Andere Unternehmen zeigen es auch, dass Autarkie nicht das Ziel sein muss, Investitionen in erneuerbare Energien die Fixkosten aber massiv senken können.
Unternehmen sind dumm, wenn sie dies nicht tun.
Der Vorschlag, einen 1.300 Hektar großen Chemiepark mit einem Energiebedarf von rund 7 TWh pro Jahr durch "Solarpaneele und Batterien" autark machen zu wollen, ist ein klassisches Lehrbuchbeispiel für den Technokratischen Skalierungsfehler.
Hier werden Mikro-Lösungen (Heimspeicher und Dach-Solar) naiv auf Makro-Anforderungen (kontinuierliche 24/7-Prozesswärme und Dampf) projiziert. Es offenbart eine fundamentale Ressourcen-Blindheit:
Grundstoffchemie verhandelt nicht mit dem Wetter, sie benötigt absolute Grundlast. Leuna investiert bereits massiv in Flexibilität (unter anderem in eine europaweit einmalige 35-MW-Power-to-Heat-Anlage). Aber die physikalischen und ökonomischen Grenzen für Langzeitspeicher in dieser industriellen Größenordnung lassen sich durch reine Wunschvorstellungen (Die Excel-Illusion) nicht einfach wegwünschen. Sachliche Industrie-Kritik an den Grenzen des Machbaren als "Rumheulen" zu diffamieren, zeugt lediglich von völligem Unverständnis für Thermodynamik und Größenordnungen. 🦊