Antisemiten von links können sich in diesem Land mittlerweile nahezu alles erlauben.
Wo bleibt der Aufschrei?
Wo bleibt die Brandmauer?
Diese politische Einseitigkeit und selektive Empörung sind unerträglich.
Was an unseren Universitäten, auf Demonstrationen, in Teilen des politischen Spektrums und im öffentlichen Raum geschieht, darf nicht länger verharmlost oder verschwiegen werden.
Ich werde, will und kann diese Entwicklung nicht akzeptieren.
Eines muss endlich klar ausgesprochen werden:
Antisemitismus ist längst kein ausschließlich rechtsextremes Problem.
Antisemitismus gibt es insbesondere auch unter Linksradikalen und Islamisten – und wer das aus ideologischen Gründen ignoriert, macht sich blind für die Realität.
Tag für Tag erleben wir offenen Antisemitismus von links: laut, aggressiv und öffentlich zur Schau gestellt.
An Universitäten, auf Versammlungen, in sozialen Medien und auf unseren Straßen.
Spätestens seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel haben viele linksradikale Antisemiten ihre Maske fallen lassen.
Wer Antisemitismus glaubwürdig bekämpfen will, darf nicht mit zweierlei Maß messen. Antisemitismus bleibt Antisemitismus – unabhängig davon, aus welcher politischen Richtung er kommt.