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22 Jun 2025
Weil immer wieder mal DMs und Beschwerden kommen, nachdem mir Leute nach 1 oder 2 Posts, die sie toll fanden, unüberlegt spontan reingefolgt sind und mich dann völlig verwundert und enttäuscht darauf aufmerksam gemacht haben, wie ich denn so einer sein könnte, schreib ich das Ganze jetzt noch mal kurz runter und pinn es in die Highlights. Ich bin: * nicht rechts * nicht links * nicht libertär Ich bin Realist und Pragmatiker. Ich habe meine Probleme mit Extremen und zwar völlig gleich, welche Geschmacksrichtung das jetzt jeweils ist. Das führt dazu, dass ich Dinge sage, die manchmal Rechte und Rechtsextreme (ja, das ist ein Unterschied) ziemlich geil finden und dann wiederum Dinge, die Linke und Linksextreme (und ja, auch das ist ein Unterschied) ziemlich geil finden. Das passiert. Das ist sogar völlig normal, wenn du dir deine Meinung in der Sache bildest und nicht nach lustigem ideologischen Drehbuch. Bevor mir also wieder wer spontan wegen 1-2 Posts, die sie toll finden, reinfolgt und mir dann mit "Alter, du bist ja gar nicht so, wie ich dachte..." auf den Sack gehen will, tut mir und Euch einen Gefallen und gebt der Sache 5-10 Minuten Querlesen durchs Profil. Könnte beiden Seiten Nerven sparen.
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Ich habe gestern schon recht viel gepostet und trotzdem die neue magische Grenze nicht erreicht.
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So, kann man Euch heute kurz allein lassen? Es ist endlich mal wieder schönes Wetter und es zieht die beste Ehefrau und mich raus ins Feld.
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In den meisten Fällen bedeutet "Alles ist so ungerecht. Schau, wie schlimm das Leben mit zuspielt." eigentlich nur, dass man eine Reihe von alternativen Entscheidungsmöglichkeiten hatte und ziemlich häufig davon die jeweils falsche gewählt hat. Man ist nie völlig unschuldig an seiner Situation.
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Meiner Generation wurde beigebracht, dass schwarze Haut dasselbe ist wie weiße Haut. Dass es egal ist. Dass es Männer gibt, die halt Männer lieben und Frauen, die Frauen lieben. Und Männer und Frauen, die beides lieben. Und dass das ok ist. Dass es egal ist. Dass es völlig in Ordnung ist, wenn unser Gegenüber aus Italien, Spanien, Vietnam, der Türkei oder sonstwo her kommt. Dass nur wichtig ist, dass wir respektvoll und halt normal miteinander umgehen. Uns an die Regeln halten. Dass egal ist, wo einer herkommt, benehmen muss man sich halt. Das waren schöne Zeiten, als solche Dinge noch egal waren. Heute sind sie besonders. Müssen herausgestellt werden. Jede Nuance muss ihr eigenes kleines "Hurra, wir sind speziell, beachtet uns, Ihr Knechte!" haben. Egal reicht nicht mehr. Alles muss besonders sein. Und wehe dem, der die Besonderheit nicht erkennt oder nicht richtig zuordnet, weil er verwirrt ist von drölftausend Besonderheiten, die gefühlt täglich neu hinzukommen und einfach den Überblick verloren hat. Egal reicht nicht mehr. Und genau deswegen schwingt das Pendel jetzt um. Weil wir, die Generation, die egal auf max geskillt hatte und fein war mit jedem, der sich einfach vernünftig benommen hat und völlig ignoriert hat, woher du kamst und wer du warst oder wen du liebtest, die Schnauze gestrichen voll hat. Egal war gut. Denn bei egal zählte der Mensch und nicht seine Sexualität, Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Lieblingsspeise. Egal war gut. Lasst uns zu egal zurückkehren.
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Was ich an vielen Replies bemerke: Nicht wenige verstehen den nicht. Ob völlig absichtlich oder aus dem Umstand heraus, dass sie nicht aufmerksam lesen, weiß ich nicht. Daher eine kurze Erklärung. Ja, egal kann auch gefährlich sein. Das steht sogar mit im Originaltext, denn egal funktionierte nur unter der Voraussetzung, das jene, die uns egal waren, sich auch benahmen. Und egal wurde zum Teil leider auch da angewandt, wo es uns nicht hätte egal sein sollen. Als sie damit begonnen haben, jeden Furz zur Besonderheit hochzustilisieren, die gefälligst zu huldigen und zu lobpreisen war. Als sie damit begonnen haben, dass sie nicht mehr egal, sondern gefälligst besonders und besser zu sein haben, als alle Anderen. DAS hätte uns nicht mehr egal sein dürfen, war es aber leider. Dennoch: egal war insgesamt besser. Egal war normaler. Egal hätte halt, wie alles im Leben, Grenzen haben müssen.
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Was ich an vielen Replies bemerke: Nicht wenige verstehen den nicht. Ob völlig absichtlich oder aus dem Umstand heraus, dass sie nicht aufmerksam lesen, weiß ich nicht. Daher eine kurze Erklärung. Ja, egal kann auch gefährlich sein. Das steht sogar mit im Originaltext, denn egal funktionierte nur unter der Voraussetzung, das jene, die uns egal waren, sich auch benahmen. Und egal wurde zum Teil leider auch da angewandt, wo es uns nicht hätte egal sein sollen. Als sie damit begonnen haben, jeden Furz zur Besonderheit hochzustilisieren, die gefälligst zu huldigen und zu lobpreisen war. Als sie damit begonnen haben, dass sie nicht mehr egal, sondern gefälligst besonders und besser zu sein haben, als alle Anderen. DAS hätte uns nicht mehr egal sein dürfen, war es aber leider. Dennoch: egal war insgesamt besser. Egal war normaler. Egal hätte halt, wie alles im Leben, Grenzen haben müssen.
Meiner Generation wurde beigebracht, dass schwarze Haut dasselbe ist wie weiße Haut. Dass es egal ist. Dass es Männer gibt, die halt Männer lieben und Frauen, die Frauen lieben. Und Männer und Frauen, die beides lieben. Und dass das ok ist. Dass es egal ist. Dass es völlig in Ordnung ist, wenn unser Gegenüber aus Italien, Spanien, Vietnam, der Türkei oder sonstwo her kommt. Dass nur wichtig ist, dass wir respektvoll und halt normal miteinander umgehen. Uns an die Regeln halten. Dass egal ist, wo einer herkommt, benehmen muss man sich halt. Das waren schöne Zeiten, als solche Dinge noch egal waren. Heute sind sie besonders. Müssen herausgestellt werden. Jede Nuance muss ihr eigenes kleines "Hurra, wir sind speziell, beachtet uns, Ihr Knechte!" haben. Egal reicht nicht mehr. Alles muss besonders sein. Und wehe dem, der die Besonderheit nicht erkennt oder nicht richtig zuordnet, weil er verwirrt ist von drölftausend Besonderheiten, die gefühlt täglich neu hinzukommen und einfach den Überblick verloren hat. Egal reicht nicht mehr. Und genau deswegen schwingt das Pendel jetzt um. Weil wir, die Generation, die egal auf max geskillt hatte und fein war mit jedem, der sich einfach vernünftig benommen hat und völlig ignoriert hat, woher du kamst und wer du warst oder wen du liebtest, die Schnauze gestrichen voll hat. Egal war gut. Denn bei egal zählte der Mensch und nicht seine Sexualität, Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Lieblingsspeise. Egal war gut. Lasst uns zu egal zurückkehren.
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Die meisten Dinge, die ich so von mir gebe, galten mal als breiter Konsens der Gesellschaft. Als "mittig". Weder links, noch rechts. Halt pragmatisch, realitätsnah, problembezogen und lösungsorientiert. Unsere heutige "Gesellschaft" hat all dies erfolgreich als rechts geframed.
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Liebe Linksstrullis, es gibt Tausende Gründe, aus denen Ihr arm, verroht, hyperaggressiv, neidzerfressen und unzufrieden mit Eurem Leben seid. Kein einziger davon heißt Elon Musk. Nicht in der Realität, in der der Rest der Welt so lebt.
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I think possibly the best thing about Elon Musk becoming a trillionaire is how angry it makes a bunch of losers who've never built a thing in their lives.
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People on X: “I am lazy, terrible with money, and broke. How could Elon Musk do this to me?”
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Wo sie so ein Riesenfan vom Teilen ist: Ich wünschte ja, sie würde was von den Drogen teilen, die sie so offensichtlich in nicht unerheblichem Ausmaß zu sich nimmt.
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Man könnte so unendlich viele Kinder in ihrer Heimat ernähren und vor dem Hungertod bewahren, wenn man nicht am laufenden Band Pull-Incentives für Terroristen, Mörder und Sozialschmarotzer in Deutschland schaffen würde.
Es war nie eine Frage, ob genug für alle da ist. Es ist genug da. Eine Billion Dollar, in einer Hand. Während alle 15 Sekunden ein Kind an Hunger stirbt. Nicht der Mangel tötet diese Kinder. Die Verteilung tut es.
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Why does everybody feel they're entitled to decide how much money anyone is "allowed" to "have"?
Why does Elon feel likes he’s entitled to $1,000,000,000,000 ???
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Thank god for Fliegengitter.
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Turns out my net wealth was unaffected by @elonmusk becomming a trillionaire. Huh, that is interesting. Almost like he didn't steal my money to get rich. 🤔
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Ich, der mit Patriotismus und Flaggensymbolik als solcher genau nichts anfangen kann, überlege mir, ob ich mir ein Deutschlandfähnchen hole. Einfach, weils die Richtigen ärgert. So weit habt Ihr mich schon mit Eurem affigen Unsinn.
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Ich brauche gar keinen Reichtum á la Musk. Bezos-reich würde mir schon genügen.
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Bill Maher: “Elon is now a trillionaire… Now I give Elon his props. He has created amazing things. Yes, SpaceX is amazing, so is Tesla, Neuralink, and Starlink. Elon owns a company that can rewire your brain. It’s called Twitter.” “Elon says he will use his wealth to get to Mars because he believes one thing above all: if you have to leave Earth to avoid California taxes, you do what you have to do.”
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Welcome to the system, everyone's a victim. Doesn't matter if you're black or white, it hates you all. Here inside the system, violence is a symptom. Fighting for what's right, but somehow everyone is wrong. (Tom MacDonald, The System)
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Billionäre machen dich nicht ärmer. Politiker die Schulden machen, die machen dich ärmer. 🫳🎤
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