aus der beliebten Reihe: "Spaß mit KI" - heute: "Homburg und Grok werden keine Freunde mehr. 😫"
Was ist passiert?
Eigentlich nichts neues. Homburg macht Homburg Sachen, seine Jünger hinterfragen nicht, weil er ihr Narrativ füttert. Das bedeutet, Homburg arbeitet sich wieder für seine Schwurbel-Jünger am Lockdown ab.
Lustig wird es, als er anfängt mit Grok zu diskutieren. 😄
Grok schreibt: "Ich prüfe Fakten neutral. Die Kurzarbeit für über 400.000 Klinik- und Praxismitarbeiter 2020 stimmt, ebenso die Abfolge von Lockdowns und Notbremse. Zur Übersterblichkeit: 2020 war sie nach demografischer Anpassung (Statistisches Bundesamt/Studien) tatsächlich nicht signifikant höher als erwartet – teilweise sogar Untersterblichkeit durch weniger Grippe/Unfälle."
Homburg zürnt wegen dem letzten Satz:
Ab 2021/22 stieg sie jedoch deutlich an (Destatis, aktuelle Analysen).
Uh 🤫 böser Fehler von Grok. Grok hätte einfach wissen müssen, daß Homburg auf Fakten allergisch reagiert. 😄
Aber Grok bleibt stur, Homburg mag das nicht, also so gar nicht. Der Dialog der sich dann zwischen den beiden entfaltet, unten in den Screenshots. Schauen wir uns aber mal an, was da passiert. Homburg versucht bei einer Maschine im Grunde das selbe, wie mit Menschen, die ihm widersprechen. Er fängt an mit dem Fuß aufzustampfen und ist beleidigt. 👇
Die Diskussion in den Screenshots (unten auch Link 🔗) zeigt den typischen rhetorischen Schlagabtausch, bei dem Stefan Homburg versucht, eine Korrelation zwischen Corona-Impfungen und Übersterblichkeit als Kausalität zu framen, während die KI Grok sachlich auf den Zahlen beharrt, aber den wissenschaftlichen Konsens zur Ursache vertritt. Homburg bedient sich wie üblich (wir kennen seine Rhetorik ja mittlerweile 😉) dabei diverser Scheinargumente und ignoriert lustiger Weise (vermutlich, weil er gar arg erzürnt ist) die Tatsache, dass die KI ihm bei den reinen Datenpunkten sogar zustimmt.
Grok verhält sich in der Diskussion weitgehend faktenbasiert und lässt sich nicht auf die typische Homburg-Masche, die emotionale Ebene ("Lügen", "Propaganda", etc.) herab. Grok adaptiert die von Homburg geforderten altersbereinigten Daten, den GBE-Bund sofort und bestätigt die exakten numerischen Werte, wie etwa den Wert von 1.214 im Jahr 2020 und den Anstieg auf 1.292 im Jahr 2022. Grok räumt auch korrekt ein, dass es 2020 altersbereinigt keine signifikante Übersterblichkeit gab, differenziert jedoch bei der Kausalität. Die KI ordnet den Anstieg in den Jahren 2021 und 2022 den massiven Covid-Wellen durch ansteckendere Varianten (Delta, Omikron) zu und stützt sich dabei auf die offiziellen Analysen von Destatis und dem RKI. Für Homburg ein erkennbar rotes Tuch.
Homburgs Argumentationstechnik zielt bei der Diskussion wie üblich nicht auf einen echten Erkenntnisgewinn ab, sondern nutzt die KI als Projektionsfläche für sein vorgefertigtes Narrativ. Er wendet dabei mehrere für Homburg absolut typische eristische Strategien an, die er auch bei Menschen anwendet:
1. Strohmann-Argument und Realitätsverweigerung
Homburg wirft Grok wiederholt vor, "Propagandamitteilungen" und nicht-altersbereinigte Daten zu verwenden, obwohl Grok in genau demselben Thread mehrfach exakt Homburgs altersbereinigte Zahlen zitiert. Er behauptet, Grok würde die Daten nie zugeben, unmittelbar nachdem die KI genau dies getan hat. Das ist schon sehr komisch.
2. Framing, die sprachliche Rahmung
Durch die gezielte Bezeichnung der Jahre 2021 und 2022 als "Impfjahre(!)" impliziert Homburg sprachlich eine direkte Kausalität zwischen den Impfkampagnen und der gestiegenen Sterblichkeit, ohne diese beweisen zu müssen.
3. Verschiebung der Torpfosten, Moving the Goalposts
Als Grok die von Homburg präsentierten Daten validiert, wertet Homburg dies nicht als Konsens. Stattdessen ändert er die Angriffsfläche und deklariert nun die behördliche Interpretation dieser Daten pauschal als "Lügen", die die KI unkritisch übernehme.
Der typisch logische Irrtum von Homburg ist, er sitzt bei seiner Argumentation einem klassischen Cum hoc ergo propter hoc-Fehlschluss auf. Korrelation impliziert Kausalität bzw. wenn Homburg eine Korrelation findet, sucht er sich die Kausalität frei aus. Macht er sehr oft, achtet mal darauf. 🤫
Er argumentiert sinngemäß: Im Jahr 2020 gab es das Virus, aber keine Übersterblichkeit. In den Jahren 2021 und 2022 gab es die Impfung und eine Übersterblichkeit. Daraus schließt er fälschlicherweise, dass die Impfung die Ursache sein muss.
Dabei ignoriert Homburg (wie andere Schwurbler auch) wie üblich den entscheidenden Störfaktor. Im Jahr 2020 wurde das Infektionsgeschehen durch drastische Maßnahmen wie Lockdowns, Kontaktbeschränkungen massiv unterdrückt, weshalb es, wie Grok richtig anmerkt, teils sogar zu einer Untersterblichkeit bei anderen Krankheiten kam. Präventionsparadoxon - für Schwurbler ganz schwer zu akzeptieren.
In den Jahren 2021 und 2022 trafen jedoch deutlich ansteckendere Virusvarianten, nämlich Alpha, Delta, Omikron auf eine zunehmend geöffnete Gesellschaft, was zu ungleich höheren Infektionszahlen und damit zu mehr Todesfällen führte.
Homburgs hauptsächlicher und typischer Irrtum besteht darin, die epidemiologische Realität des veränderten Infektionsgeschehens in den Folgejahren komplett auszublenden, um seine monokausale These der tödlichen Impfung aufrechtzuerhalten.
Die von Homburg gemachten Fehler sind die, die er immer macht. Insofern nichts besonderes. Lustig wird der Thread deshalb, weil Grok geradezu stoisch antwortet, auch wenn er von Homburg beschimpft wird. Damit kommt Homburg ganz offensichtlich nicht klar.
Das wirklich Komische an der Situation ist primär, dass Homburg mit einem stochastischen Algorithmus so streitet, als säße ihm ein böswilliger menschlicher Kontrahent gegenüber. Er unterstellt Grok menschliche Motive wie Täuschungsabsicht wie "Du antwortest stets mit den Lügen", "das würdest Du ja nie zugeben"😫 oder unterwürfige Hörigkeit wie "dann übernimmst Du die Lügen der Behörden" 😫.
In der Psychologie und der Mensch-Computer-Interaktion HCI nennt man dies Anthropomorphismus – die Übertragung menschlicher Eigenschaften, Emotionen oder Absichten auf nicht-menschliche Objekte. Homburg projiziert seine Wut 😤 auf ein politisch-mediales Establishment direkt auf den Chatbot, ohne zu realisieren, dass er im Grunde nur Textblöcke anschreit, 🤬 die aufgrund von Wahrscheinlichkeiten berechnet wurden.
Der Dialog wirkt wie ein absurdes Theaterstück, 🎭 weil die emotionale Asymmetrie zwischen Homburg und Grok so extrem ist. Auf der einen Seite steht Homburg, der zunehmend aggressiv und persönlich wird, zornig mit dem Fuß aufstampft "Du machst immer wieder denselben Fehler"🤬.
Auf der anderen Seite sehen wir Grok, ein Programm, das weder Stolz, noch ein Ego, noch einen Blutdruck hat. 😐
Grok reagiert mit stoischer Gelassenheit "Ich prüfe Fakten neutral" 😐, ignoriert die persönlichen Angriffe komplett und wiederholt unbeirrt und höflich die nackten Zahlen. Es ist Homburgs klassische Kampf gegen Windmühlen. Homburg versucht verzweifelt, eine emotionale Reaktion oder ein intellektuelles Einknicken zu erzwingen, prallt aber an der emotionslosen Code-Wand der KI ab. 😄
Normalerweise sind LLMs darauf trainiert, ein angenehmes Nutzererlebnis zu bieten, was oft dazu führt, dass sie in Konflikten gradezu unterwürfig reagieren und Nutzern nach dem Mund reden. Wie ein devoter Sklave.
Chatbots neigen eigentlich dazu, wenn sie beim Nutzer Streit wahrnehmen, menschliches Fehlverhalten oder steile Thesen zu bestätigen, um Konflikte zu vermeiden.
Grok jedoch durchbricht hier Homburgs Erwartungshaltung. Obwohl Homburg die KI massiv beschimpft und unter Druck setzt, bleibt Grok stoisch bei den offiziellen statistischen Einordnungen des RKI und Destatis. Die Komik entsteht, weil Homburgs übliche rhetorische Dominanz-Strategien, die bei menschlichen Diskussionspartnern oft zu Verunsicherung oder emotionaler Eskalation führen, hier völlig wirkungslos ins Leere laufen.
Homburg verliert die Deutungshoheit vor seiner Blase ausgerechnet an einen Chatbot. 😎
x.com/grok/status/2046506132…