Das IW hat seine Prognose gerade um 43 % nach oben revidiert.
2036: 4,3 Millionen fehlende Arbeitskräfte.
Vor zwei Jahren waren es noch 3 Millionen.
Das ist kein Update. Das ist ein Alarmzeichen.
Was steckt dahinter?
→ 9,8 Mio. Menschen erreichen bis 2036 das erwerbsfähige Alter
→ Aber weit mehr Babyboomer scheiden aus
→ Zuwanderung fällt deutlich schwächer aus als erwartet
Die Lücke ist keine Überraschung.
Sie ist eine demografische Gewissheit.
Das Erwerbspersonenpotenzial:
2025: 55,0 Mio.
2036: 51,2 Mio. (−6,9 %)
2045: 50,4 Mio. (−8,3 %)
Dazu: Deutschland wird 2045 kleiner sein als heute — 81,1 Mio. Einwohner, −2,9 %.
Der Standort verliert.
IW-Begründung:
• Anhaltende Konjunkturschwäche
• Wachsende Arbeitsmarktprobleme
• Sinkendes internationales Interesse
Deutschland wirbt nicht mehr. Es hofft.
Für Unternehmen bedeutet das:
Retention ist Überlebensstrategie.
Employer Branding kein Nice-to-have.
Internationale Rekrutierung kein Sonderprojekt.
Die Lücke kommt. Die Frage ist nur:
Wer ist vorbereitet — und wer sucht 2036 noch händeringend?
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