Big Pharma, Nachrichten-Pipelines & Pandemie-„Narrative“ und die Gleichschaltung der Medien: Was der Fall James C. Smith, Reuters & dpa damit zu tun hat.
Neue Recherchen und offene Quellen befeuern die Debatte um Transparenz im Nachrichtengeschäft. Im Zentrum stehen James C. Smith, seit 2014 Mitglied des Board of Directors (Verwaltungsrat) von Pfizer (
pfizer.com/news/press-releas…;
pfizer.com/people/leadership…), zugleich Chairman der Thomson Reuters Foundation (
trust.org/people/jim-smith/).
1) Personelle Verflechtung: Pfizer-Direktor & Reuters-Stiftung
Pfizer verkündete die Wahl von James C. Smith in den Verwaltungsrat am 26. Juni 2014:
pfizer.com/news/press-releas…. Ferner heißt es auf der heutigen Biografieseite : „Board Member; Chairman of the Thomson Reuters Foundation“:
pfizer.com/people/leadership…. Die Stiftungsseite bestätigt die Funktion als Vorsitzender des Stiftungsrates:
trust.org/people/jim-smith/.
Bundesmittel an die Stiftung: Die Förderbeziehung des Auswertigen Amtes ist bestätigt (MFC-Sekretariat bei TRF). Konkrete Betragshöhen sind öffentlich nicht ausgewiesen.
trust.org/initiative/media-f… sowie im Jahresbericht (Abschnitt „Media Freedom Coalition Secretariat“).
Das deckt sich auch mit der (kritisch bewerteten) Transparenzlage des Auswertigen Amtes im internationalen Vergleich, vgl. „Publish What You Fund“:
publishwhatyoufund.org/the-i…
2) Gemeinsam genutzte Online-Nachrichtenplattform von dpa & Reuters
Seit Dezember 2016 verbreitet dpa ihre internationalen Dienste an Kunden außerhalb D-A-CH über die Plattform „Reuters Connect“ – ein technisches Kooperationsprojekt, bei dem dpa Inhalte einspeist und Reuters die Plattform betreibt:
– dpa-Meldung/Branchenberichte:
dwdl.de/nachrichten/59005/dp…;
pr-journal.de/nachrichten/me…;
nex24.news/2016/12/dpa-und-r…;
pressreleasepoint.com/dpa-pa….
DWDL.dePR-Journalnex24.newsp…
– Produktseite Reuters:
reutersagency.com/content-de….
pressreleasepoint.com
Einordnung: Diese Pipeline ist kein Joint-Venture, aber faktisch eine gemeinsam genutzte Online-Distributionsplattform.
Sie erklärt, warum internationale dpa-Texte weltweit nahezu 1:1 in Redaktionssysteme einlaufen können – via API/CMS-Direkteinspeisung (siehe Produktbeschreibungen bei Reuters Connect).
pressreleasepoint.com
Ergänzend betreibt dpa eigene „ready-to-publish“-Ströme (z. B. WebLines) sowie Tools, die die Synchronisierung von Themen und Terminen fördern (dpa-Select, dpa-Agenda):
– WebLines („ready-to-publish“):
dpa.com/de/ready-to-publish/…;
service.dpa-infocom.de/de/su…;
service.dpa-infocom.de/de/su….
– dpa-Select („simultan mit allen deutschen Medien“):
dpa.com/en/monitoring/select;
store.dpa-id.de/product/deta… (Tutorial:
youtube.com/watch?v=R5CumJLv…).
– dpa-Agenda (minütlich aktualisierte Termindatenbank):
dpa.com/de/termine-themen;
store.dpa-id.de/product/deta…; PDF:
dpa.com/kampagnen/09/160316_….
Das erklärt, warum fast wortgleich in allen deutschen Zeitungen und auch in allen Nachrichten, einschließlich tagesschau, tagesthemen, heute und heute journal ein identisches und gleichgeschaltetes Wording entstand, dessen System sich weiter verfestigt hat. Eine reine Propagandamaschinerie die Redaktionen in Deutschland systematisch zu Statisten macht, da es einfacher und konformer ist 1:1 Vorgaben umzusetzen als nachzudenken und eigene Inhalte zu fertigen, für die man nur Ärger bekommen kann.
3) Zehn prominente dpa-Mitglieder (alphabetisch; Belege via Aufsichtsrat/Verbandsmeldungen)
dpa repräsentiert alle Medien, die wir heute als "Altmedien" und manche zynistisch als "Qualitätsmedien" bezeichnen. Sie speisen sich alle aus ein und demselben Propagandapool. Dort werden die Vorgaben
Eine offizielle Rangliste der „größten“ Gesellschafter veröffentlicht dpa nicht; zudem sind Einzelbeteiligungen auf max. 1,5 % je Anteilseigner gedeckelt (für Rundfunk gesonderte Obergrenzen), um Dominanz zu verhindern:
dpa.com/de/unternehmen/eigen… (Abschnitt zu Gesellschafter-Limits).
dpa.com
Nachweislich im Aufsichtsrat vertretene bzw. als Gesellschafter benannte große Medienhäuser/Broadcaster (Auswahl):
FUNKE Mediengruppe – Julia Becker im dpa-Aufsichtsrat:
bdzv.de/service/presse/branc….
bdzv.de
Ippen-Mediengruppe – Daniel Schöningh (Vorsitzender dpa-AR):
bdzv.de/service/presse/branc….
bdzv.de
Main-Post (Würzburg) – Renate Dempfle im dpa-AR:
dnv-online.net/_rubric/detai….
dnv-online.net
Radio/Tele FFH – Marco Maier im dpa-AR:
ots.at/presseaussendung/OTS_….
OTS.at
Deutschlandfunk (Deutschlandradio) – Chefredakteurin Birgit Wentzien im dpa-AR:
ots.at/presseaussendung/OTS_….
OTS.at
Deutsche Welle – Nadja Scholz als dpa-AR-Mitglied genannt:
belmedia.ch/veraenderungen-b….
belmedia.ch
Rheinische Post Mediengruppe – Vertretung im dpa-AR (Johannes Werle) laut Branchenmeldung:
belmedia.ch/veraenderungen-b….
belmedia.ch
Madsack Mediengruppe – großer Verlag und typischer dpa-Gesellschafter (Kontext Branchen-/Verbandsmeldungen; dpa-AR repräsentiert Verlage & Rundfunk):
dpa.com/de/unternehmen/eigen….
dpa.com
NOZ/mh:n MEDIEN – großer Regionalverlag (Konzernprofil):
noz-mhn.de/ueber-uns/; (Vertretung großer Verlage im dpa-AR s. dpa-Seite).
noz-mhndpa.com
Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) – eine der größten Verlagsgruppen (Konzernprofil):
de.wikipedia.org/wiki/S%B…; (dpa-AR vertritt große Verlage).
Wikipediadpa.com
(Hinweis: dpa benennt öffentlich die Mechanik (Beteiligungsdeckel, Aufsichtsrat als Querschnitt), veröffentlicht jedoch keine prozentuale Rangliste der Gesellschafter. Die obige Top-10 ist deshalb alphabetisch und über vertretende Funktionen/Branchenstatus belegt, nicht als Anteil-Ranking zu verstehen).
Die Personalie Smith führt letztlich dazu, dass Herr Burla CEO der Pfizer Inc. mit Smith quasi von seinem Schreibtisch aus bestimmen konnte, was Nachrichten sind und was keine, was wahr sein soll und was Desinformation darstellen soll.
4) Event 201: Übung, Empfehlungen – Nr. 7 „Mis- und Disinformation“
Event 201 (18.10.2019; Johns Hopkins/WEF/BMGF):
centerforhealthsecurity.org/….
Die sieben Empfehlungen (Joint Call to Action vom 17.01.2020) enthalten unter #7:
„Governments and the private sector should assign a greater priority to developing methods to combat mis- and disinformation prior to the next pandemic response.“
Quellen: PDF-Abdruck
angst-frei.ch/assets/files/w…;
"Regierungen und der Privatsektor sollten der Entwicklung von Methoden zur Bekämpfung von Falsch- und Desinformationen vor der nächsten Pandemiebekämpfung eine höhere Priorität einräumen. Regierungen müssen mit traditionellen und sozialen Medienunternehmen zusammenarbeiten, um flexible Ansätze zur Bekämpfung von Falschinformationen zu erforschen und zu entwickeln. Dazu muss die Fähigkeit entwickelt werden, die Medien mit schnellen, genauen und konsistenten Informationen zu überschwemmen. Gesundheitsbehörden sollten mit privaten Arbeitgebern und vertrauenswürdigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie z. B. Glaubensführern, zusammenarbeiten, um Mitarbeitern und Bürgern sachliche Informationen zu vermitteln. Vertrauenswürdige, einflussreiche Arbeitgeber aus dem privaten Sektor sollten die Fähigkeit schaffen, öffentliche Botschaften schnell und zuverlässig zu ergänzen, Gerüchte und Fehlinformationen zu bekämpfen und glaubwürdige Informationen zu verbreiten, um die öffentliche Kommunikation in Notfällen zu unterstützen. Nationale Gesundheitsbehörden sollten eng mit der WHO zusammenarbeiten, um die Fähigkeit zu schaffen, schnell konsistente Gesundheitsbotschaften zu entwickeln und zu verbreiten. Medienunternehmen sollten sich ihrerseits verpflichten, dafür zu sorgen, dass zuverlässige Botschaften Vorrang haben und falsche Botschaften unterbunden werden, auch durch den Einsatz von Technologie." (Hervorhebung durch den Verfasser
Eigene Bewertung:
Die Pfizer Inc. war Vertragspartnerin der APA - Rahmenverträge (Beschaffungsverträge für Comirnaty) in 27 EU - Staaten und wurde im Kern für das Marketing in Europa mit ins Boot geholt.
Der CEO der Pfizer Inc., Herr Burla, hatte mit dem Verwaltungsrat James Smith, der zugleich CEO von Reuters war, die Schlüsselfigur für das Marketing in Europa in seinen Händen, weil nun nur die Pfizer Inc. über alle Nachrichtenportale und "wissenschaftlichen Publikationen" bestimmen durfte, was wahr und was unwahr ist. Da sich ja die jeweiligen Regierung der 27 Staaten zugleich in den Rahmenverträgen zu Vertriebspartnern der Pfizer Inc. machten, waren sie nun auch vertraglich verpflichtet, den Informationen über die Reuters und dpa Vorrang vor jeden internen wissenschaftlichen Warnung des RKI oder von Wissenschaftlern in der peer reviewed wissenschaftlichen Literatur einzuräumen. Ich würde so weit gehen und behaupten, dass überwiegend nur das kommuniziert und der Bevölkerung mitgeteilt wurde, was sich so die internationalen Marketingstrategen ausgedacht haben.
Dazu gehörte u.a.:
„Die Impfung ist wirksam und sicher“
- „Impfen = Freiheit“ oder „Impfen ist Freiheit“
- „95 Prozent Wirksamkeit“
- „Pandemie der Ungeimpften“
- „Asymptomatische Kinder können ihre Großeltern töten“
- „3G Maßnahmen zum Übertragungsschutz“
- „Einrichtungsbezogene Nachweispflicht zum Übertragungsschutz“
- „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“
- „Ich Schütze mich“
- „Marken gegen Corona“
Das Zusammentreffen aus (a) personeller Doppelrolle (Pfizer-Verwaltungsrat ↔ Reuters-Stiftung und CEO von Reuters), (b) gemeinsam genutzten Nachrichten-Pipelines (dpa ↔ Reuters Connect; dpa-„ready-to-publish“) und (c) Event 201-Empfehlung wirkt nicht nur vertrauensmindernd, sondern stellt den Inbegriff des Aushebelns von Art. 5 GG dar, indem private Organisationen sich den Staat zur Beute machen, die kein Mensch gewählt hat. Das funktioniert stets nur mit willenlosem und korruptem Personal an der Spitze, die keinerlei Skrupel haben, die eigene Bevölkerung zu verkaufen.
Wer von den Geschädigten täglich mit gesundheitlichen und finanziellen Folgen ringt, erwartet Transparenz, offene Debatten – und sichtbare Distanz zwischen Nachrichtenquellen und Industrie. Reuters bestreitet jeden Einfluss:
reuters.com/fact-check/
Die Tatsache aber, dass die Diffamierungen von Impfgeschädigten, das Blockieren der Berichterstattung über Tatsachen weiter geht, ist doch der Beleg, dass die vor der Coronazeit festgezurrten monopolartigen Medienstrukturen, nicht aufgebrochen wurden, sondern unentwegt weiter nur im Pharmainteresse weiter berichtet wird und die Politik auch kein Limit kennt, der Pharmaindustrie Geld in den Rachen zu werfen zuletzt mit 550 Mio EUR Fördergelder für ein Werk von BioNTech in Ruanda, Afrika, während im gleichen Atemzug erklärt wird, dass für die Gewährung von adäquaten Unterstützungsleistungen der Impfgeschädigten kein Geld vorhanden wäre.
Werden die medienrechtlichen Monopolstrukturen über Reuters, AP, und AFP nicht aufgebrochen und kehrt nicht bald wieder freier Journalismus ein, kommt die nächste Diktatur schneller, als sich das jeder vorstellen kann. Die Vorboten dessen sind überall zu spüren.