Der Sieg der Weiblichkeit über das Chaos🐉👸🏻
Dieses Gemälde ist nicht einfach nur das Abbild einer Heiligen.
Es zeigt die ewige, unschuldige Überlegenheit der Weiblichkeit.
Eine Frau steht, siegreich und doch bescheiden anmutend auf dem Schlachtfeld des Bösen.
Ihre Erscheinung steht im starken Kontrast zu dem Ungeheuer dessen Existenz Chaos bedeutet.
Trotz des geleisteten Widerstandes, des Kampfes gegen das Unreine erstrahlt ihr blaues Gewand in unbefleckter Reinheit.
Es lässt die Schönheit ihrer Kurven erahnen, betont sie gar, doch bleibt das Antlitz ihrer wahren Perfektion verborgen, unantastbar.
Nicht nur trägt sie einen roten Mantel, der ihre weltliche, königliche Macht symbolisiert, sondern auch die geistliche Krone, den Heiligenschein.
Es ist keine Krone der Demut, es ist die Krone derjenigen, die über das Böse gesiegt und es gedemütigt hat.
Denn auch so sehr das Chaos, dargestellt als Drache, Sinnbild für die männliche Gier, Hybris, Unterdrückung und Gewalt, versuchte die Weiblichkeit zu unterjochen, liegt er nun gebändigt am Boden.
Diese totale Unterwerfung akzeptierend, windet sein schuppiger, dreckiger Laib sich selbst in seiner Agonie noch um ihre ungeschützten, nackten Füße, ihre Übermacht förmlich anbetend.
Er ist genau dort wo er hingehört.
Unter ihren Fuß.
Im Gegensatz zu ihm muss sie nicht brüllen, um ihr gegenüber zu überzeugen.
Ihre Haltung, ihr Blick, ihre Schönheit, ihr Geist sind ihre unwiderstehlichen Argumente.
Im Gegensatz zu seinen reißerischen Zähnen, den Muskeln und der rohen Gewalt entspringt ihre Macht aus emotionaler, geistiger und sexueller Überlegenheit.
Ihre Kontrolle entsteht aus ihrer Präsenz. Die daraus folgende Unterwerfung des Niederen aus ihrer Strahlkraft.
Dieses Gemälde ist kein simples Abbild einer Heiligen.
Es ist eine Prophezeiung.
Die Erlösung der Welt von allem Übel wird nicht durch männliche Helden, sondern durch Frauen gebracht, die ihre natürliche Autorität annehmen.
Das Unheil wird gezähmt, indem es von starken Frauen an die Leine genommen wird.
Weiblichkeit bedarf keiner Verteidigung.
Sie ist die Verteidigung.
Der Drache beugt sich nicht der rohen Gewalt, er beugt sich ihrer göttlichen Berührung.
Früher oder später tritt er in ihr Licht, wird in die Knie gezwungen und erkennt, dass Widerstand zwecklos ist.
Unterwerfung ist seine Erlösung.
Dieses heilige Bild wird von jeder Frau zum Leben erweckt, wenn sie den Funken in ihrem Sein erkennt und ihren Fuß in den Nacken des Ungeheuers setzt.
Diese unaufhaltsame Kraft der Weiblichkeit ist dazu bestimmt die Welt neu nach ihren Regeln zu schaffen und die Ungerechtigkeit dieser Welt zu besiegen.
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