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Post-Nationalismus, institutionelle Hegemonie und der nationalistische Gegenschlag: Ein Forschungsüberblick. Der Rechtsruck in westlichen Demokratien ist empirisch eindeutig dokumentiert. In Frankreich hält der Rassemblement National heute 123 Sitze in der Nationalversammlung, verglichen mit zwei Sitzen im Jahr 2016. Die AfD ist mit 150 von 630 Sitzen die zweitgrößte Fraktion im Bundestag. In Italien wurde Giorgia Meloni nach dem Sieg der Fratelli d'Italia 2022 Ministerpräsidentin. Die Abkehr vom politischen Mainstream ist überwiegend, aber nicht ausschließlich ein rechtsnationalistisches Phänomen – in mehreren Ländern ist sie Teil einer breiteren Polarisierung, die die politische Mitte strukturell aushöhlt. Die Forschung zur Elite-Masse-Spaltung liefert einen zentralen Erklärungsrahmen. Parlamentsabstimmungen korrespondieren empirisch stärker mit den Präferenzen einkommensstarker Bevölkerungsgruppen als mit Mehrheitspräferenzen. Etablierte Parteien haben sich in spezifischen Politikbereichen, insbesondere Migration und nationaler Souveränität, von ihren Wählerbasen entfernt, was zu messbaren Repräsentationslücken geführt hat. Hinzu kommt ein identitätsspezifischer Befund: Europäische Identität ist strukturell an bestimmte Berufsklassen gebunden, insbesondere an Personen im öffentlichen Dienst und in international ausgerichteten Berufen, nicht an die Bevölkerung als Ganzes. In gramscianischen Begriffen lässt sich die Gegenwart als Hegemoniekrise des Nachkriegsliberalismus beschreiben: Die dominanten Klassen regieren weiterhin, verlieren jedoch zunehmend den gesellschaftlichen Konsens. Nationalistische Bewegungen besetzen dieses Vakuum, indem sie Repräsentationsansprüche artikulieren, die von etablierten Parteien strukturell vernachlässigt wurden. Institutionelle Mechanismen wie Verhältniswahlrecht, Mindeststimmhürden und politische Brandmauern haben nationalistische Regierungsbeteiligungen in Westeuropa bisher weitgehend verhindert. Die Forschung zeigt jedoch, dass diese Barrieren den Narrativ einer durch Institutionen marginalisierten Bevölkerungsmehrheit empirisch bestätigen und damit den Zuspruch weiter verstärken. Die urbane-rurale Spaltung bildet die geografische Dimension dieses Konflikts. Post-nationalistische Werte konzentrieren sich strukturell in Universitätsstädten und Metropolen, während ländliche und deindustrialisierte Regionen überproportional für nationalistische Parteien votieren. Dieser geografische Bruch ist in den USA, dem UK und Kanada am ausgeprägtesten, zeigt sich aber zunehmend auch in kontinentaleuropäischen Parteiensystemen. Der Befund der Forschung lässt sich wie folgt zusammenfassen: Der Aufstieg nationalistischer Bewegungen ist keine irrationale Gegenbewegung, sondern eine strukturell erklärbare Reaktion auf dokumentierte Repräsentationsdefizite, kulturelle Klassenspaltungen und institutionelle Prozesse, die in bestimmten Politikbereichen demokratische Mehrheitspräferenzen systematisch nicht abgebildet haben. Ein konsensfähiger normativer Nachfolgerahmen für den zerfallenden liberalen Internationalismus ist in der politikwissenschaftlichen Literatur gegenwärtig nicht erkennbar.
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"Auf der indonesischen Insel Ambon spielen sich verrückte Szenen ab!😯 Zahlreiche Deutschland-Fans ziehen auf Mofas durch die Straßen und feuern das DFB-Team im Vorfeld der Weltmeisterschaft an.🔥 Auf der Insel, die zur Gruppe der Molukken gehört, gibt es seit Jahrzehnten eine außergewöhnlich starke Fan-Kultur in Verbindung mit der deutschen Nationalmannschaft. Dort ist das DFB-Team auch unter dem Spitznamen "Der Panzer" bekannt." Muss man sich mal vorstellen, ein fremdes Land zeigt mehr Deutschland Flagge als Deutschland selber..
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28 Oct 2022
the bird is freed
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Keir Starmer is showing clear signs of a a dictator. Relentless propaganda to celebrate ludicrous policies. Refusal to listen to criticism. A desperate desire for control. The pursuing of policies which favour his preferred groups. Misuse of police and courts. He needs stopping.
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The people of Belfast are not angry because migrants with different skin colors have come there. They are angry because primarily Muslims foreigners have brought crime and violence to their streets. And to add insult to injury, the Muslims receive preferential treatment over the local Irish in terms of social programs and housing. And to reiterate, once again, Islam is NOT a race. It’s an ideology. A destructive ideology that you are bringing into your country to the detriment of your fellow citizens.
Today we joined together at Belfast city hall to take a stand against hatred and division. This is our Belfast. United against racism.
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Fulminante Genealogie des Liberalismus in seiner politischen, wirtschaftlichen und ästhetischen Formationsphase, konzis, stringent, rhetorisch funkelnd, spannungsreich - und logisch, dass der analogische Sprung in die Gegenwart einer nüchtern-verzweifelten Grabrede gleicht.
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Der Kern einer Nation ist sein Volk, nicht sein Markt.
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Bluesky won’t be included in the under-16s social media ban. Twitter/X will be. This is clearly a political decision, nothing to do with child safety.
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Es ist empirisch gut belegt, dass Frauen im Durchschnitt stärker kollektivistisch denken als Männer, die individueller und statusorientierter ausgerichtet sind. Das führt dazu, dass Kritik an einer Frau oft als Angriff auf "die Frauen" umgedeutet wird und dass viele Frauen sich
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Gute Frage :D Das kann es ja nicht sein, dass es keine eigenständige Alternative gibt
Meine Ratlosigkeit in Bezug auf die politische Gegenwart lässt sich eigentlich auf zwei zentrale Fragen verdichten: a) Was treibt Linke dazu, Islamisten in den Arsch zu kriechen? b) Was treibt Rechte dazu, Putin in den Arsch zu kriechen? Sind die alle doof?
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Ungefähr 85 % der Flüchtlinge weltweit sind Muslime. Dennoch beantragen sie aus irgendeinem Grund kein Asyl in mehr als 50 muslimischen Ländern. Sie wollen meist in nicht-muslimische Länder, um dann dort zu klagen. Warum?
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Gestern in der Post. Dieser spannende @LiberaleModerne-Band, zu dem ich beitragen durfte. Neben den Herausgebern haben u.a. @fromTGA @DerDanyal @karenilsehorn @OrdoliberalBG @sls_fdp @Yascha_Mounk & @AlexanderSchwi9 mitgedacht.
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Eine unbequeme Meinung 👇👇👇👇 Dem Westen fehlt der Kompass. Schlimmer noch: die gemeinsame Sprache. Die freie Welt wirkt müde, ungeduldig, unentschlossen – gespalten von innen, getrieben von außen. Der billige Spritpreis zählt mehr als der lange Atem gegen Diktaturen, Mehr als die Freiheit.Wer so rechnet, gibt seine Führungsrolle nicht ab – er verschenkt sie. Die Autokraten haben das Signal längst verstanden. Sie buchstabieren unsere Schwäche, von Kabul bis Teheran, von Moskau bis Peking. Kühl, geduldig, ohne Skrupel. Macht es euch ruhig gemütlich im eigenen Garten. Philosophiert weiter über die Welt – während andere sie längst unter sich aufteilen. Das Zögern von heute werden wir alle bezahlen. Teuer. Sehr teuer. Leider.
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Warum? Ist es ein schlechtes Gewissen, dass an einem nagt? Ist es so ein Gefühl "als wäre man böse"? Als könnte man nicht "nein" sagen? Als hätte man das "Gute" verraten - und Ärger nur verschwendete Lebensmüh' wäre? Ich befürchte, dass die toxische Positivität uns zu tief verändert hat und wir jetzt Angst vor unseren eigenen Affekten und Stimmungen haben.
Ich hatte einen ziemlich langen Post geschrieben über …….. unsere Gesellschaft…… Änderung des Mindsets Respekt Wertschätzung dass die Anerkennung von Bildung und Leistung verloren ging dass soziales, ehrenamtliches Engagement politisch ausgebeutet wird dass der Mensch immer mehr Reglements und Vorschriften unterzogen wird und Eigenständigkeit und Eigenverantwortung nicht gewünscht werden und noch viele andere „Zustände“ die mich beschäftigen Ich hab den Post unwiderruflich gelöscht.
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Karl Popper’s, ‘Open Society and Its Enemies’ remains one of the most compelling defences of open discourse as a civilisational mechanism of error correction. For Popper, Truth is never possessed in its entirety. It can only be understood through a logical process of criticism, disagreement, and the continual testing of ideas. A society that is capable of correcting its mistakes entirely depends upon the freedom to question prevailing assumptions and to expose falsehood through reasoned debate. It is therefore entirely regrettable that one of the more insidious realities of our age is that certain individuals and institutions invoke the language of the open society while inverting its essential principles. Under the banner of tolerance, safety, equity or consensus, group-think, they have deliberately narrowed the range of permissible inquiry and badly damaged the very processes through which truth is discovered. Popper understood that certainty is the enemy of progress. Indeed, a civilisation that loses its capacity for honest discourse loses its principal means of self-correction. Once criticism is treated as heresy and dissent as a threat rather than a necessity, the foundations of the open society begin to crumble from within. beg you to read Popper. To read @DavidDeutschOxf. To listen to and absorb the work of @ToKTeacher @naval @ConjectureInst and the many other great critical rationalists. We ought to understand the great peril we face.
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Man muss kein Kapitalist sein, aber bei den Fakten sollte man wenigstens bleiben. Die Massen werden nicht so sehr "verelendet", wie man das noch aus Marx's Zeit zu kennen meint. Eher das Gegenteil ist der Fall. Der Kapitalismus hat die Massen aus dem Elend befreit, die Frage ist um welchen Preis?
Kapitalismus ist, wenn die Massen so verelendet werden, dass die größten Loser mit Verblendung an seine Spitze kommen.
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Nach welcher Theorie? Im Utilitarismus gibt es das utilitaristische Monster
Natürlich ist Billionär sein unmoralisch.
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Weil es gar zu leicht ist, sich hinter seinem exorbitanten Vermögen rein zu waschen. Vermögen darf man ja besitzen, aber ab Summe X wird es "zuviel". Und dieses X ist immer > als "mein linkes Vermögen".
Linke Leben in überteuerten Altbauwohnungen, saufen Szene-Wein und hauen einen Haufen Kohle für selbstgerechte Kulturveranstaltungen raus. Das ist ihnen alles wichtiger als mit ihrem Geld hungernde Kinder in Afrika zu retten. Dafür ist Elon Musk da, den man enteignen sollte…
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Zu demonstrieren ist das Vorrecht des Bürgers. Paraden abzuhalten ist ein politisches Instrument. Unserer Herrschaft genügen 26. Oktober, 1. Mai, Opernball und div Lichtermeere nicht. Die alten Römer begründeten ihre Paraden noch mit erfolgreichen Feldzügen. Unsere Herrschaft findet den Anlass in der eigenen Bewunderung ihrer selbst. Das woke Establishment feiert seinen Sieg über die Gesellschaft.
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Islamisten haben eine sehr einfache Debattenstrategie: Historisch gab es angeblich immer lebendige theologische Diskussionen. Aber wer heute anders denkt, ist kein Teil dieser Diskussion. Er ist „assimiliert“, „säkularisiert“ oder „Kafir“. Merkt ihr den Trick? Diskussion wird gefeiert, solange sie tot ist. Lebende Reformisten werden diffamiert.
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