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diepresse.com/30712052/wie-d… Die Presse berichtet: Einer Gruppe von Zuwanderern wurde die Mindestsicherung gestrichen. Und Überraschung: Ziemlich viele der Betroffenen fanden plötzlich einen Job. von Rosemarie Schwaiger die Presse Halten großzügige Sozialleistungen manche Menschen davon ab, sich einen Job zu suchen, obwohl sie gesund und arbeitsfähig wären? Oder ist die Mindestsicherung wirklich das letzte Sicherheitsnetz für jene, die ohne staatliche Unterstützung nicht über die Runden kämen? Das sind im Kern die Fragen, über die im Zusammenhang mit der Mindestsicherung seit vielen Jahren erbittert gestritten wird. Aktuelle Daten des #Wiener #Arbeitsmarktservice, über die der „Standard“ zuerst berichtete, liefern nun Antworten: Ja, offenbar kann der Sozialstaat unter den Alimentierten eine gewisse Bequemlichkeit fördern. Und nein, der Bezug von Leistungen ist manchmal keineswegs alternativlos. Wenn das Geld nicht mehr in gewohnter Höhe fließt, finden viele Bezieher plötzlich eine reguläre Beschäftigung. „Natürlich gibt es einen Zusammenhang“ Zu verdanken haben wir diese Erkenntnisse den Budgetnöten der Stadt Wien. Weil die Metropole sparen muss, wurden mit Jahresbeginn die Kriterien der Vergabe von Sozialhilfe verschärft: Subsidiär Schutzberechtigte (Menschen, die nicht als Flüchtlinge anerkannt wurden, aber legal im Land bleiben dürfen) erhalten seither keine Mindestsicherung mehr, sondern nur noch eine Grundversorgung. Das führt zu schmerzhaften finanziellen Einbußen: Eine Person ohne Kinder bekommt statt 1230 Euro pro Monat nur noch rund 440 Euro. Alternativ können Betroffene in ein vom Staat finanziertes Quartier übersiedeln, wo Kost und Logis gratis sind, es darüber hinaus aber nur gut 60 Euro Taschengeld gibt. In anderen Bundesländern wird das schon länger so gehandhabt, Wien zog jetzt nach. Und die Auswirkungen der Reform zeigen sich in der AMS-Statistik sehr deutlich: Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Schutzberechtigten in Wien hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent verringert, es gibt um rund 3100 Leistungsbezieher weniger. Manche seien vielleicht weggezogen oder aus anderen Gründen aus dem System gefallen, mutmaßt AMS-Chef Johannes Kopf. Aber der positive Effekt der gestrichenen Sozialleistung sei nicht klein zu reden, viele hätten sich wohl einen Job gesucht. Im ORF-Gespräch wurde Kopf noch etwas deutlicher: „Natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen finanziellen Förderungen und der Frage der Arbeitsbereitschaft.“ Dass dieser Zusammenhang nun ausgerechnet in Wien bewiesen wurde, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Sozialstadtrat Peter Hacker, SPÖ, hatte die Mindestsicherung für subsidiär Schutzberechtigte lange Zeit wortreich und oft polemisch verteidigt. Ein Auslaufen dieser Maßnahme würde zu mehr Armut, Obdachlosigkeit und Kriminalität führen, lautete sein Mantra. Seit Wien für derlei Extravaganzen kein Geld mehr hat, verteidigt Hacker das Gegenteil seiner früheren Überzeugung. „Ich wüsste nicht, warum das jetzt in der Bundeshauptstadt plötzlich ein Problem sein soll, wenn es in Linz und in Graz und in Salzburg oder in Innsbruck überall kein Problem ist“, erklärte Hacker im Herbst vergangenen Jahres im ORF-Fernsehen. „Unseres Wissens gelingt es den allermeisten, eine Arbeit zu finden“, ließ er vor ein paar Monaten verlauten. »Die Menschen neigen dazu, ihren eigenen Nutzen zu optimieren, das gilt für Topmanager genauso wie für Arbeitslose.« Sicher werden ein paar tausend Sozialhilfeempfänger weniger nicht die Finanzen der Stadt Wien retten. Aber die jüngsten Erfahrungen sind trotzdem wertvoll. Sie zeigen unter anderem, dass wir ein bisschen ehrlicher mit unserem Wohlfahrtsstaat umgehen sollten. Es gibt noch immer Milieus, in denen der von Johannes Kopf erwähnte Zusammenhang zwischen Förderungen und Arbeitsbereitschaft als bösartige Unterstellung gilt. Aber natürlich hat das eine mit dem anderen zu tun. Menschen neigen dazu, ihren eigenen Nutzen zu optimieren, das gilt für Topmanager genauso wie für Arbeitslose. Ich persönlich möchte nicht in einem Land leben, das jeden Bedürftigen nach Kräften schikaniert. Aber ein bisschen Druck kann mitunter nicht schaden. Man trifft damit nicht durchwegs „die Ärmsten der Armen“, wie die Caritas gerne behauptet, sondern schon auch Leute, die sich selbst helfen können, wenn man ihnen dafür einen Grund liefert. Die Wiener SPÖ scheint das jetzt verstanden zu haben. Damit ist schon viel gewonnen. Die Presse
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Replying to @DerClue
Ja genau. Allerdings könnten z.B. dt. Topmanager - wenn sie denn wollten - durchaus auch ein Bully Pulpit nutzen, um hoffentlich gut aufgearbeitete Sichtweisen / Wahrheiten auszudrücken. Auch Habeck hat letztlich VIEL zu wenig kommuniziert. Man sieht bei Trump: Most comms cycles
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In einem Punkt hat Merz recht:die Industriellen hätten längst,bereits während Merkels zweitem Kabinett ihre Stimme erheben müssen.Nur eben nicht zugunsten der CDU,die schon unrechtfertigbar geworden war.Kein Topmanager trat in die AfD ein.Und so hat D keinen Berlusconi.
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Sie könnten einfach schweigen, aber der Druck verschiedener Gruppen ist hoch: Eine Studie hat aufgedeckt, welche Faktoren Topmanager dazu bringen, heikle Themen öffentlich zu kommentieren. dlvr.it/TT3DM0
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Replying to @eran6533
Das hat wenig mit dem Zielpublikum zu tun. Es sind einfach vor allem die, welche am meisten unter der Zuwanderung leider. Einem Topmanager kann es logischerweise egal sein.
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Familar face in Orlando, doing some international scouting for @WindsorEtonFC working hard as usual on the phone and great to catch up and discuss the past season and have someone to chat football with!😊 #topfriend #topmanager
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8. Juni 2026 SZ am Morgen Die wichtigsten Nachrichten des Tages Nicolas Richter Nicolas Richter Ressortleiter Politik Guten Tag, zum Beginn der Woche gibt es eine Geschichte, die Mut macht – die Geschichte von Alexander Zverev, dem deutschen Tennisspieler. 41 Mal ist er in seiner Karriere bei den wichtigsten Turnieren angetreten, den sogenannten Grand-Slam-Turnieren, aber immer ging er ohne Trophäe nach Hause. Bis es am gestrigen Sonntag doch geklappt hat: Mit Beharrlichkeit, Fleiß und Leidenschaft hat sich Zverev am Ende durchgesetzt und seine Karriere mit einem Turniersieg in Paris gekrönt. Er wird, so kommentiert es SZ-Reporter Gerald Kleffmann, nie wieder der Unvollendete sein. Vielleicht macht diese Geschichte auch dem Kanzler Mut: In dieser Woche trifft sich Friedrich Merz mit seinen Koalitionspartnern sowie den Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Gipfel. Für die anstehenden Reformen will er möglichst breiten Rückhalt gewinnen. Und er übt sich schon mal darin, die Deutschen aufzuheitern. Als er am Wochenende beim Landesparteitag der CDU in Mecklenburg-Vorpommern sprach, verwendete er einen Satz, der von Angela Merkel in Erinnerung geblieben ist: „Wir schaffen das.“ Selten in der jüngeren Vergangenheit konnten die Deutschen etwas Aufmunterung so gut brauchen. Und auch der Kanzlerpartei können Motivationsreden nicht schaden: Wenn die CDU im September noch gewinnen will bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, dann braucht sie einen geradezu Zverev'schen Durchhaltewillen. Ob derweil noch mit guten Nachrichten aus dem Nahen Osten zu rechnen ist? Im Moment werden Hoffnungen auf Frieden meist enttäuscht. Am Sonntagabend griff Iran zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Israel mit Raketen an, diese wurden von der Luftabwehr abgefangen. Israel reagierte seinerseits mit Angriffen. Zuvor hatte Israel erstmals seit Vorstellung eines US-Waffenstillstandsplans wieder Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen, worüber US-Präsident Donald Trump nach eigenen Worten nicht glücklich war. Trump, der den Iran-Krieg begonnen, aber die Kontrolle über ihn verloren hat, kann offenbar nur noch hoffen, den Konflikt irgendwie zu beenden. Kommen Sie gut in die neue Woche! Nicolas Richter Ressortleiter Politik Autor:innen-Seite auf sz.deProfil auf Plattform XE-Mail an Autor:in Folgen Sie mir. PS: Möchten Sie mehr von der SZ in Ihren Google-Suchergebnissen sehen? Dann legen Sie die SZ jetzt bei Google als bevorzugte Quelle fest. ANZEIGE Anzeige Was heute wichtig ist Israel und Iran greifen sich gegenseitig an Als Reaktion auf iranischen Raketenbeschuss am Abend, greift Israels Militär Ziele in Iran an. Es ist das Ende der im April vereinbarten Waffenruhe. US-Präsident Trump ist darüber „nicht glücklich“. Für den israelischen Premier Netanjahu könnte die Eskalation im Wahlkampf nützlich sein. Zum Artikel Liveblog zum Krieg in Nahost Israels Militär bestätigt Angriffe auf Ziele in Iran Europäer und Ukraine fordern Putin zu Verhandlungen auf In London haben sich Bundeskanzler Merz, der britische Premier Starmer und der französische Präsident Macron mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij getroffen. Sie haben Kremlchef Putin zu einer sofortigen Waffenruhe aufgefordert, Ausgangspunkt soll die derzeitige Frontlinie sein. Sie nennen fünf Voraussetzungen. Zum Liveblog zum Krieg in der Ukraine Junge Männer im Krieg Er rettet Zivilisten von der Front in der Ukraine French Open: Zverev krönt sich zum Grand-Slam-Sieger in Paris Im 41. Anlauf gewinnt Tennisprofi Alexander Zverev seinen ersten Grand-Slam-Titel. Im dramatischen Finale der French Open besiegt der Deutsche den Italiener Flavio Cobolli in fünf Sätzen – und erlöst sich damit selbst. Zum Artikel Meinung Triumph Alexander Zverev ist jetzt nie mehr der Unvollendete Warum Xi Jinping nach Nordkorea reist Zum ersten Mal seit 2019 besucht Chinas Staatschef Xi Nordkorea. Es ist seine erste Auslandsreise in diesem Jahr. Der Besuch ist ungewöhnlich: Die Beziehungen zwischen China und Nordkorea sind weit weniger freundschaftlich, als es nach außen wirkt. Zum Artikel Meinung Asien Xis Besuch in Nordkorea ist eine Machtdemonstration Sachsen: CDU-Kandidat gewinnt OB-Wahl ganz knapp gegen Rechtsextremen Mit nur acht Stimmen Vorsprung hat CDU-Kandidat Marcus Hoffmann das Bürgermeisteramt in Aue-Bad Schlema gegen den Kandidaten der rechtsextremen „Freien Sachsen“, Stefan Hartung, gewonnen. Hartung war lange NPD-Funktionär. Zum Artikel Wahl in Armenien: Regierungschef Paschinjan liegt klar vorne Der Wahltag ist überschattet von Bombenalarm, Sprengstoffdrohungen und Festnahmen. Regierungschef Paschinjan will das Land zum EU-Beitritt führen, prorussische Oppositionspolitiker wollen das verhindern. Zum Artikel Weitere wichtige Themen: München Nach Feueralarm: Flughafen München nimmt Betrieb wieder auf Naturkatastrophe Nach schwerem Erdbeben auf den Philippinen: Behörden warnen vor Tsunami Hauseinsturz in Görlitz Verdacht auf Sprengstoff-Explosion – zwei Männer festgenommen SZ Pro Die Fachbriefings von SZ Dossier Dossier Digitalwende Australien zieht erste Lehren aus dem Social-Media-Verbot Eine Social-Media-Altersgrenze lässt einige Probleme unberührt: Zu diesem Schluss führt eine erste Bilanz des australischen Verbots. Deshalb nimmt Canberra inzwischen die Architektur der Plattformen ins Visier. Auch wichtig: Das Bildungsministerium ist federführend für die digitale Kompetenzoffensive zuständig. Zum Briefing Dossier Geoökonomie Die Krise ist auch eine Managerkrise Deutschlands Wirtschaft kommt auch wegen ihrer Topmanager nicht voran, sagt der international erfahrene Headhunter und Personalberater Kaan Bludau im Gespräch mit SZ Dossier. Er spricht von Selbstzufriedenheit, Fehlentscheidungen und fehlender Verantwortung. Besonders in der Autoindustrie zeigt sich, wie Arroganz der deutschen Wettbewerbsfähigkeit geschadet hat. Zum Briefing Alle SZ Dossier-Fachbriefings ANZEIGE Anzeige SZ Plus Das haben Sie vielleicht verpasst Exklusiv TSV 1860 München Mit Hochdruck wird der neue Viertliga-Alltag organisiert Der Stammverein des TSV 1860 arbeitet daran, den Spielbetrieb für die Regionalliga zu sichern. Es geht um Spielerverträge, Sponsoren, Miete – und darum, was für ein Wappen auf den Trikots prangt. Zum Artikel Buckelwal „Timmy“ Was von „Timmy“ übrig blieb Auf der dänischen Insel Anholt ist der gestrandete Buckelwal obduziert worden. 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Replying to @cryptopigah
Naja dann wäre die Motivation Arzt zu werden eine ganz andere. Menschen würden eher das machen wofür sie brennen anstatt für Geld. Siehe die ganzen Topmanager
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