Deutschland verfügt derzeit über gut 29 GWh Batteriespeicher.
Die meisten davon sind jedoch Heimspeicher.
Nur 5,8 GWh sind tatsächlich netzdienlich.
Beim aktuellen durchschnittlichen Verbrauchsniveau deckt das nur rund 30 Minuten Sommerstromverbrauch ab.
Ganz zuschweigen von den Wintermonaten. Hier kommt es öfters zu „Dunkelflauten“ und höherem Energieverbrauch.
Um eine 10-tägige Winterflaute zu überstehen, würde Deutschland etwa 12.000 GWh an netzdienlichen Batterien benötigen.
Ein solches System würde etwa 60 Millionen Tonnen wiegen und aus enormen Mengen an Lithium, Nickel, Graphit, Kupfer, Aluminium und Stahl bestehen, die alle eine intensive Bergbauaktivität erfordern.
Zu aktuellen Batteriepreisen würde das System Billionen von Euro kosten. Und Batterien halten nur 10 bis 15 Jahre, was bedeutet, dass das gesamte System ständig ersetzt werden müsste. Ein praktisch unmögliches Unterfangen.
Man muss also schlussfolgern: Wind und Solar erfordern eine zuverlässige Backup-Stromversorgung – „erneuerbare“ Energien benötigen weiterhin Öl, Kohle, Gas und/oder Kernenergie.