🚨 SpaceX-Schweißer bei $28 die Stunde wurde gestern zum Millionär.
Juan Hernandez ist aus Mexiko nach Texas gekommen, um Raketen zu schweißen. 2015 hat er bei SpaceX angefangen und mit dem Vertrag 10.000 Dollar in Aktien bekommen. Zehn Jahre lang hat er von jedem Gehalt etwas nachgelegt. Gestern ist die Firma an die Nasdaq gegangen - und sein Paket ist über eine Million wert.
@BullTheoryio hat seine Geschichte erzählt, und sie ging um die Welt.
Er ist nicht der Einzige.
Trevor Hise war zwölf Jahre lang Launch-Ingenieur. Sein Anteil ist zum Ausgabepreis 13,5 Millionen Dollar wert. Er ist 37 und arbeitet nur noch halbtags. Sein Satz dazu: "Das Ausmaß war lächerlich."
Und es geht weiter runter durch die Belegschaft. SpaceX hat über Jahre nicht nur Ingenieure mit Aktien bezahlt, sondern auch Maschinisten, Techniker und die Leute aus der Kantine. Am Ende werden rund 4.400 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter durch den Börsengang zu Millionären. Etwa 400 davon kommen auf hundert Millionen und mehr.
Das meiste Geld landet in Brownsville in Texas, rund um die Starbase-Fabrik - eine der ärmsten Städte des Landes.
Ein Detail sagt eigentlich alles: Über hundert dieser Mitarbeiter haben sich zusammengetan und gemeinsam einen Vermögensverwalter ausgehandelt. Keiner von ihnen hatte je im Leben einen gebraucht.
Die Großen haben natürlich am meisten geholt. Elon Musk ist mit dem Börsengang zum ersten Billionär der Geschichte geworden, die Fonds und Frühinvestoren sitzen auf Milliarden. So läuft es eigentlich immer.
Was diesmal anders ist: Die Kleinen haben mitgewonnen. Der Schweißer, der Techniker, die Frau aus der Kantine - die sind heute reicher als gestern. Und darüber freue ich mich ehrlich mehr.