FSI ist ein zivilgesellschaftlicher Think-Tank, der für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern eintritt.

Joined February 2019
104 Photos and videos
Pinned Tweet
Mar 13
Warum die Modernisierung des Familienrechts nicht gelingt: Netzwerke, finanzielle Abhängigkeiten, selektive Forschung FSI veröffentlicht den zweiten Teil seiner Analyse der Fördermittelvergabe durch das #BMBFSFJ. @PrienKarin fsi-ev.de/strukturen-der-blo…
1
5
16
809
Jun 5
Zurück in die Zukunft mit dem Juristinnenbund: Man möchte die temp. Bedarfsgemeinschaft des SGB abschaffen, da Kinder auch bei gemeinsamer Betreuung ja nur bei einem ET Bedarfe hätten. Was für ein grundgesetzwidriger Blödsinn! @hatho05 @sozi_simon djb.de/presse/stellungnahmen…
2
6
14
205
Jun 4
Eine sehr treffende Zusammenfassung der Problemlage im deutschen Familienrecht. Ob die aktuelle Reform hier wirksam ansetzt, ist mehr als fraglich.
Väter sind im deutschen Familienrecht in der Praxis systematisch benachteiligt. Das liegt nicht primär am geschriebenen Gesetz (das seit den 2010er Jahren formal gleichberechtigt ist), sondern an der Gerichtspraxis, den impliziten Annahmen der Beteiligten (Jugendämter,
6
194
May 21
Beim Spiegel ist man mal wieder der Meinung, dass Mütter prinzipiell benachteiligt sind und Väter nur zur Arbeit gehen, um sich mal so richtig zu entspannen. Wozu braucht man Recherche, wenn man schon eine ausgeprägte Meinung hat? @an_clauss spiegel.de/politik/deutschla…
3
3
16
352
May 20
Viele wichtige und gute Gedanken zur Familienpolitik von zwei weiblichen Autorinnen. #Leseempfehlung
2
6
264
May 19
Ein erneuter Fall von Realitätsverlust am BGH. Auch einer Betreuung von 52:48 besteht weiterhin ein Bedarf von 100:0. Geteilte Betreuung funktioniert in nahezu allen anderen EU-Länder besser - warum nur? login.mailingwork.de/-viewon…

4
5
19
715
May 14
Am #Muttertag überschlagen sich die Medien mit Lobeshymnen, am #Vatertag herrscht hingegen dröhnende Stille oder gruppenbezogene Abwertung. Authentische Beiträge zur Situation von Vätern sucht man vergebens. Stattdessen dies und ähnlicher Blödsinn: tagesspiegel.de/berlin/bitte…
3
4
26
577
May 12
Wir danken dem @abendblatt, das mit seiner Podcast-Reihe das Thema Eltern-Kind-Entfremdung in die Öffentlichkeit bringt. Hieran könnten sich viele andere Redaktionen ein Beispiel nehmen. @zeitonline @ZDF @DasErste @spiegelonline abendblatt.de/podcast/wenn-e…

2
5
9
135
May 5
49 Schutzplätze - bundesweit Sehen Sie da Handlungsbedarf? @PrienKarin @BMBFSFJ
Rekord bei Männerhilfetelefon „Meine Frau schlägt mir ins Gesicht – was soll ich denn da machen?“ #GewaltKannJedenTreffen ksta.de/politik/nrw-politik/…
1
5
115
FSI retweeted
May 2
Nach Informationen des zuständigen Bundesministeriums @BMBFSFJ gibt es ganze 49 Schutzplätze für von Gewalt Betroffene Männer - bundesweit! fragdenstaat.de/a/366677

1
3
72
Ein ehemaliger Familienrichter berät Männer, die vor einer Trennung oder Scheidung stehen, zu Rechtsfragen, Unterhalt und Sorgerecht. Was ihn berührt? "Wie machtlos manche Väter gegenüber den Müttern sind, die beim Sorgerecht ihre Macht ausspielen." chrismon.de/artikel/58207/ei…
3
16
42
1,135
Apr 19
Das gleiche Problem besteht auch in den Nachbarabteilungen: fsi-ev.de/strukturen-der-blo…
Laut @derspiegel beklagen sich Mitarbeiter des von @PrienKarin geführten #Familienministerium|s über Kürzungen beim Programm #Demokratie_leben. In Wirklichkeit sind viele entsetzt, wie Steuermittel ungeprüft rechtswidrig an linke NGOs verteilt werden: focus.de/politik/deutschland…
1
4
65
FSI retweeted
Die "Ausnahme" von der Genehmigungspflicht für Auslandshalte im Wehrpflichtgesetz ist nun im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. @P_O_Heinemann hat sie sich angesehen. Fazit: Sie verstößt gegen mehrere rechtsstaatliche Prinzipien. buff.ly/rCj9JJl
15
51
130
16,232
FSI retweeted
Alleinerziehung ist regelmäßig nicht im Besten Interesse des Kindes: childrightsngo.com/newdownlo… Allerdings gibt es in unserer Rechtsprechung 1/

1
3
11
281
Mar 31
Berechtigte Kritik am Verständnis von „Gleichstellung“ vs. echter Gleichberechtigung
Die Heuchelei des modernen Feminismus besteht vor allem darin, dass er Gleichberechtigung nur selektiv fordert: Wo Frauen Vorteile oder Privilegien gewinnen (Quoten, Förderprogramme, Schutzmechanismen), wird sie lautstark eingefordert. Wo es um echte Pflichten, Risiken oder Nachteile geht, wird sie plötzlich ignoriert oder als "toxisch“ abgetan. Das ist keine konsequente Gleichberechtigung, sondern eine einseitige Interessenpolitik. Hier zwei konkrete Beispiele: 1. Wehrpflicht und Militärdienst: In den meisten Ländern der Welt (auch in Deutschland bis 2011 und in vielen EU-Staaten heute noch) gilt die Wehrpflicht ausschließlich für Männer. Bei einem Verteidigungsfall oder Krieg müssen Männer ihren Körper und ihr Leben einsetzen. Frauen nicht. Moderne Feminismus-Position: Seit Jahrzehnten wird Gleichberechtigung in der Bundeswehr gefordert (mehr Frauen in Führungspositionen, bei der Bundeswehr, in der Polizei). Gleichzeitig wird nie ernsthaft gefordert, dass Frauen genauso der Wehrpflicht unterliegen wie Männer. In der Ukraine 2022–2025 z. B. durften Männer das Land nicht verlassen und wurden eingezogen, während Frauen frei ausreisen konnten. Und das wurde von westlichen Feministinnen kaum kritisiert. Die Heuchelei: Wenn es um "Gleichberechtigung“ geht, heißt es "Frauen können alles, was Männer können“. Sobald es um die Pflicht geht, im Ernstfall zu sterben oder verstümmelt zu werden, heißt es plötzlich "Das ist eine patriarchale Zumutung“ oder "Frauen haben andere Stärken“. Das ist das klare Muster: Rechte ja, Pflichten nein. Eine konsequente Gleichberechtigung würde bedeuten: Entweder alle oder keiner. Der moderne Feminismus will aber nur die Hälfte der Gleichberechtigung, die angenehme. 2. Typische „Männerberufe“ wie Kanalreinigung, Bau, Müllabfuhr, Bergbau, Gerüstbau etc. Diese Berufe sind extrem körperlich, dreckig, gefährlich und haben hohe Unfall- und Sterberaten. Weltweit (und auch in Deutschland) sind sie zu 90–98 % von Männern besetzt. Fakten: Männer machen ca. 95 % der tödlichen Arbeitsunfälle aus (Quelle: Statistik der Berufsgenossenschaften und der ILO). Kanalreiniger, Dachdecker, Gerüstbauer, Minenarbeiter etc. haben Sterberaten, die teilweise höher sind als bei Soldaten in Friedenszeiten. Diese Jobs sind oft schlecht bezahlt (relativ zur Belastung) und werden gesellschaftlich kaum gewürdigt. Moderne Feminismus-Position: Ständig wird der "Gender Pay Gap“ thematisiert und Frauenförderung in Vorstandsetagen, Medizin, Jura oder Tech gefordert. Gleichzeitig hört man fast nie Kampagnen wie "Mehr Frauen in die Kanalisation!“ oder "Frauenquote bei der Müllabfuhr“. Stattdessen wird der "Gender Pay Gap“ oft so dargestellt, als wären Frauen systematisch benachteiligt während die gefährlichsten und dreckigsten Jobs, die Männer übernehmen, komplett ausgeblendet werden. Das ist die eigentliche Heuchelei: Der Feminismus feiert Frauen, die in "Männerdomänen“ wie Tech oder Management einsteigen (wo es Geld und Prestige gibt), ignoriert aber bewusst die realen Männerdomänen, in denen es vor allem Schweiß, Dreck, Verletzungen und frühen Tod gibt. Es wird nie gefragt: "Warum sind Frauen in diesen Berufen so extrem unterrepräsentiert, obwohl wir doch angeblich alle Barrieren abgebaut haben?“ Die Antwort wäre unbequem: Weil die meisten Frauen diese Jobs nicht wollen und der Feminismus das nicht thematisieren will weil es das Opfer-Narrativ zerstört. Zusammengefasst: Der moderne Feminismus (im Gegensatz zum klassischen Feminismus der ersten und zweiten Welle) betreibt Cherry-Picking. Er nimmt die Vorteile der Gleichberechtigung (Karriere, Freiheit, Schutz). Er lehnt die Nachteile ab (wie oben beschrieben). Wer echte Gleichberechtigung will, müsste auch fordern: Wehrpflicht für Frauen, Frauenquoten in der Kanalreinigung und auf dem Bau, gleiche Aufmerksamkeit für männliche Opfer von Gewalt, Suizid und Arbeitsunfällen. Genau das passiert aber nicht. Deshalb wirkt der moderne Feminismus auf viele Menschen heuchlerisch.
2
17
597
Mar 29
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Dass eine Bundesjustizministerin in einem schwebenden Rechtsverfahren in der reichweitenstärksten Talkshow des Landes an der Seite der Klägerin auftaucht, muss man wohl als feministische Rechtspflege verstehen. Mit dem Rechtsstaat, wie wir ihn kannten, hat das nichts zu tun.
1
7
174