Das Thema Geburtenrate steht und fällt mit den Frauen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass quasi jeder meiner Partner dem Thema Kinder immer sehr offen gegenüberstand. Heißt: Hätte ich gewollt, könnte ich längst Kinder haben.
Nein, es ist die Frau, die sich immer häufiger gegen Kinder entscheidet. Gründe hierfür habe ich aus der Position einer dieser Frauen, die sich dagegen entschieden hat, immer wieder genannt. Man muss halt vielleicht auch mal als Mann zuhören.
1. Die fehlende Beständigkeit von Beziehungen und das mangelnde Vertrauen/fehlende Verlässlichkeit in Partnerschaften ist für mich der Hauptgrund, warum ich keine Kinder habe. Über sowas machen sich halbwegs intelligente Frauen halt mehr Gedanken als Mandy-Chantal. Ich möchte, dass ein Kind mit beiden Elternteilen aufwächst. Ich möchte nicht alleinerziehend enden. Ich möchte dadurch nicht in die Armutsfalle rutschen. Kurzum: Der heutige Wertenihilismus, der quasi nie in der Debatte angesprochen wird, die Tatsache, dass Werte wie Ehe, Familie und Co. kaum noch einen Wert haben, sich alles in Patchwork und Co ergießt, nichts mehr Bestand hat, ist für mich der Hauptgrund für die eigene selbstgewählte Kinderlosigkeit. Kurzum: Vielen Männern (und umgekehrt ist es vermutlich oft nicht besser) würde ich heutzutage nicht mal mehr einen Blumenpott anvertrauen. Geschweige denn meine Liebe oder Kinder. Wirklich positive maskuline Energie findet man kaum noch.
2. Der zweitwichtigste Grund für mich persönlich sind die Zustände in Deutschland. Ja, es gab immer schwierige Zeiten und die Leute haben trotzdem immer Kinder bekommen. Aber es waren andere schwierige Zeiten. Heute geht es nicht um's nackte Überleben. Um akute Kriegsgefahr im eigenen Land und anderes. Es geht um eine völlig neue Situation. Und zwar die kulturelle Umwälzung, die wir vollziehen. Ich will keine Kinder in ein Land setzen, das Gefahr läuft, islamisch zu werden. Und ja, es ist mir bewusst, dass man das Problem dadurch noch verschärft. Aber ich kann das nervlich nicht. Diese täglichen kleinen Kriegsschauplätze. Kitas mit Halal-Essen, Schulen mit Kopftuchlehrerinnen. Judenhassende Mitschüler mit Steinzeitansichten, die deutsche Mädchen fertig machen, die sich nicht verschleiern. Und umgekehrt die ganzen überspannten Gesines, deren Lebensinhalt darin besteht, sich gegenseitig mit Brotdosen-Schnitzereien zu überbieten. Das ist für mich der Vorhof zur Hölle. Ich rege mich schon genug über die Zustände in diesem Land auf. Wäre ich durch eigene Kinder damit noch krasser in Berührung und in der Situation, dass man da auch nicht rauskommt und diese Dinge ertragen muss, weil es kaum eine Chance gibt, sich mit Kindern dagegen zur Wehr zu setzen...ich würde komplett ausrasten. Diese tägliche Hölle will ich nicht in meinem Leben.
3. Und das betrifft selbst die zahlreichen Frauen mit Partner und vielleicht sogar schon einem Kind, die mir oft schreiben: Viele verkneifen sich einfach weitere Kinder, weil du als arbeitender Mensch der Mittelschicht hier in diesem Land einfach der Oberarsch bist, der für alles selbst und auch noch für andere aufkommen muss. Die Steuer- und Abgabenlast, die Kosten für Klassenfahrten, Kita-Gebühren, Nachhilfe etc. Alles, was der Bürgergeld-Adel in den Rachen geschmissen bekommt, muss die Mittelschicht selbst tragen. Ja und dann verkneifen sich Leute eben das zweite Kind. So einfach.
4. Die schlechte Vereinbarkeit von Job und Familie. Insbesondere für Frauen. Wer eine Karriere als Frau hat, hat sie ganz oft nach dem Kinderkriegen nicht mehr. Denn ja, liebe Männer. Ihr redet immer darüber, dass es besser wäre, wenn man noch von einem Gehalt wie früher leben könnte. Und ja klar wäre das schön. Aber viele Frauen heutzutage, insbesondere Akademikerinnen, wollen auch arbeiten, wollen eine eigene Karriere. Also muss man dafür sorgen, dass das miteinander vereinbar ist. Stattdessen genießen Migranten- und Bürgergeldkinder Vorrang in Kitas, weil man hier den Fokus auf Spracherwerb setzt und die Kinder aus den Familien raushaben will. Das verstehe ich einerseits, andererseits geht das eben oft zu Lasten der Eltern, die auf den Betreuungsplatz aus beruflichen Gründen angewiesen sind und dann z.B. nur einen Halbtagsplatz kriegen.
5. Mental Load. Dieser Punkt ist mit Punkt 1 verwoben. Frauen haben heute andere Ansprüche an Männer als früher. Früher haben die meisten Frauen über ihre Belastungen geschwiegen. Heute wollen sie das nicht mehr. Männer brüsten sich gerne damit, wenn sie viele Kinder haben, aber das ist keine Leistung des Mannes, sondern überwiegend der Frau. Sie trägt das Risiko der Schwangerschaften, die ihren ganzen Körper hormonell und körperlich an seine Grenzen bringen. Sie trägt meist die familiäre Hauptlast. Muss sich um Arzttermine, Schultermine und alles sonstige kümmern, weil der Mann sich aufführt wie ein weiteres Kind und die Verantwortung komplett abgibt. Das funktioniert für viele Frauen heutzutage nicht mehr. Zumal sie auch meist Vollzeit arbeiten. Also sind die Erwartungen an Männer, sich einzubringen, höher. Mit Männern, die schon in der Beziehung zeigen, dass sie dem nicht gewachsen sind, kriegt halt eine verantwortungsbewusste Frau keine Kinder.
So und all das sorgt eben in der Summe dafür, dass Frauen wie ich sagen: Nö. Dann nicht.