Es reicht. Man kann diese phrasenhafte Ausflucht, dieses feige Wegducken vor der eigenen Inkompetenz nicht mehr ertragen. Friedrich Merz trat vor der Wahl mit dem vollmundigen Versprechen an, dieses Land wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen, keine neuen Schulden zu machen und endlich wieder vernünftige Politik für die Leistungsträger zu machen. Und was liefert er uns jetzt im Jahr 2026? Einen historischen Wortbruch nach dem anderen und die nahtlose Fortsetzung linker Traumtänzerei unter schwarzer Flagge.
Da stellt sich dieser Kanzler ernsthaft hin, nachdem seine CDU in Baden-Württemberg krachend das Ziel verfehlt hat, den grünen Ministerpräsidenten abzulösen, und verkündet staatstragend, es werde keine Schuldzuweisungen geben und man übernehme gemeinsam die Verantwortung. Keine Schuldzuweisungen?! Natürlich gibt es die! Die Schuld liegt bei einer weichgespülten Parteiführung, die aus panischer Angst vor dem medialen Mainstream jeden bürgerlichen Markenkern über Bord geworfen hat. Wenn sich der eigene Spitzenkandidat wegen eines harmlosen, acht Jahre alten Kompliments über die Augen und Haare einer Schülerin tagelang im Staub wälzt und öffentlich verkündet, er habe sich dafür von seiner Frau den Kopf waschen lassen, anstatt einmal Rückgrat gegen diese künstliche Empörung zu zeigen, dann wählt der Bürger eben nicht die CDU.
Aber der eigentliche Skandal, der finale Verrat am Steuerzahler, spielt sich in Berlin ab. Jahrelang hat Merz uns die Schuldenbremse gepredigt. Und kaum sitzt er im Kanzleramt, knickt er vor der SPD und den ohnehin abgewählten Grünen ein, um ein irrwitziges Sondervermögen durchzuwinken. Horst Seehofer hat es völlig richtig auf den Punkt gebracht: Das ist das exakte Gegenteil dessen, was vor der Wahl versprochen wurde. Merz hat sich von den Wahlverlierern erpressen lassen, und die Zeche für diese unsoziale Verschuldung und die damit verbundene Inflation zahlen am Ende die einfachen Leute.
Als wäre das nicht schon Bankrotterklärung genug, drückt diese Regierung auch noch ein Rentenpaket durch, das den arbeitenden Menschen endgültig die Luft zum Atmen nimmt. Das Rentenniveau wird per Gesetz künstlich festgeschrieben, und die gigantischen Mehrkosten werden einfach skrupellos aus dem Bundeshaushalt querfinanziert. Es ist ein ökonomischer Offenbarungseid, der die arbeitende Generation rücksichtslos bluten lässt, nur damit der Koalitionsfrieden gewahrt bleibt.
Dass 78 Prozent der Befragten mittlerweile völlig desillusioniert sagen, die Union habe viel versprochen und wenig gehalten, ist noch die absolute Untertreibung. Es ist ein beispielloser Vertrauensbruch. Wer als Kanzler die Grundsätze der Marktwirtschaft verrät, astronomische Schuldenberge auftürmt und dann bei jeder politischen und wahltaktischen Niederlage die Verantwortung mit Floskeln im Kollektiv verdampfen lässt, der führt nicht. Der flieht. Er flieht vor der knallharten Realität, er flieht vor seinen eigenen Wählern und er flieht vor seiner persönlichen Verantwortung.
Wir brauchen keine Verwalter des Niedergangs, die sich hinter billigen PR-Sätzen verstecken. Wir brauchen eine Politik, die Leistung belohnt, den Staat auf seine Kernaufgaben reduziert und den Bürgern ihr hart erarbeitetes Geld lässt!
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