Nachdem ich ein paar Nächte geschlafen habe über das Thema Rob Bubble fallen mir noch einmal ein paar Details auf.
Vorweg: Ich kann die Qualität seiner Recherchen noch nicht bewerten, da er kein Video dazu veröffentlicht hat bisher.
Ich habe verstanden, dass Rob mit der Recherche begonnen hat, bevor Anni wieder in die Öffentlichkeit gegangen ist.
War ihm ihr Zustand zu dem Zeitpunkt bewusst? Was waren Auslöser und Antrieb der Recherche?
Dann beschreibt er, dass er in der Tat Kontakt zu Annis Ex, mit dem sie als sie 17 war 4 Wochen zusammen war, aufnahm.
Er betont, nach den familiären Hintergründen Annis zum damaligen Zeitpunkt nicht explizit gefragt habe. Und nennt das Gespräch ein "Hintergrundgespräch".
Nur um Kontext zu liefern.
Für was? Konkrete Fakten oder ein Charakterbild?
Denn ich sehe die erste Variante als relevanter an.
Für die zweite Variante müsste der Ex direkt über konkrete Vorgänge informiert sein.
Welche konkrete Hypothese sollte durch dieses Gespräch geprüft werden?
Er betont, dass manche derer, die "gegen Anni ausgesagt" hätten, aus der damaligen Zeit stammten.
Inwiefern ist es dann relevant?
Das nächste Argument lautet, dass der Ex mit mehreren Leuten verbunden sei und man Rob gesagt habe, er könne Dinge bestätigen. War besagter Ex-Freund bei den Situationen denn dabei? Oder geht es um Hörensagen?
Da es der Ex ist und er keinen Kontakt mehr zu Anni hat, liegt der 2. Schluss nahe. Welche Qualität hat das dann für einen Journalisten?
Er behauptet, Annis Informationen zu seinem Interview seien "Stille Post" 3. Stufe.
Und die Aussagen dieses Exfreundes sind etwas anderes?
Die Tatsache, dass jemand mit vielen Beteiligten vernetzt ist, macht ihn noch nicht automatisch zu einer starken Quelle.
Welche Absicherungen gab es gegen Verzerrungen?
Dann beschreibt Rob eine Vorgehensweise, bei der er Menschen bewusst mit Aussagen konfrontiert, um Reaktionen zu erhalten, statt ihnen unmittelbar konkrete Fragen zu stellen.
Auch hier stellt sich die Frage, welchen Erkenntnisgewinn diese Methode gegenüber einer direkten Befragung bietet.
Den Einwand von Topfenbällchen lasse ich mal gedanklich außen vor.