Mein neuer Text auf meinem Blog
bernhardheinzlmaier.at bleibt ab nun 24 Stunden für alle offen.
Dass tue ich deshalb, weil hier unter anderem eine unerhörter Vorfall besprochen wird, der mich zum grundsätzlichen Nachdenken über mein Leben und meine Arbeit gebracht hat. Jedenfalls gibt es in Österreich nicht einmal in Ansätzen mehr einen herrschaftsfreien Diskurs. Deshalb verblödet diese Land ja zusehends und alle geben nur mehr angelernte, hohle Floskeln von sich. Wer sich für meine Überlegungen darüber, ob Widerstand in einer dermaßen hermetischen und geistlosen Gesellschaft wie der unseren noch einen Sinn macht interessiert, kann meinen Text darüber bis morgen 22 Uhr abends kostenfrei lesen.
(Textauszug)
Verpflichtungserklärung, nicht über Politik zu reden
Und nun das dicke Ende. Heute, im Jahr 2026, hat mich ein Kärntner Energieunternehmen für eine Keynote zum Thema "Kommunikation mit jungen Mitarbeitern" eingeladen. Wenn ich mich wo auskenne, dann tatsächlich beim Personalmarketing und der Personalführung in jungen Zielgruppen. Alles war geklärt, plötzlich erhalten wir vom Unternehmen ein Schreiben, in dem ich aufgefordert wurde, bei der Veranstaltung nicht über Politik zu reden. Das müsste ich garantieren. Von Medien hätte man da etwas gehört. Natürlich habe ich meinen Auftritt sofort abgesagt. Ich bin doch kein Trottel und unterwerfe mich einer dermaßen geistlosen Repression. Ich mache solche Vorträge und Seminare seit 35 Jahren. Wenn ich über Jugendwerte und Marketingstrategien für junge Zielgruppe in einem Unternehmen rede, habe ich noch nie die Politik zum Thema gemacht. Ich habe schon genug davon, dass ich mich aufgrund meines journalistischen Jobs andauernd mit Politik beschäftigen muss, was bei einer Regierung, die von Stocker-Babler-Meinl-Reisinger angeführt wird, natürlich kein Vergnügen ist. Der Ekel ist mein ständiger Begleiter.