Der Deal mit den USA ist ein Propaganda-Sieg für die Islamische Republik. Dem spielt auch in die Karten, dass Donald
#Trump entgegen seiner anfänglichen Verlautbarung „Hilfe ist unterwegs!“ nun offen ausspricht, dass das gelogen war: „Ich habe mich nie für einen regime change interessiert.“
Das sagte er gestern dem Wall Street Journal
@WSJ. Das ist wenigstens ehrlich. Denn dass die Interessen der Zivilgesellschaft in
#Iran für ihn nicht zählen, wurde schon sehr früh in dieser Konfrontation deutlich.
Am Freitag soll nun in der Schweiz ein so genanntes „Rahmenabkommen“ zwischen den Vereinigten Staaten und der Islamischen Republik unterschrieben werden. Danach wird weiter verhandelt: Über das Atomprogramm und die Proxy-Armeen. Währenddessen wird das Regime sanktionsfrei (!) Öl verkaufen dürfen. Nicht verhandelt wurde über den Status der Menschen- und Freiheitsrechte im Land. Wieder einmal spielen die Interessen der Zivilgesellschaft, von Millionen von IranerInnen, die sich Freiheit wünschen, ein Leben ohne Unterdrückung, keine Rolle. Und aus Europa: Lautes Grillenzirpen.
Für diesen Freiheitswunsch sind bei den landesweiten Protesten im Januar zehntausende Menschen in einem beispiellosen Massaker getötet worden.
Unterm Strich bleibt die bittere Erkenntnis: Iranian lives don’t matter. Kurdish lives don’t matter. Balooch lives don’t matter.
Bitte lasst uns weiterhin auf die Situation der Menschen in Iran schauen und ihren Wunsch nach Demokratie und Menschenrechten schallverstärken!
Ein Wunsch für den Jina Mahsa Amini, Kian Pirfalak, Khodanur Lejei, Nika Shahkarami, Jamshid Sharmahd, Mojtaba und Meysam Veisi und so viele unzählige mehr ihr Leben lassen mussten.