Der Abschiedspost von Klaus geht mir aus vielen Gründen sehr nah. Klaus war nicht komplett bettlägerig, er konnte sich noch überwiegend selbst versorgen, auch wenn es die letzten Monate schlechter war. Er konnte auch noch manchmal die Wohnung verlassen. Und doch war das ein Leben, das er, wie er selbst schreibt, nicht noch einmal zwei Jahre so hätte leben wollen. Das ergab für ihn keinen Sinn.
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe diese Gedanken sehr oft. Und immer öfter.
Selbst wenn es in wenigen Jahren Medikamente geben wird, die manchen helfen: Würde ich mit Marfan und all meinen weiteren Erkrankungen überhaupt davon profitieren? Meine instabile Wirbelsäule würde das nicht "reparieren".
Auch mir schwindet die Hoffnung.
"Lebenswert" ist ein sehr persönlicher Begriff.
Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung, die Klaus getroffen hat. Und die schon viele vor ihm getroffen haben. Loslassen.
Noch halte ich fest. Aber ich weiß oft nicht mehr, woran eigentlich.
Ich kannte Klaus nicht, aber seine Abschiedsworte berühren mich sehr.
klaus-schorn.de/2026/06/absc…
Mein Mitgefühl allen, die Klaus kannten und vermissen werden.
Fünf Tode binnen einer Woche.
Ich bleibe sprachlos zurück.
#MEcfs