Ich habe immer eine atheistische Position vertreten und Religion als Krücke verstanden. Heute sage ich, dass es ohne diese „Krücke“ nicht geht. Ein Kontinent wie Europa, der kulturell, identitär durch den wachsenden Einfluss des Islams so unter Druck gesetzt wird, braucht einen spirituellen Gegenentwurf, der die Menschen vereint.
Ich dachte immer, die Liebe zum Liberalismus kann die Religion ersetzen, aber die meisten Menschen müssen anders erreicht werden. Das ist ein Kulturkampf. Und der muss auch religiös-weltanschaulich geführt werden.