Ich kann euch zahlreiche Beispiele nennen, wie das in der Medizin genau das gleiche ist:
1) Ketamin vs. Esketamin (Spravato)
Racemisches Ketamin ist seit Jahrzehnten ein billiges Generikum. Für Depressionen wurde dann Esketamin als Nasenspray patentiert und als "Spravato" zugelassen.
Ergebnis:
Ketamin-Ampulle: wenige Euro
Spravato-Therapie: hunderte bis tausende Euro pro Monat
2) Vitamin D als Medikament vs. Supplement
Frei verkäufliches Vitamin D kostet wenige Euro.
Hochdosierte verschreibungspflichtige Präparate kosten oft ein Vielfaches – obwohl derselbe Wirkstoff enthalten ist.
3) Omega-3 Fettsäuren vs. Lovaza/Vazkepa
Normales Fischöl ist günstig erhältlich.
Pharmazeutisch „gereinigte“ Omega-3-Produkte werden patentiert und massiv teurer verkauft, obwohl der Grundstoff identisch bleibt.
4) Nikotinersatzprodukte
Nikotinpflaster oder -kaugummis kosten in Apotheken extrem viel, obwohl Nikotin chemisch billig ist.
Die Zulassung als Arzneimittel erzeugt hohe regulatorische Eintrittsbarrieren.
5) NAC (N-Acetylcystein)
Früher günstig und frei erhältlich.
In manchen Ländern regulatorisch eingeschränkt oder als Arzneimittel kontrolliert, wodurch Preise angestiegen sind.
6) Insulin
Ein über 100 Jahre alter Wirkstoff.
Trotzdem führen Patente auf „neue Formulierungen“ und regulatorische Hürden zu extrem hohen Preisen.
7) Gesundheitsmentoring/-coaching
Menschen dürfen oft nicht einmal Ernährung, Schlaf, Stress oder Bewegung strukturiert für Erkrankte begleiten, ohne rechtlich schnell in den Bereich „unerlaubte Heilkunde“ zu geraten.
Medizinische Ketten können dagegen problemlos verkaufen. Dort bekommt man dann schlechtere Qualität für den dreifachen Preis.
8) Meditations-Apps vs. digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)
Eine normale Meditations- oder Atem-App kostet wenige Euro.
Sobald dieselbe Funktion als „medizinische DiGA“ zugelassen wird, zahlen Krankenkassen plötzlich hunderte Euro pro Nutzer.
9) Community-basierte Heilungsgruppen vs. institutionelle Therapie
Peer-Gruppen oder Mentoringprogramme sind oft extrem wirksam und günstig.
Sie erhalten jedoch keine Erstattung oder regulatorische Anerkennung, während institutionelle Versorgung privilegiert wird.
10) Mentoring/Coaching bei chronischer Erschöpfung vs. Therapievorbehalt
Viele Lifestyle-Themen überschneiden sich mit medizinischen Symptomen.
Dadurch bewegen sich Coaches ständig in juristischen Grauzonen, obwohl sie oft primär Verhalten, Struktur und Alltag begleiten.
11) Selbsttracking vs. Datenschutzregulierung
Kleine Anbieter scheitern oft an DSGVO-, MDR- oder Dokumentationspflichten.
Große Konzerne können die Compliance-Abteilungen bezahlen.
12) Natürliche Gesundheitsbildung vs. Health Claims Verordnung
Man darf teilweise kaum sagen, dass Bewegung, Schlaf oder Ernährung Krankheiten beeinflussen könnten, ohne regulatorische Risiken einzugehen.
13) Alternative Diagnostik-Apps vs. Labor-/Gerätezulassung
Viele einfache digitale Lösungen könnten frühe Muster erkennen.
Die regulatorischen Hürden verhindern oft Markteintritt kleiner Innovatoren.
14) Mentoringprogramme vs. Approbationssysteme
Erfahrungswissen darf oft nicht strukturiert angewendet werden, wenn es „zu medizinisch“ wirkt.
Gleichzeitig sind viele approbierte Systeme extrem standardisiert und wenig individualisiert.
15) Gesundheits-Programme vs. Krankheitsmedizin
Staatliche Systeme sind regulatorisch primär auf Krankheit ausgerichtet, nicht auf Optimierung von Gesundheit, Energie oder Leistungsfähigkeit. Was kein Problem wäre, wenn sie anderes nicht aktiv verbieten würden.
16) Dezentrale Gesundheitsnetzwerke vs. Zentralisierung
Kleine unabhängige Gesundheitsanbieter haben oft massive Bürokratiekosten.
Große Ketten profitieren dagegen von Skalierung und regulatorischer Professionalität.
17) Freie Gesundheitsbildung vs. zertifizierte Fortbildungssysteme
Viele hochwertige Bildungsangebote erhalten keine Anerkennung, während formale Zertifizierungssysteme monopolartige Strukturen schaffen und in der Qualität und Aktualität meist Jahre hinterherhängen.
Ohne staatliche Regulierungen würde sich chronische Gesundheit in diesem Land innerhalb von 20 Jahren um mind. 40% verbessern. Ich garantiere es!
Ich erkläre euch heute mal ein weiteren Punkt,warum die EU verschwinden kann, ich dachte zuerst mein Freund verarscht mich.
Mein Freund is Bauer und erklärt, dass er Natriumhydrogencarbonat (also ganz normales Backpulver / Natron) nicht mehr als Pflanzenschutzmittel gegen Mehltau (Pilzkrankheit bei Pflanzen) verwenden darf.
Stattdessen muss er jetzt Natrisan (oder Trisan) kaufen (das ist exakt dasselbe Produkt ,Natriumhydrogencarbonat), nur anders verpackt und als offizielles „Pflanzenschutzmittel“ zugelassen.
Preisvergleich:
• Normales Backpulver: ca. 0,70€ pro Kilo
• Natrisan (das gleiche Zeug): ca. 4 € bis 13 € pro Kilo → 6-facher Preis!
Damit seht ihr mal warum unsere Bauern die Preise anheben müssen und im gleichen Atemzug, macht die EU das Mercosur Abkommen mit Südamerika, die an keine Regelung der EU gebunden sind, warum auch.
Ich nenne das Korruption oder Lobbyismus, es spielt überhaupt keine Rolle mehr , die EU ist der Feind der europäischen Gemeinschaft.