‼️TRIGGER-WARNUNG‼️
Manchmal gibt es diese Stunden,
in denen alles in mir bricht.
Nicht laut,
nicht sichtbar,
sondern in einem schweigenden Licht,
das mich frisst,
bis nichts mehr spricht.
Ich spüre, wie ich innerlich zerfalle,
so langsam,
so qualvoll,
dass selbst die Stille
mich zu Boden knallt.
Ich bröckle,
Korn für Korn,
als würd mein Herz
im eigenen Schatten erfrieren und zorn.
Ich sitze da -
oder besser:
ich stürze in mich ein.
Und meine Tränen laufen
wie bittrer, schwarzer Wein.
Nicht weil ich’s will,
nicht weil ich’s wähl,
sondern weil mein Innerstes schreit
und mein Körper sich quält.
Dann höre ich in mir nur noch
zwei kleine Sätze,
scharf wie Klingen,
kalt wie Stahl:
„Ich kann nicht mehr.“
„Ich will nicht mehr.“
Und jedes Mal treffen sie mich
gnadenlos, brutal.
Genau so fühl ich mich dann:
wie ein Herz,
das taumelt, kracht,
das längst schon vorher
den letzten Widerstand verlacht.
Mein Körper fällt,
weil meine Seele längst gefallen ist,
weil sie zerbrochen,
blind vor Schmerz
und fassungslos im Dunkeln ist.
Und trotzdem atme ich weiter -
nicht mutig,
nicht stark,
nur mechanisch,
nur weil irgendein Rest von mir
noch Funken hat im Mark.
Auch wenn jeder Atemzug brennt,
auch wenn mein Wille sich versteckt,
auch wenn ein Teil von mir
das Ende fast begrüßt,
statt weiter durch die Nacht zu gehn,
die mich zerfrisst.
Manchmal ist Zerbrechen
kein Dröhnen, kein Schrei,
sondern ein stiller Tod,
ganz leise dabei.
Ein Fallen,
ein Zerstauben,
ein Verlust meiner Spur,
der so dunkel ist,
dass selbst mein Schatten
friert vor mir nur.
Und doch -
zwischen Scherben,
Blut und Schmerz -
spür ich leise,
trotz allem zerfetzten Herz:
Ich bin noch da.
Gebrochen,
verloren,
verletzt wie nie zuvor.
Aber da.
Und vielleicht,
ist dieses Fallen
der erste Schritt
zurück zu mir
- auch wenn ich’s noch nicht seh
in diesem schwarzen Licht.
#DarkPoesie #DarkThoughts #BrokenInside