Auch der Verein Pro Quote e.V. hatte ursprünglich ein wichtiges und klar definiertes Ziel. "Gegründet wurde er 2012, um die Sichtbarkeit von Frauen in den Medien zu erhöhen. Heute setzt sich ProQuote Medien dafür ein, nicht-männliche Perspektiven im Journalismus abzubilden".
An dem "Positionspapier zu Genderthemen" war 2024 Transaktivist Julia Monro beteiligt. Zu dem Zeitpunkt war Monro auch im Vorstand. Der Verein vertritt also inzwischen genderidentitätsideologische Ziele und versteht "Frau" als jeden, der sich als Frau definiert und Geschlecht als selbst definierbar. "Nur die Person selbst kann darüber Auskunft erteilen, welchem Geschlecht sie angehört."
In der Satzung steht dieser Unfug nicht. Da geht es um Gleichberechtigung von Frauen – gemäß Grundgesetz Artikel 3.
Fazit: Transaktivismus unterwandert und zerstört für Frauen wichtige Vereine und Gruppierungen unter dem Deckmantel eines "intersektionalen Feminismus". Es ist eine aggressive Männerrechtsbewegung – dominiert von wenige Personen, die sich in Schaltstellen wählen lassen und dort zur Verwässerung und Verkehrung beitragen.
Monro sitzt inzwischen nicht mehr im Vorstand. Aktuell sitzt er im Vorstand des LSVD.
Danke
@BMBFSFJ. Gute Nachrichten für den Feminismus. Einen steuerlich finanzierten Quotenverein, der die Frauenquote ad absurdum führt, braucht kein Mensch.