Ich habe eine Sprachnachricht aus dem Iran bekommen, die ich aus Sicherheitsgründen hier verschriftlicht habe:
„Sag, dass von uns im Iran gar nichts mehr kommt, gar nichts. Sie töten uns einfach, sie sind über uns hergefallen. Sie haben so viele Menschen getötet, dass sich niemand mehr traut. Sie töten direkt mit Kugeln. Sie töten dich sofort. Sie fragen nicht, warum du da bist. Sie töten dich einfach.
Wir können im Iran nichts mehr tun. Es ist wirklich wie Selbstmord. Auf die Straße zu gehen ist wie Selbstmord. Es hat nichts mit Mut zu tun. Wer auf die Straße geht, ist über den Mut hinaus – das ist lebensgefährlich. Du gehst direkt und sie töten dich direkt.
Wir können uns in keiner Weise erheben, außer wenn man uns Waffen geben würde. Ich weiß nicht, ob wir überhaupt eine Chance hätten. Wenn nicht, wären hier alle verletzt oder tot. So viele wurden getötet.
Ich flehe euch an: Alles, was ihr tun könnt, tut es für uns. Ihr könnt der Welt zeigen, was hier passiert.
Versammelt euch vor den Botschaften. Bitte nutzt eure Wochenenden. Ich weiß, ihr seid beschäftigt, aber tut etwas, damit die Massen nicht kleiner werden. Euch tut niemand etwas. Niemand tötet euch oder verfolgt euch.
Wir hier haben nicht einmal den Mut, unsere Stimme zu erheben. Wir erkennen nicht einmal Freund oder Feind, wenn wir mit jemandem sprechen. Wenn ein falsches Wort fällt, erreichen sie unser Haus, bevor wir selbst dort ankommen.
Unsere einzige Hoffnung seid jetzt ihr. Wie es aussieht, tun die Amerikaner nichts. Unsere Hoffnung seid nur noch ihr.“
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