Sociologist, literary & religious studies scholar, M.A. | Power, narratives, AI, digital media | Interests: Philosophy, Dromology, Governance, Mimetic Theory

Joined October 2020
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Rhetorisches Spiegelkabinett: Ein exzellent geschriebener, KI-generierter Text, der behauptet, dass KI-generierte Texte die Welt zerstören. Er beweist seine eigene These, indem er exakt die Slop-Merkmale aufweist, die hier als Model Collapse beschrieben werden. Unvollständige persönliche Liste von mir - Merkmale von solcher Slopaganda (hier viele vorhanden): Logische Inversion & Kontrastive Korrektur ( „Nicht X, sondern Y“: Inversionen als Bypass-Ventile, um Fakten durch abstrakte Interpretationen zu ersetzen,) Archetypische Narrativ-Isomorphie mit dem Fünf-Phasen-Baukasten (Ursprung, Korruption, Aktoren, Wert-Verlust, Appell). Binäre Dichotomie/Exklusionslogik. strikte dichotome Aufteilungen (A vs. B), keine dritte Position Perfekte Trikola (exakt drei parallele Glieder) Sequenzielle Überdeterminierung: lineare Akkumulation ohne semantische Drift Format-Kodierung (=Prompt-Artefakte): Kongruenz zwischen Genre und Struktur (z.B. perfekte Thesenankündigung, logische Überleitung, usw). Rekombinante Semantik: hohe Vorhersehbarkeit der semantischen Konnektoren. Konsistenz-Axiom: geringer Grad ungelöster Spannungen (interne Widersprüche werden systematisch vermieden). Emotionale Vektorisierung: Einsatz von Standard-Templates (Nüchtern -> Peak -> Pointe -> Appell) die emotionale Signale strategisch am Ende von Argumentationsschritten platzieren Kanonische Spezifität: „Common Knowledge“-Spezifizierungen, die als „Bestätigungs-Keys“ für das Narrativ fungieren.
You have noticed it. ChatGPT feels dumber than it used to. Your prompts that worked six months ago produce worse results now. The writing sounds flatter. The ideas sound safer. The internet itself feels like it is shrinking. Every article reads the same. Every email sounds the same. Every answer sounds like it was written by the same voice. You thought it was you. It is not you. Researchers at Oxford and Cambridge published a paper in Nature proving what is happening. They call it Model Collapse. Here is the mechanism in one sentence. AI trained on AI-generated data gets dumber every generation until it forgets what real human data looked like. The internet is filling with AI-generated content. Blog posts. Articles. Reviews. Comments. Social media. AI companies scrape the internet to train the next generation of models. Which means the next generation of AI is being trained on the output of the current generation. Each cycle loses information. Not randomly. It loses the rarest, most unusual, most creative parts first. The researchers call these the "tails of the distribution." The weird ideas. The unexpected perspectives. The things that made the internet feel human. Those disappear first. What remains is the average. The safe. The expected. The bland. Then the next generation trains on that. And loses more. And the next generation trains on that. And loses more. The researchers proved this is not a slow decline. Major degradation happens within just a few iterations. Even when some of the original human data is preserved. They tested it on large language models. On image generators. On statistical models. The pattern was the same every time. The output converges toward a narrow, flattened version of reality that looks nothing like the original data. The lead researcher put it plainly. "Large language models are like fire. A useful tool. But one that pollutes the environment." The pollution is invisible. You cannot see which sentence on the internet was written by a human and which was written by AI. Neither can the AI that is about to train on it. And once the tails are gone, they do not come back. The damage is irreversible. This is not a prediction anymore. It is a diagnosis. The internet you grew up on was built by humans writing things no algorithm would have written. Strange, personal, imperfect, alive. That internet is being diluted. One generation of AI at a time. And the models trained on what remains are learning a smaller and smaller version of the world. Model Collapse is not a technical problem. It is a cultural one. The thing that made the internet worth reading is the thing that disappears first.
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Replying to @MichaelEsders

Replying to @benonwine
“The woke mind virus is either defeated or nothing else matters.” Elon Musk
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Replying to @MichaelEsders
Er hat das Hygiene-Sprachregime der Pandemie - in seiner am stärksten Identitätspolitisch durch Deformation des Diskurses durch Freund-Feind-Kategorien in der von epidemiologischen Metaphern für Menschen gekennzeichneten Phase -mimetisch kopiert, dass Bazar vs. Cathedral Modell genommen, und X als "Free Speech Marktplatz" gegen linke hegemoniale Trauma- und Opferdiskurse in Stellung gebracht, in den er diese Diskurse memetisch spiegelt: er nutzt White Grievance und White Victimhood als Tarnkappe für White Supremacy um sich als Volkstribun aus der "Hefe des Volkes" zu inszenieren, der die Ideologien demontiert, und "Based" ist, also gesunden Menschenverstand verkörpert, und die Menschen nehmen ihm das tatsächlich ab. "Based" ist bei ihm quasi der Impfstoff gegen die gegen mit postmoderner Machtkritik Überladenen Trauma- und Opferdiskurse, die er spiegelt, mit der epidemiologischen Pathologisierung zum semantischen Container-Begriff "Woke Mind Virus" gesteigert, auflädt, als metakognitive memetische Infektion darstellt, um die gegnerische Seite als ideologisch infiziert und ihr Sprechen als Symptom der Infektion darstellt. Genau diese Charakter-Maske ist für den spiegelbildlichen identitätspolitisch anti-woken Aktivisten so verführerisch: er kann endlich die Sprache der Macht in der Identitätspoltik entlarven, freilich je ohne die Maske des Entlarvers der versteckten Machtinteressen je selbst einmal zu dekonstruieren. Er und Thiel sind die Erfolgreichsten der PayPal Mafia, die treibenden neoreaktionären Kräfte die den digitalen-finanziellen-medialen Infrastruktur-Komplex des Plattformkapitalismus aus dem Silicon Valley mit dem militärisch-Industriell-staatlichen Komplex zusammen schließen will, um so das demokratische Frontend der deliberativen Aushandlung durch die opaken BlackBox Systeme und Algorithmen im Backend zu ersetzen und zu entmachten, bzw das Frontend zur Instanz nachträglichen Produzenten von Legitimierungserzählungen und Verwaltungshandeln zu degradieren.
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Replying to @jmlotman
Heute dominiert Identitätspolitik, das heißt man unterstellt prinzipiell strategische Kommunikation zur Interessensdurchsetzung einer speziellen Gruppe. Politische Trauma & Opferdiskurse sind dazu in den letzten (ab ~2018) inflationär in den Macht-Diskursen geworden, also ist gesamte die moralische Opferpyramide inhaltlich verdächtig geworden. Dazu hat strategische Kommunikation tatsächlich zugenommen, dazu wird die Diskussion schnell auf die Meta-Ebene verschoben. Der Kampf um die Form überdeckt die inhaltlich-argumentative Ebene. Macht macht alles zum Nullsummenspiel, und die schnelle Dekonstruktion von (zugeschrieben) Machtinteressen weniger anspruchsvoll und affektiv wirksamer als die tatsächliche Ausdifferenzierung von Geltungsansprüchen. Dazu auf Social Media dominiert häufig der performative rhetorische Sieg in der Form über die Richtigkeit auf Inhaltsebene.
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KI reduziert Existenz auf eine Wahrscheinlichkeitsdichte im Vektorraum. Ein Token ist kein Bedeutungsträger im klassischen Sinn mehr, sondern ein Index in einem hochdimensionalen Vektorraum. Bedeutung wird durch Relation ersetzt. Die Welt wird zum geschlossenen System von Bezügen. Die „Sache“ ist nur noch der Schatten, den die Relationen werfen. Das ist ein Bruch in der Ontologie. Was im Vektorraum eine hohe Dichte hat, was maximal anschlussfähig ist, dominiert den Output. Wenn Bedeutung nicht mehr aus einer Referenz auf etwas Außerhalb des Systems entsteht (auf eine "Sache", einen Körper, eine Erfahrung), sondern nur noch aus der relationalen Position im Vektorraum, dann gibt es kein "Außen" mehr – weder semantisch noch politisch noch existenziell. Ein Argument ist im Vektorraum nur ein Token-Muster, dessen Bedeutung sich rein aus seiner Anschlussfähigkeit ergibt, aus seiner Dichte im Netz der Relationen. Die Frage "Stimmt das?" setzt eine Sache voraus, an der es sich messen lässt. Genau diese Sache wird durch das Modell eliminiert. Übrig bleibt: "Passt das in die bestehende Verteilung?" "Hat es hohe Dichte?" "Ist es anschlussfähig?" Was übrig bleibt, ist die höchste Wahrscheinlichkeitsdichte im bestehenden Diskursraum. Der vollständig entinnerlichte Mensch wäre derjenige, der selbst nur noch ein Token im System ist. Keine unverfügbare Innerlichkeit, kein Eigensinn, keine Erfahrung, die sich nicht in Datenpunkte übersetzen ließe, nur noch ein KPI seiner Funktionen für die prädikative Verhaltensteuerung von Außen, gesteuert über externe Feedback-Schleifen.
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VoigtGPT ist nur die Spitze des Eisbergs.
Auch beim Tagesspiegel hat die KI ihre Fans. Oder hatte. Langjähriger Chefredakteur und Herausgeber Stephan-Andreas Casdorff darf vorerst nicht mehr für die Zeitung schreiben. Weil er ganze Meinungsstücke von einer KI generieren ließ. tagesspiegel.de/in-eigener-s…
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Rhetorisches Spiegelkabinett: Ein exzellent geschriebener, KI-generierter Text, der behauptet, dass KI-generierte Texte die Welt zerstören. Er beweist seine eigene These, indem er exakt die Slop-Merkmale aufweist, die hier als Model Collapse beschrieben werden. Unvollständige persönliche Liste von mir - Merkmale von solcher Slopaganda (hier viele vorhanden): Logische Inversion & Kontrastive Korrektur ( „Nicht X, sondern Y“: Inversionen als Bypass-Ventile, um Fakten durch abstrakte Interpretationen zu ersetzen,) Archetypische Narrativ-Isomorphie mit dem Fünf-Phasen-Baukasten (Ursprung, Korruption, Aktoren, Wert-Verlust, Appell). Binäre Dichotomie/Exklusionslogik. strikte dichotome Aufteilungen (A vs. B), keine dritte Position Perfekte Trikola (exakt drei parallele Glieder) Sequenzielle Überdeterminierung: lineare Akkumulation ohne semantische Drift Format-Kodierung (=Prompt-Artefakte): Kongruenz zwischen Genre und Struktur (z.B. perfekte Thesenankündigung, logische Überleitung, usw). Rekombinante Semantik: hohe Vorhersehbarkeit der semantischen Konnektoren. Konsistenz-Axiom: geringer Grad ungelöster Spannungen (interne Widersprüche werden systematisch vermieden). Emotionale Vektorisierung: Einsatz von Standard-Templates (Nüchtern -> Peak -> Pointe -> Appell) die emotionale Signale strategisch am Ende von Argumentationsschritten platzieren Kanonische Spezifität: „Common Knowledge“-Spezifizierungen, die als „Bestätigungs-Keys“ für das Narrativ fungieren.
You have noticed it. ChatGPT feels dumber than it used to. Your prompts that worked six months ago produce worse results now. The writing sounds flatter. The ideas sound safer. The internet itself feels like it is shrinking. Every article reads the same. Every email sounds the same. Every answer sounds like it was written by the same voice. You thought it was you. It is not you. Researchers at Oxford and Cambridge published a paper in Nature proving what is happening. They call it Model Collapse. Here is the mechanism in one sentence. AI trained on AI-generated data gets dumber every generation until it forgets what real human data looked like. The internet is filling with AI-generated content. Blog posts. Articles. Reviews. Comments. Social media. AI companies scrape the internet to train the next generation of models. Which means the next generation of AI is being trained on the output of the current generation. Each cycle loses information. Not randomly. It loses the rarest, most unusual, most creative parts first. The researchers call these the "tails of the distribution." The weird ideas. The unexpected perspectives. The things that made the internet feel human. Those disappear first. What remains is the average. The safe. The expected. The bland. Then the next generation trains on that. And loses more. And the next generation trains on that. And loses more. The researchers proved this is not a slow decline. Major degradation happens within just a few iterations. Even when some of the original human data is preserved. They tested it on large language models. On image generators. On statistical models. The pattern was the same every time. The output converges toward a narrow, flattened version of reality that looks nothing like the original data. The lead researcher put it plainly. "Large language models are like fire. A useful tool. But one that pollutes the environment." The pollution is invisible. You cannot see which sentence on the internet was written by a human and which was written by AI. Neither can the AI that is about to train on it. And once the tails are gone, they do not come back. The damage is irreversible. This is not a prediction anymore. It is a diagnosis. The internet you grew up on was built by humans writing things no algorithm would have written. Strange, personal, imperfect, alive. That internet is being diluted. One generation of AI at a time. And the models trained on what remains are learning a smaller and smaller version of the world. Model Collapse is not a technical problem. It is a cultural one. The thing that made the internet worth reading is the thing that disappears first.
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This post was quite obviously written with AI 😫
You have noticed it. ChatGPT feels dumber than it used to. Your prompts that worked six months ago produce worse results now. The writing sounds flatter. The ideas sound safer. The internet itself feels like it is shrinking. Every article reads the same. Every email sounds the same. Every answer sounds like it was written by the same voice. You thought it was you. It is not you. Researchers at Oxford and Cambridge published a paper in Nature proving what is happening. They call it Model Collapse. Here is the mechanism in one sentence. AI trained on AI-generated data gets dumber every generation until it forgets what real human data looked like. The internet is filling with AI-generated content. Blog posts. Articles. Reviews. Comments. Social media. AI companies scrape the internet to train the next generation of models. Which means the next generation of AI is being trained on the output of the current generation. Each cycle loses information. Not randomly. It loses the rarest, most unusual, most creative parts first. The researchers call these the "tails of the distribution." The weird ideas. The unexpected perspectives. The things that made the internet feel human. Those disappear first. What remains is the average. The safe. The expected. The bland. Then the next generation trains on that. And loses more. And the next generation trains on that. And loses more. The researchers proved this is not a slow decline. Major degradation happens within just a few iterations. Even when some of the original human data is preserved. They tested it on large language models. On image generators. On statistical models. The pattern was the same every time. The output converges toward a narrow, flattened version of reality that looks nothing like the original data. The lead researcher put it plainly. "Large language models are like fire. A useful tool. But one that pollutes the environment." The pollution is invisible. You cannot see which sentence on the internet was written by a human and which was written by AI. Neither can the AI that is about to train on it. And once the tails are gone, they do not come back. The damage is irreversible. This is not a prediction anymore. It is a diagnosis. The internet you grew up on was built by humans writing things no algorithm would have written. Strange, personal, imperfect, alive. That internet is being diluted. One generation of AI at a time. And the models trained on what remains are learning a smaller and smaller version of the world. Model Collapse is not a technical problem. It is a cultural one. The thing that made the internet worth reading is the thing that disappears first.
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Replying to @wiebkehollersen
Immer diese perfekten lineare Dreischritte, immer diese perfekte persuasive Struktur, diese überpräzise Sprache innerhalb des Aufsatzes, Argumente die immunisiert gegen mögliche Einwände sind, rhetorisch perfekt geschliffen, in Satzlänge und Aufbau symmetrisch. Ohne jegliches Zögern, Eingeständnis von Unsicherheit, sondern immer mit maximalen uncanny Valley Effekt. Immer die vorhersehbare next Token geglättete Version, immer extrem starke Behauptungen ohne jegliche Begründungen, jenseits von rhetorischen Tricks. Immer dieses das ist nicht x, das ist y, oft als 3er Tupel (das ist nicht x1 x2 oder X3 sondern y1 y2 und y3). Usw. Rhetorisch hochwertige geglättete diskursmuster werden nicht mehr zum Ausdruck eines speziellen Habitus oder Distinktionsgebahren, sondern werden in ihrem trivialsten Formen allgegenwärtig.
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Replying to @jmlotman
Die ganze Semantik von der Sparnotwendigkeit des Staates beim Sozialstaat, wo der Staat hier in der Metapher mit einem normalen Haushalt, der den Gürtel enger schneiden muss, gleich setzt ist komplett ökonomisch ein Kategorienfehler der bewusst eingeführt wird. Und da das geduldet wird, statt problematisiert, läuft es auf eine reaktive Verteidigung des Sozialstaates von den meisten Akteuren hinaus, statt diese zentrale diskursive Täuschungsoperationen zu benennen und wieder in die Position die Richtung zu bestimmen zu kommen. Der Sozialstaat ist kein problematisches Relikt, sein Ausbau sollte die Kernforderung dieser Akteure sein. Im Kontext Militärstaat, zeigt sich ja parallel, wie die Begrenzungssemantik zu einer Semantik der notwendigen Ausweitung als Kernforderung umgewandelt werden kann, die überhaupt erst die Forderung nach den Kürzungen im Sozialstaates als in diesem Kontext notwendig auflädt.
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Man muss sich klarmachen, dass die gezielte Zerstörung des deutschen #Sozialstaat-Konsenses, fie #NZZ & #Springer anheizen, nicht "Notmaßnahmen" sind von verwirrten "Konservativen", sondern ein politisches Projekt, Wirtschaft-MAGA von Thinktanks & Netzwerken seit 2010/12.
„Sollten die Gewerkschaften bei ihrer Verweigerungshaltung bleiben, ist der Kanzler gefordert. Er muss die Reformen notfalls gegen ihren Widerstand durchsetzen.“ Die NZZ von heute. Wenn sich die Gewerkschaften nicht einbinden lassen, werden sie gezwungen.
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Replying to @heynavtoor
funny, the same claudisms, rhythmic ticks and manirisms which are adressed as "model collapse" are to be found in this slop essay. this is not x, it is y. chasing your own tail. you even have many youtubers telepromiting claudisms, usually their main topic is AI related.
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"Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt, sorry." Das war die Antwort von @AuswaertigesAmt auf meine heutige Frage, wie #Bundesregierung die staatliche Ehrung durch @ZelenskyyUa des NS-Kollaborateurs Andrij Melnyk als "Held" sowie die Kritik von & 🇮🇱 Regierung & @yadvashem daran („untergräbt die moralische Integrität, die für das Gedenken an den Holocaust unerlässlich ist") bewertet. Plötzlich, wenn es Kritik am Agieren der 🇺🇦Regierung gibt, ist Yad Vashem für die Bundesregierung keine Referenz mehr...🤔 Und das Staatsbegräbnis für Melnyk, aus dessen OUN-Abspaltung die SS-Division Galizien hervorging, welches groß von ukrainischen Medien & Politik zelebriert wurde sowie der offiziell kommunizierte Plan, auch Bandera als "Held der Ukraine" aus München zu holen, eine "Unterstellung"... Wat für Zeiten... Ob dafür deutsches Steuergeld verwendet wurde wollte die Bundesregierung, surprise, surprise auch nicht beantworten...
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Was die pro-israelischen Akteure produzieren, ist die Verschiebung vom analytischen zum juridischen Begriff, und das ist selbst eine diskursive Operation. „Völkermord" im Sinne der Raphael Lemkin'schen Begriffsschöpfung und der UN-Konvention ist ein analytisches und politisches Instrument — es wurde entwickelt, um Prozesse während ihres Vollzugs beschreibbar zu machen, nicht erst im Rückblick eines Gerichts. Die Forderung nach einem Urteil als Voraussetzung für die Begriffsverwendung invertiert die Funktion des Begriffs: Er soll warnen, nicht nur verurteilen. Wer das Urteil zur Bedingung macht, macht den Begriff retrospektiv und damit wirkungslos — genau dann, wenn er gebraucht wird. Das ist keine juridische Präzision, sondern eine epistemische Enteignung: Der Begriff wird dem analytischen Diskurs entzogen und exklusiv dem Rechtssystem überantwortet. Im Umkehrschluss können wir aber genauso wenig Menschen juristisch vorverurteilen, weil sie den "Genozid" in Gaza leugnen. Die Entmenschlichungs-Rhetorik sollten wir dokumentieren, um zu verstehen wie Kriegsverbrechen und Gräueltaten verschleiert werden, indem das palästinensische Perspektive als virusartige hirnfressende seelenvergiftende Wahnvorstellung delegimiert wird - was eine diskursive symbolische psychische Gewalt ist, die der materiellen physischen Gewalt den Weg ebnet, indem sie sie rechtfertigt und durch ihre Prozessmetaphern evoziert. Die juristische strafrechtliche Ebene wäre noch mal eine gesonderte Betrachtungsperspektive, aber wir sollten diese diskussive Operation von Reuter eben nicht unter dem Oberbegriff "Genozid Leugnung" verorten, da der Begriff hier analytisch mehr verstellt als offenlegt.
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Da geben sie sich so eine Mühe ihre Milchmädchenrechnung zusammen mit der moralischen Kontaminationserzählung (a la "wer von Genozid in Gaza spricht, der macht sich mit Hamas-Terroristen und iranischen Staatsnarrativen gemein und treibt deren Sache vorran") aufzuziehen, und schreiben dabei völlig ane der Sache vorbei. Die Frage ob in Gaza ein Genozid stattfand oder nicht, ist hier gar nicht Teil meiner Analyse - nur, wie Reuter, on top auf die sprachliche Entmenschlichung noch das Sahnehäubchen setzt, dass er die Genozid-These als Kern des hirnzerfressenden seelenvergiften palästinensischen Virus sei, und gleichzeitig Genozid als für Israel unmöglich jemals zutreffende Kategorie behauptet. Dennoch Danke für ihren Kommentar. Denn ironischerweise untermauern sie damit auf performativer Ebene meinen Punkt.
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In diesem Gespräch bei „Tichys Einblick“ konstruieren Susanne Schröter und Roland Tichy ein islamfeindliches Bedrohungsnarrativ. Die Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern münde in einem "Kulturkrieg", in dem eine „Kultur der Unterdrückung“, die islamische, westliche Freiheitsrechte schrittweise zugunsten islamischer Normen verändern wolle. Schröter bedient sich klassischer Topoi, indem sie das Kopftuch als Marker für ein frauenverachtendes Ehrkonzept beschreibt: Unverschleierte Frauen gelten demnach als „Freiwild“, was sexuelle Gewalt kulturell legitimiere. Damit essentialisiert sie den Islam als inhärent frauenfeindliche Gesamtkultur. Schröter erklärt den "Islamismus" zur „größten rechtsradikalen Bewegung“ und zur eigentlichen Hauptgefahr für die Demokratie; gefährlicher als klassischer Rechtsextremismus, der angeblich überbewertet werde. Tichy verstärkt diese These und kritisiert die politische Korrektheit, die eine solche Wahrheit unterdrücke. Die angebliche Allianz aus linkem Multikulturalismus und islamistischem „Civilization Jihad“ rundet das Feindbild ab. Insgesamt wirkt das Gespräch wie eine sorgfältig orchestrierte Bestätigungsveranstaltung für ein bereits feststehendes Weltbild. Komplexe gesellschaftliche Realitäte werden auf ein einheitliches Feindbild reduziert. Dadurch transportieren Schröter und Tichy islamfeindliche Narrative, die Ängste vor kulturellem Verlust und „Überfremdung“ bedienen und gesellschaftliche Spaltungen verschärfen. youtube.com/watch?v=9jZaLAWB…
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Der Post exekutiert ein vierstufiges Template der faktischen Immunisierung. Er beansprucht, die "Fakten" zu liefern, indem er eine selektive Realität präsentiert, sie mit einem scheinbar neutralen Datenangebot verknüpft und jede Gegenrede als "Propaganda" klassifiziert. Die Operation ist keine sachliche Aufklärung – sie ist die Konstruktion eines alternativen Faktenregimes, das sich durch seine eigene Datenquelle legitimiert. Operation 1: Selektive Warenästhetik – Normalität wird durch Konsumgüter inszeniert. "Die Märkte in Gaza sind voll mit Waren aller Art: von medizinischer Ausrüstung über Marken-Kleidung, iPhones bis hin zu Shawarma, Eiscreme und Pita." Die Aufzählung mischt lebenswichtige Güter (medizinische Ausrüstung) mit Luxusgütern (iPhones, Markenkleidung) und Alltagsfreuden (Eiscreme, Shawarma). Ziel ist ein Bild von "Normalität", das den Krieg, die Zerstörung und die humanitäre Katastrophe unsichtbar macht. Kontext (Preise, Zugang, Mengen) fehlt vollständig. Operation 2: Quantitative Überwältigung – Zahlen sollen den Eindruck von Vollversorgung erzeugen. "Täglich liefern über 600 LKW allein 150.000 Tonnen Mehl. Das reicht für mehr als vier Brote pro Kopf." Die Zahlen sind präzise und eindrucksvoll. Sie werden nicht in Relation gesetzt zum tatsächlichen Bedarf, zu abgewiesenen LKWs oder zum Anteil verderblicher Waren. Die Operation der quantitativen Abschließung soll den Eindruck erwecken, die Versorgung sei kein Problem – ohne den Zustand der hungernden Bevölkerung zu erwähnen. Exkurs: Die numerische Absurdität. 150.000 Tonnen Mehl täglich wären 4,5 Millionen Tonnen monatlich. Die gesamten Importe Gazas vor dem Krieg (alle Güter!) betrugen ca. 60.000 Tonnen pro Monat. Das ist der Faktor 75. Diese Zahl ist physikalisch unmöglich. Das ist keine Ungenauigkeit – das ist eine lächerliche Übertreibung, die jede Glaubwürdigkeit zerstört, wenn man die Zahlen kennt. Operation 3: Das Dementi des Beschränkungsvorwurfs – Die Existenz von Beschränkungen wird überhaupt bestritten. "Es gibt keinerlei Beschränkungen für Lebensmittellieferungen. Alles andere ist Hamas-Propaganda." Die Operation bestreitet nicht nur das Ausmaß der Beschränkungen, sondern ihre Existenz überhaupt. Das stellt sich gegen UN-Berichte, Berichte von Ärzte ohne Grenzen, des Roten Kreuzes und anderer Hilfsorganisationen. Jede gegenteilige Behauptung wird pauschal als "Propaganda" klassifiziert – ohne dass auf den konkreten Einwand eingegangen werden müsste. Operation 4: Das Datenangebot als Immunisierung – Eine staatliche Datenquelle wird als neutrale Instanz präsentiert. "Jeder kann sich davon auf gaza-aid-data.gov.il/mainhom… selbst ein Bild machen. Jede Lieferung wird dort dokumentiert." Das Angebot, sich "selbst ein Bild zu machen", kaschiert, dass die Datenquelle von der eigenen Regierung betrieben wird. Wer den Daten nicht glaubt, ist nicht kritisch – er ist unwillig, sich zu informieren. Die Operation der pseudo-objektiven Selbstentlastung macht die eigene Propagandaabteilung zur letzten Instanz. Was unsichtbar gemacht wird: · Das Verteilungsproblem – Brot allein nützt nichts, wenn es an den Hungernden vorbeigeht. · Die Zerstörung der Infrastruktur – Krankenhäuser, Schulen, Wasseraufbereitungsanlagen werden nicht erwähnt. · Der Krieg als Kontext – Die Zahl der Toten, Vertriebenen, zerstörten Wohnungen fehlt. · Die bürokratischen Hürden – Abgewiesene LKWs, Sicherheitsauflagen, wochenlange Wartezeiten. Die zentrale Aporie: Wenn es "keinerlei Beschränkungen" gibt – warum liefern dann "über 600 LKW" täglich und nicht mehr? Warum gibt es internationale Berichte über abgewiesene LKWs? Warum benötigt es ein eigenes Datenportal, um die Lieferungen zu "dokumentieren"? Die Behauptung der Absolutheit („keinerlei“) ist so extrem, dass sie sich selbst verdächtig macht. Die Propaganda-Strategie im Kern: Die Botschaft nutzt drei klassische Techniken der Kriegspropaganda: 1. Selektive Wahrheit – Echte Bilder ohne Zeitkontext erzeugen das Bild einer „normalen“ Lage. 2. Numerische Überwältigung – Absurde Übertreibungen sollen jede Kritik ersticken. 3. Das Dementi der Existenz – Die Leugnung dokumentierter Fakten durch eine staatliche Quelle. Das ist keine unbeholfene Kommunikation. Das ist gezielte Desinformation mit professionellem Budget. Der Post argumentiert nicht gegen konkrete Vorwürfe – er argumentiert gegen die Möglichkeit, dass es überhaupt Vorwürfe geben könnte. Indem er die Existenz von Beschränkungen leugnet, macht er jede Diskussion über humanitäre Korridore, blockierte Hilfslieferungen oder bürokratische Hürden von vornherein obsolet. Das ist keine Information – das ist die Konstruktion einer Parallelrealität, die durch ihre eigene Datenquelle legitimiert wird. Der Post ist kein Faktencheck. Er ist ein vierstufiges Template der faktischen Immunisierung: selektive Warenästhetik, quantitative Überwältigung, Dementi der Beschränkungen, Datenangebot als Immunisierung. Das Ergebnis ist ein geschlossenes Universum, in dem die eigene Datenquelle die einzige autoritative Instanz ist. Wer sie in Zweifel zieht, ist schon Teil der "Propaganda". Das ist keine sachliche Aufklärung – das ist die Selbstermächtigung zur letzten Instanz über die Wahrheit.
Fakten: Die Märkte in Gaza sind voll mit Waren aller Art: von medizinischer Ausrüstung über Marken-Kleidung, iPhones bis hin zu Shawarma, Eiscreme und Pita. Unzählige Videos auf Sozialen Medien zeigen das. Täglich liefern über 600 LKW allein 150.000 Tonnen Mehl. Das reicht für mehr als vier Brote pro Kopf. Israel ermöglicht die Versorgung aller Bewohner Gazas jeden Tag – auch während des Krieges. Es gibt keinerlei Beschränkungen für Lebensmittellieferungen. Alles andere ist Hamas-Propaganda. Jeder kann sich davon auf gaza-aid-data.gov.il/mainhom… selbst ein Bild machen. Jede Lieferung wird dort dokumentiert.
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Nachtrag: Reuters Post exekutiert nicht nur die genannten drei, sondern insgesamt sechs Operationen. Die ersten drei treffen die Person von innen: Körper, Geist, Seele. Die letzten drei löschen sie von außen aus: Stimme, Referenz, Existenz im Diskurs: o₄ (Präventive Vernunftenteignung) „Sind Sie noch bei Sinnen?" Die Frage kommt vor dem Argument. Sie ist kein Argument, sie ist ein Urteil in Frageform. Der Kritiker wird nicht widerlegt. Er wird für urteilsunfähig erklärt, bevor er sprechen darf. o₅ (Kategorische Immunisierung der Geschichte) „Es gibt keinen Völkermord in Gaza. Es gab auch sonst nie einen, an dem Israel beteiligt ist." Das ist eine ontologische Setzung: Israel wird per definitionem außerhalb jeder historischen Möglichkeit des Völkermords gestellt — nicht durch Argument, sondern durch Dekret. Die Kombination ist chirurgisch: Erst wird dem Kritiker die Vernunft aberkannt (o₄), dann wird der Inhalt seiner Kritik für kategorisch unmöglich erklärt (o₅). Der Kritiker ist nicht nur falsch — er ist wahnsinnig und versucht das Undenkbare zu behaupten. Das Template schließt sich: Wer trotzdem spricht, beweist damit nur, wie tief die Infektion bereits sitzt: o₄ entzieht die Sprechberechtigung — wer nicht bei Sinnen ist, darf nicht gehört werden. Das ist kein Angriff auf den Inhalt, sondern auf die Subjektposition selbst. o₅ entzieht die Referenz — wenn das Bezeichnete (Völkermord durch Israel) kategorisch unmöglich ist, wird die Sprache des Kritikers zu reinem Lärm. Er sagt nicht etwas Falsches — er sagt buchstäblich nichts. o₆ (Obszöne Entsorgung): „Diesen antisemitischen Quatsch können Sie sich dahin stecken, wo die Sonne nie scheint." Hier vollzieht sich eine doppelte Operation. Erstens: Die Position wird als „antisemitischer Quatsch" klassifiziert — damit ist sie nicht mehr falsch, sondern moralisch kontaminiert. Zweitens: Der Entsorgungsort wird körperlich präzisiert. Die Position — und mit ihr der Sprecher — wird in den Analraum verwiesen. Das ist eine obszöne Degradierung, die den Gegner auf seinen Körper reduziert und Ekel erzeugt. Das Template schließt sich. Wer nach alledem noch spricht, beweist damit nur, wie tief die Infektion bereits sitzt — und wie dringend die Entsorgung. Die Sequenz ist nun vollständig: o₁ Körper verseucht — der Gegner ist Krankheitsträger o₂ Geist zerstört — der Gegner ist nicht mehr ansprechbar o₃ Seele vergiftet — der Gegner wird zum Risiko für sich selbst o₄ Sprechberechtigung entzogen — der Gegner ist kein Subjekt mehr o₅ Referenz ausgelöscht — seine Sprache ist Symptom, kein Argument: reines Rauschen o₆ Position entsorgt — der Gegner wird dorthin verwiesen, wo Unreines hingehört - in obszöner Konkretion.
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Der Schlusssatz "werden sie ihre eigene Seele vergiften" vollzieht zusätzlich eine Wendung, die das Subjekt der Reinheitsgefährdung verschieb. Nicht mehr der Körper des Anderen ist verseucht, sondern die Seele des Kritikers selbst wird zur Kontaminationszone erklärt. Das ist im operativen Kern eine prophetische Verfluchung: Wer diese Position hält, wird an ihr zugrunde gehen. Die Gewaltfantasie wird ins Eschatologische sublimiert — kein Aufruf zur physischen Handlung nötig, weil die kosmische Ordnung die Strafe bereits vollzieht. Arzt, Patient, Seuchenraum — das ist hier die faschistoide Trias.
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Der Post ist keine Kritik, sondern eine Entmenschlichung in drei Schritten: Infektion, Hirnzerfall, Seelenvergiftung. Er verwandelt politische Gegnerschaft in ein Krankheits- und Reinheitsproblem und macht Ausschluss als Vernunft oder Hygiene plausibel.
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