Infos zur "Variantengrammatik des Standarddeutschen" - und viel mehr.

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Auch wenn man den Dialekt nicht einordnen kann: Die Botschaft ist klar. Nun versuchen wir einmal, den Dialekt näher einzugrenzen. Gemini schreibt dazu: Die Endung auf -ä „ist absolut charakteristisch für das Ostschweizerdeutsche […] und das Innerschweizerische (Urner/Schwyzer).“
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Wir sind der Westen. Wir sind Süden. Wir sind Papst. Wir sind das Volk. - Was haben diese "Wir-sind"-Sätze, die in D populär waren/sind, gemeinsam? Und kennt ihr noch andere solche Kollektiv-Aussagen als Slogans? In A und CH? Und in anderen Sprachen?
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Und nun sind wir auch Zukunft 😀
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Jetzt, wo die Fußball-WM läuft, hofft man natürlich, dass zeitnah viele Tore fallen (um dieses Modewort einmal zu gebrauchen) - und das am besten für das eigene Team. Oder sollten diese Tore schnellstmöglich fallen? Auf jeden Fall nicht schnellstmöglichst. blog.trurnit.de/sprachtipp-z…
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Hier sehen wir eine Karte, die anzeigt, welche Antworten auf Danke folgen. Interessant ist die Formulierung „passt schon“. Sie scheint viele Funktionen zu haben. Dazu zwei Beispiele: Wie geht es? - Passt schon. Wie gefällt dir dein Job? - Passt schon. Vgl. diesalzburgerin.at/passt-sch…
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Es gibt verschiedene rhetorische Strategien. Eine davon ist die doppelte Verneinung (Litotes). Das ist gar nicht so uninteressant (um nur ein Beispiel zu nennen). Doch was erreicht man damit? Wird die genannte Eigenschaft dadurch umso mehr hervorgehoben? Oder eher abgeschwächt?
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Das Wort verhühnern dürfte nicht allgemein bekannt sein. Schaut man im Duden nach, findet sich dazu auch kein Eintrag, aber es gibt Hinweise auf Wörter mit ähnlicher Bedeutung: verschlampen, verlegen, versieben. Jetzt ist alles klar. Nur: Was hat verhühnern mit Hühnern zu tun?
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Ein netter Hinweis an die werte Kundschaft, verbunden mit guten Wünschen. Doch fragt man sich, ob die Anrede „Werte Kundschaft“ nicht veraltet ist. Wird dieses Adjektiv heute noch oft gebraucht? Würde es heute nicht eher heißen: „Liebe Kundschaft“ oder „Sehr geehrte Kundschaft?“
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Was schreibt man in den Betreff einer E-Mail, wenn man in der Mail ganz verschiedene Themen ansprechen möchte? Hier einige Vorschläge: Diverses, Verschiedenes, Allerlei, Dies und das. Oder man wählt die plattdeutsche Variante: Düt un Dat.
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Cervelat, Agoraphobie, Alter Schwede. Im neuesten Sprachquiz wird nach der Bedeutung von Ausdrücken gefragt, die anders als Tisch, Stuhl, Bett im Deutschen nicht allgemein bekannt sind. Dazu gehört auch das Wort leiwand. Wer hätte gewusst, was es bedeutet? tagesanzeiger.ch/sprachquiz-…
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Hier eine alte Schreibmaschine mit deutscher Tastaturbelegung. Doch wo ist das Eszett? Es steht separat links oben. Die Option, daraus mit der Umschalttaste einen Großbuchstaben zu machen, war damals nicht vorgesehen. Das wäre heute anders, seit 2017 gibt es das große Eszett.
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Und in welchem Land wurde diese Schreibmaschine wohl benutzt? Mit Dank für das Foto an Steve Sheppard!
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Das Wort *Maskenobligatorium* versteht man überall, auch wenn es viele nicht benutzen würden. Was aber ist ein Finkenobligatorium, was sind Finken? Dazu steht im VWB: CH: (warmer) Hausschuh; Pantoffel. Hier noch andere Wörter: Patschen, Schluffen, Latschen, Puschen, Schlapfen.
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Wer das Wort Finken in dieser Bedeutung nicht kennt, mag sich fragen, wieso in einem Kindergarten in Japan Vögel herumfliegen.
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Noch ein schönes Finken-Beispiel:
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Noch einmal geht es um Südtirol. Oder um das Südtirol? Beide Varianten kommen vor, mit oder ohne Artikel. Und wenn ein Artikel steht, dann ist die dazu passende Präposition „in“, nicht „nach“. Es heißt also ins Südtirol, in die Türkei, in den Irak - aber nach Ungarn oder England.
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Mehr zum Thema Artikel Tirol hier: mediawiki.ids-mannheim.de/Va…

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Kei Ahnig. No idea. Boh. -- Das sind verschiedene Möglichkeiten, um im Deutschen, Englischen oder Italienischen zum Ausdruck zu bringen, dass man auf eine Frage keine Antwort hat. Und auch in Südtirol wird Bo(h) häufig verwendet. Mehr dazu in diesem Reel: instagram.com/reel/DXa-MfTOU…
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In dieser Woche hat es das Thema Rechtschreibung sogar auf die Titelseite der ZEIT geschafft (die sich diesmal passenderweise ZEID nennt). Ohne den Artikel zu kennen: Welche Argumente lassen sich für die Relevanz von Rechtschreibwissen anführen? Und welche dagegen? @zeitonline
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Å ist der letzte Buchstabe im norwegischen Alphabet, und es ist ein Ortsname, so z.B. hier auf den Lofoten. Ein Ort, dessen Name nur aus einem Buchstaben besteht - das gibt es im Deutschen nicht. Welches ist die Minimalzahl an Buchstaben für eine Ortsbezeichnung? Zwei oder drei?
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Und es gibt auch das andere Extrem, (dänische) Orte mit vier <A>.
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Es gibt Substantive, deren Artikel in der Standardsprache variiert (z.B. das/die E-Mail, das/die Tram). In Zeitungen, Wörterbüchern etc. findet man also beide Versionen. Doch bei Kabel ist das nicht der Fall, der Kabel kommt standardsprachlich nicht vor. Aber auf diesem Plakat 😀
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Noch eine interessante Artikelverwendung 😀
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Ob Schuhbändel oder Schnürsenkel, Quark oder Topfen. Dass es im Deutschen regional verschiedene Ausdrucksweisen gibt, ist bekannt. Wie aber ist die Einstellung dazu? Was halten die Menschen davon, wenn in einer Zeitung Ausdrücke vorkommen, die in ihrem Umfeld ungebräuchlich sind?
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„La dolce vita“ ist ein Film von Federico Fellini aus dem Jahr 1960. Darauf spielt vermutlich diese Werbung an: So herrlich wie der Film (und das Leben) ist dieses Bier. Ist das nicht ein gelungenes Beispiel für den strategischen Einsatz von Intertextualität in Werbeanzeigen?
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Und es gibt auch die Norddeutsche Vita.
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Zeitungen lesen>Zeitungsleser, Zigarren rauchen>Zigarrenraucher. Solche Wörter lassen sich bilden, indem man Verb und Objekt zusammenfasst und daraus ein Substantiv macht. So auch hier: Herausforderungen bewältigen>Herausforderungsbewältigerin. Alles regelkonform, aber seltsam.
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