Ein generelles Akoholverbot in Stadien könnte vielleicht dazu beitragen, auch außerhalb der Arenen die Probleme von und mit gewalttätigen Fußball-Extremisten zu verringern.
Ich kann einfach "Fan-Kulturen", die Gewaltbereitschaft tolerieren und decken, einfach nicht respektieren. Und leider gilt das für den überwiegenden Teil des gesamten Fußballs. Er ist kein gesellschaftlicher Katalysator, er ist Tatort.
Ähnliche Erfahrungen schon bei der EM 2016 gemacht. Einschließlich Reichskriegsflagge in Lille und "Opa war mit dem Panzer hier". Und schon damals brannten Fahnen, ukrainische.
Diese Dinge sind es halt, die bei mir nachhaltig Feststimmung verhindern.
Der erste Spieltag der #EM2024 ist vorbei. König Fußball regiert Deutschland und Fans aus ganz Europa feiern ihre Nationalmannschaft. Dabei kam es in den letzten Tagen auch zu rechtsextremen und nationalistischen Vorfällen.
🧵 Ein Thread 1/11
Cool, müssen wir Geistes- und Kulturwissenschaftler wieder rechtfertigen, warum es uns gibt.
Ich hab nicht umsonst eine Magisterarbeit darüber geschrieben, wie die Bildungsökonomisierung die kritische Wissenschaft ausdörren möchte.
Völlig irreführend und beispielhaft für die absichtliche Desinformation und populistische Arbeitsweise der sogenanten "Bild":
- Es brennt bei einem Galvanikbetrieb der Metalltochter des Konzerns Diehl
- Eine der fünf Konzernsparten der Diehl-Gruppe ist die Rüstungssparte
Das Gute: Immerhin kommen mal Studierendenwohnungen in die Innenstadt und die Stadt vertreibt sie nicht wieder raus.
Das Schlechte: Es gibt keine Flächen mehr, in der diese Art von Läden ausweichen kann.
rp-online.de/nrw/staedte/due…
Was Düsseldorf braucht:
- Campuskultur in der Innenstadt
- Ein Gründerzentrum, was alle Fakultäten mitträgt
- Industrieflächen, wie nicht wegen kurzsichtiger Haushaltsführung nach dem Prinzip Erwin an insolvente Entwickler vertickt werden
- Schutzräume für Subkultur