Joined October 2015
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Ich schicke einem befreundeten Menschen einen Artikel über Bindungsstörungen in der Kindheit und ihre fatalen Folgen für das ganze Leben, weil ich ihm etwas über mich mitteilen will, und erhalte die Antwort: „Ich weiß, dass ich nicht ideale Voraussetzungen hatte.“ Quod erat demonstrandum.
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GERT POSTEL retweeted
Tras viajar a bordo del avión papal, muchos me preguntan cómo es León XIV en las distancias cortas. Como respuesta les enseño esta foto y les invito a fijarse en la ternura con la que me mira el Papa. Y la cara es el espejo del alma.
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Prof. Dr. med. Franco Basaglia aus Italien war der einzige Psychiater, den ich immer bewundert und verehrt habe, den ich auf einem Kongress kennenlernen durfte, der Einhalt gebot, als man während seines Vortrags einen Apalliker aus dem Saal werfen wollte, der die psychiatrischen Großkliniken in Italien auflöste und die gemeindenahe, repressionsarme Psychiatrie etablierte — so jung am Glioblastom verstorben. Riposa nella pace eterna di Dio.
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Wenn sie denn jedenfalls etwas lernen wollten …
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Abendspaziergang. #Tübingen
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„Was du nicht hast, dem jagst du ewig nach, vergessend, was du hast.“ – William Shakespeare
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„Bleibe gelassen mein Herz! Schon größere Frechheit ertrugest du.“ – Homer
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Lieber Wolfgang @wodarg, mal etwas ganz anderes: Bist Du eigentlich wegen der Erfahrung mit Kollegen Clemens Bartholdy zum Schwurbler geworden, weil Du danach Dein Urvertrauen in alle Systeme total verloren hattest? Sollte das so gewesen sein, wäre ich nicht ganz frei von Schuldgefühlen. @shz_de
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Dieser Papst ist ein großes Geschenk, für die ganze Welt.
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Sehr lesenswert! – FAS v. 14. Juni 2026
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Rosas Blick … Gute Nacht!
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Es ist doch schon erstaunlich, wen man so alles nach über 40 Jahren noch inspiriert … Freue mich sehr auf #Flensburg!
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Balkonidylle. #Tübingen
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This deeply moving photo by Pulitzer Prize winner and Spanish AP photographer Emilio Morenatti should be named Press Photo of the Year for 2026. What photo, if not this one! Esta conmovedora fotografía del ganador del Premio Pulitzer y fotógrafo español de la agencia AP Emilio Morenatti debería ser nombrada «Foto de prensa del año» en 2026. ¡Qué otra foto, si no es esta! @EmilioMorenatti @AP
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Die Pro-Bono-Lesung findet am Sonnabend, dem 18. September 2026 im Rahmen einer Galaveranstaltung als freundliches Geschenk des Autors an die Stadtgesellschaft statt. Der örtlichen Presse gehen demnächst ausführliche Informationen des Veranstalters zu. Ja, und nun freu‘ dich, Flensburg! 🥰 Der Ticketverkauf beginnt voraussichtlich schon in der nächsten Woche. #Flensburg @shz_de
Back in Town! 🎭 #Flensburg darf sich im Herbst auf ein Highlight freuen: Der legendäre „Dr. Dr. Clemens Bartholdy“ kehrt nach 45 Jahren für eine exklusive Lesung zurück – inklusive Gespräch. Das absolute Highlight? Ein Wiedersehen mit Gert Postel! Und nun freu‘ Dich, Flensburg!
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GERT POSTEL retweeted
Encontré a los padres! adorables... encantadores…y Joaquim, el protagonista de la historia y de la foto es un amor de nene. Ha sido un regalo conocerlos y conocer la historia de esta preciosa familia. La comparto aqui con vosotros. Gracias a tod@s… apnews.com/article/pope-leo-…
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Über zwei Urteile Der Rechtsstaat verlangt von seinen Bürgern die Bereitschaft, gerichtliche Entscheidungen zu respektieren, auch dann, wenn sie den eigenen Erwartungen widersprechen. Diese Bereitschaft setzt voraus, dass zwischen rechtlicher Begründung und gesellschaftlichem Gerechtigkeitsempfinden kein unüberbrückbarer Abstand entsteht. Zwei Entscheidungen mögen dies verdeutlichen. Im ersten Fall stand ein Mann vor Gericht, der über Jahre hinweg als Psychiater tätig gewesen war, ohne jemals Medizin studiert zu haben. Er arbeitete zuletzt als Leitender Oberarzt. Sein Chefarzt beurteilte seine Leistungen mit den Worten, er übertreffe die Erwartungen. Seine Gutachten fanden bei Gerichten Anerkennung. Der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof Armin Nack erklärte öffentlich vor der Juristischen Fakultät der Universität Passau, dieser Sachverständige sei der beste gewesen, dem er begegnet sei, besser als die ausgebildeten Psychiater, die im selben Verfahren gehört worden seien. Die strafrechtliche Würdigung dieses Sachverhalts war gleichwohl eindeutig. Wer eine berufliche Qualifikation vortäuscht und dadurch das Vertrauen staatlicher Institutionen in Anspruch nimmt, verletzt ein Rechtsgut von erheblichem Gewicht. Das Vertrauen in die Ordnung von Zuständigkeiten und Qualifikationen ist eine unverzichtbare Voraussetzung rechtsstaatlichen Handelns. Die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren begegnete daher aus rechtlicher Sicht keinen durchgreifenden Bedenken. Der zweite Fall betrifft den Tod einer jungen Mutter infolge eines Verkehrsunfalls am Stuttgarter Olgaeck. Für die Hinterbliebenen bedeutete dieses Ereignis einen Verlust, der sich weder messen noch kompensieren lässt. Ein Kind wuchs ohne Mutter auf, ein Ehemann verlor seine Ehefrau, Eltern ihre Tochter. Das zuständige Gericht verhängte gegen den Fahrer eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und setzte deren Vollstreckung zur Bewährung aus. Auch diese Entscheidung bewegt sich innerhalb der Maßstäbe des geltenden Strafrechts. Das deutsche Strafrecht knüpft nicht allein an den eingetretenen Erfolg an, sondern vor allem an die individuelle Schuld des Täters. Die Schwere der Folgen einer Tat und das Maß persönlicher Vorwerfbarkeit fallen nicht notwendig zusammen. Dies ist ein Grundsatz, ohne den ein freiheitliches Strafrecht nicht denkbar wäre. Gleichwohl wird man nicht übersehen dürfen, dass die Gegenüberstellung beider Entscheidungen Fragen aufwirft. Der eine Fall betrifft die Täuschung über eine berufliche Qualifikation. Der andere den Verlust eines Menschenlebens. Der eine führte zu einer langjährigen Freiheitsstrafe, der andere zu einer Bewährungsstrafe. Wer hierin einen Widerspruch erkennt, verkennt die Grundlagen des Strafrechts. Wer hierin keinerlei Spannungsverhältnis erkennt, unterschätzt möglicherweise die Bedeutung des Gerechtigkeitsempfindens für die Akzeptanz gerichtlicher Entscheidungen. Der Richter ist nicht berufen, populären Erwartungen zu folgen. Er ist jedoch gehalten, sich bewusst zu bleiben, dass das Recht letztlich für Menschen gesprochen wird und nicht für Lehrbücher. Die Autorität gerichtlicher Entscheidungen beruht nicht allein auf ihrer rechtlichen Richtigkeit. Sie beruht auch darauf, dass der Bürger erkennen kann, weshalb das Recht in einem konkreten Fall zu einem Ergebnis gelangt, das seiner intuitiven Vorstellung von Gerechtigkeit womöglich widerspricht. Wo diese Erklärung nicht mehr gelingt, entsteht kein Versagen des Rechts. Wohl aber entsteht jene Distanz zwischen Urteil und Verständnis, die ein Rechtsstaat auf Dauer nicht gleichgültig hinnehmen sollte.
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Es ist besser, verstehen zu wollen, als zu urteilen. Urteilen ist ganz leicht, verstehen ist es nicht. Die Bergpredigt lehrt: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“
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Es gibt Menschen, die einen mit ihrer jacobinisch-moralischen Keule geradezu totzuschlagen die Absicht haben: Ihnen fehlt die Barmherzigkeit, die Liebe zu sich selbst, und in der Folge die Nächstenliebe. Lassen Sie sich von solchen nie einschüchtern!
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Der Verfasser tritt aus naheliegenden Gründen unter einem Pseudonym auf. Er wurde nie nachexaminiert, warum auch, und ist inzwischen Oberarzt einer psychiatrischen Klinik. Wenn man selbst nun im Ruhestand ist, freut es einen, dass seine damaligen begabteren Schüler durchaus Karriere haben machen können. Und einen Witz, eine gewisse Komik, hat das Ganze ja auch.
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