Freier Ordnungsökonom. "Dem einzigen Politiker, dem ich 1000 Mark leihen würde, ist Ludwig Erhard" (mein Opa)

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2 Mar 2025
Weil sich vor allem junge Menschen wieder stärker von den ewig-falschen sozialistischen Ideen angesprochen fühlen: amazon.de/Wirtschaftsthemen-…
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Steuerkonzept der Union! Fokus auf kleine und mittlere Einkommen, klug konzeptioniert, vor allem voll gegenfinanziert. Danke, @YannickBury und Florian Dorn!
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Ein wichtiger klimapolitischer Vorschlag: @nils201 rät dazu, den europäischen Emissionshandel reziprok einzusetzen. Ziehen Länder wie China mit, wird er verschärft, sonst nicht. Andernfalls deindustrialisiert sich die EU, und die Welt erwärmt sich weiter. denkfabrik-r21.de/europas-em…
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Passend zur Reformdebatte um den EU-ETS I macht die @Denkfabrik_R21 einen Vorschlag, wie die EU ihren Reduktionspfad an das Verhalten der Konkurrenten auf den Weltmärkten anpassen kann: denkfabrik-r21.de/wp-content… @NurMalKurz_ @StefanKooths @KlaStrat @Stadelmann @VeroWendland
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Im @Denkfabrik_R21 -Klimapodcast spreche ich mit dem Politökonomen @davidstadelmann über unsere Klima- und Energiepolitik. Hat viel Spaß gemacht. open.spotify.com/episode/0cs…
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Eine traurige Nachricht: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist Prof. H. Jörg Thieme (HHU Düsseldorf) verstorben. Er war es, der sich maßgeblich für die Gründung des DICE an der HHU stark gemacht hat. Danke für alles, lieber Jörg, RIP. wiwi.hhu.de/aktuelle-meldung…
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Im Westen nichts Neues: 1. #Zölle schaden dem eigenen Standort. 2. Die Zolllast tragen die #USA zum großen Teil selbst. 3. Der wirksamste Widerstand gegen Zölle kommt von innen. ➡️ Drei gute Gründe, dem US-Protektionismus nicht reziprok zu begegnen.
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"Made in Europe"? #Macron drängt in #EU auf protektionistische Industrie- & Technologiepolitik, über mehr Schulden durch #Eurobonds finanziert. Dies muss verhindert werden. Stattdessen brauchen wir wachstumspolitische Reformen. ⁦@FNFreiheit⁩ ⁦@fdp freiheit.org/de/eu-industrie…
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Replying to @Karl_Lauterbach
Anteil EE am Endenergieverbrauch:22,4 Prozent. Ist also noch ein sehr, sehr weiter Weg: umweltbundesamt.de/daten/ene…
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Politiker können nach dem Ausscheiden aus dem Amt oft ehrlicher und nüchterner auf die Lage blicken. Ich habe deshalb mit der ehemaligen argentinischen Außenministerin @DianaMondino über Javier Milei und sein politisches Experiment gesprochen. denkfabrik-r21.de/schockther… @Denkfabrik_R21
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Trump has gotten the Dems to cite Thomas Sowell. Maybe there is hope after all.
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Ein zentraler Denkfehler der gängigen öffentlichen Debatte liegt darin, „#Ordoliberalismus“ und „#Neoliberalismus gleichzusetzen und Letzteren dann als moralischen Sammelbegriff für soziale Kälte, Ungleichheit oder die „Herrschaft der Reichen“ zu verwenden. Diese Gleichsetzung ist historisch, theoretisch und ordnungspolitisch falsch – und sie ist politisch funktional. Ordoliberalismus, wie er von Denkern wie Friedrich August Hayek, Walter Eucken oder Franz Böhm entwickelt wurde, ist gerade keine Marktvergötzung, sondern eine machtkritische Ordnungstheorie. Sein Kernanliegen ist nicht „der Markt“, sondern die institutionelle Einbettung wirtschaftlicher Freiheit: funktionsfähiger Wettbewerb, starke Kartellaufsicht, Haftungsprinzip, Geldwertstabilität und ein Staat, der Regeln setzt und durchsetzt, statt Interessen zu bedienen. Der Ordoliberalismus richtet sich explizit gegen ökonomische Machtkonzentration, gegen Kartelle, gegen Staats-Klientelismus ebenso wie gegen private Oligopole. Ihn als „Ideologie der Reichen“ zu framen, verkehrt sein Anliegen ins Gegenteil. Der Begriff „Neoliberalismus“ wird im linken Journalismus dennoch bewusst als unscharfe Kampfmarke genutzt. Er dient weniger analytischer Präzision als diskursiver Moralisierung. Unterschiedliche Ansätze – von angelsächsischem Laissez-faire über Deregulierungspolitiken der 1980er Jahre bis hin zu ordnungspolitischen Traditionen der Sozialen Marktwirtschaft – werden rhetorisch zusammengeschoben, um komplexe Zielkonflikte auf eine Täter-Erzählung zu reduzieren: Markt = böse, Staat = gut; Angebotspolitik = Elitenprojekt; Ordnungspolitik = Sozialabbau. Das entlastet von der Mühe, reale institutionelle Fehlanreize, Staatsversagen oder Verteilungswirkungen politischer Interventionen differenziert zu analysieren. Zugleich erfüllt diese Rahmung eine politische Funktion: Wer ordnungspolitisch argumentiert, wird aus dem legitimen Diskurs gedrängt. „Neoliberal“ fungiert als Diskursabkürzung für moralische Delegitimierung – und der nächste Schritt zur Etikettierung als „rechts“ ist dann nicht mehr weit. Das hat weniger mit tatsächlichen politischen Positionen zu tun als mit dem Versuch, wirtschaftliche Argumente durch Gesinnungszuschreibungen zu ersetzen. Wie kann man sich dagegen wehren? Nicht defensiv, sondern analytisch. Erstens, indem man den Begriffsnebel offensiv auflöst: klar benennen, dass Ordoliberalismus eine Theorie der Machtbegrenzung ist – nicht der Marktanbetung. Zweitens, indem man die sozialstaatliche Komplementarität betont: Ordnungspolitik ist kein Ersatz für Sozialpolitik, sondern deren Voraussetzung. Ohne Wettbewerb, Haftung und stabile Regeln gibt es langfristig weder Wohlstand noch verlässliche Umverteilung. Drittens, indem man die autoritären Versuchungen interventionistischer Politik ruhig, aber konsequent thematisiert: Wer Preise politisiert, Märkte suspendiert und Haftung kollektiviert, stärkt nicht die Schwachen, sondern die gut organisierten Interessen. Und schließlich: Als ordoliberale Volkswirte sollten wir uns nicht auf das Links-Rechts-Koordinatensystem einlassen. Ordoliberalismus ist keine Gesinnung, sondern eine institutionelle Denkweise. Er fragt nicht: „Wer bekommt was?“, sondern: „Welche Regeln erzeugen Freiheit, Wohlstand und faire Chancen – dauerhaft?“ Wer diese Frage stellt, argumentiert nicht rechts, sondern ordnungspolitisch. Genau das gilt es selbstbewusst klarzumachen. @StefanKooths, @schnellenbachj, @Lars_Feld, @AchimWambach, @haucap, @HayekSociety, @EuckenInstitut
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Vor wenigen Wochen hat Mileis Deregulierungsminister Federico Sturzenegger sein Vorgehen ausführlich beschrieben. Wir haben bei @Denkfabrik_R21 seinen Vortrag ins Deutsche übersetzt: denkfabrik-r21.de/deregulier…
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