen obendrauf. ROI als der unangenehme Teil Mit 15 Jahren, 8 % WACC ergibt sich ein Kapitalrückgewinnungsfaktor von ~0,1168. Daraus resultiert für beide Fälle (durch lineare Skalierung sehr ähnlich) ungefähr: • LCOH bei Stromkosten 0 €/MWh: 5,97–11,50 €/kg • LCOH bei 20 €/MWh: 7,01–12,54 €/kg • LCOH bei 40 €/MWh: 8,05–13,58 €/kg ROI-Korridor bei 20 €/MWh und H₂-Verkaufspreis: • 4 €/kg: häufig negativ bis sehr lange Amortisation (best case ~32,5 Jahre) • 6 €/kg: grob von schwierig bis machbar (best ~11,4 Jahre, schwach >30 Jahre) • 8 €/kg: deutlich besser, aber weiter stark standortabhängig (best ~6,9 Jahre) Heißt auf Deutsch Ohne gute Auslastung, gute Stromfenster und belastbaren Offtake wird das kein Selbstläufer. (1/2)
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Lars Eichhorst retweeted
Deutschland hat seine Zukunft geopfert. Für eine Idee, die nie plausibel war. Das Klima-Experiment ist nun offiziell gescheitert. Ende April 2026 hat das ScenarioMIP-Komitee das Klima-Extremszenario RCP8.5 gestrichen. Begründung: "nicht mehr plausibel". 55.000 wissenschaftliche Studien stützten sich darauf. Tausende Schlagzeilen. Hunderte politischer Beschlüsse. Eine deutsche Energiewende. Bereits 2017 hatten Forscher das Szenario als implausibel entlarvt. Neun Jahre brauchte die Wissenschaft, um es einzuräumen. In diesen neun Jahren haben wir ein Extremszenario zur Grundlage der Politik gemacht, das nie plausibel war. Und dafür unsere Wirtschaft geopfert. Während andere Nationen die Klimathematik mit Augenmaß durchgespielt und dann die Realität akzeptiert haben, haben wir hysterisch weitergemacht. Die deutsche Bilanz: - 4,8 Billionen Euro Gesamtkosten der Energiewende bis 2049 - Rund 341.500 verlorene Industriejobs seit 2019 - 480.000 verlorene Jobs in der Gesamtwirtschaft seit Beginn 2026 - Schwächstes Wirtschaftswachstum seit 20 Jahren - Arbeitslosenquote 6,6 % – höchster Stand seit Februar 2014 - Kinderarmut 15 %, Altersarmut 19 % Die Industriearbeitsplätze kommen nicht wieder. Unsere internationale Konkurrenz lacht sich schlapp über die "dummen Deutschen" und bläst jedes Kilo CO2, das wir vermeintlich sparen, doppelt und dreifach wieder raus. Denn das Gas, das wir „gespart" haben, drücken die Erzeugerländer nicht zurück in den Boden. Sie verkaufen es einfach an jemand anderes. Was jetzt? Vernunft statt Zwang. Der Markt entscheidet, was produziert und gekauft wird, nicht Kinderbuchautoren in Berlin. Wer freiwillig eine Wärmepumpe einbaut, prima. Wer freiwillig ein Elektroauto kauft, großartig. Der Staat fördert klimafreundliche Lösungen gezielt, top. Aber der Staat muss aufhören, uns im Großen und Kleinen Lösungen aufzuzwingen. Schluss mit Auflagen, Verboten und einer beschämenden Energiepolitik, die den Wirtschaftsstandort Deutschland zerstört. Das Experiment ist gescheitert. Zurück zur Vernunft.
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