Dieser Versuch, eine Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben, ist weder moralisch vertretbar noch ein Ausdruck von Progressivität (trotz Gendern). Psychische Erkrankungen, selbst wenn sie vorliegen, rechtfertigen keine Gewalt. Zudem treten sie häufig in Verbindung mit Faktoren wie religiöser Sozialisation, autoritären Erziehungsmethoden und weiteren soziokulturellen Einflüssen auf. Eine Analyse, die ausschließlich politisch opportun erscheinende Ursachen benennt und andere relevante Aspekte – einschließlich Migration – ausblendet, zeugt nicht von wissenschaftlicher Differenziertheit, sondern von ideologischer Voreingenommenheit.