Die H2-Träumer verstehen die Wirtschaftlichkeit nicht, stimmt. Aber vor 10 Jahren hieß es, Solar sei nie wettbewerbsfähig. Lernkurven unterschätzt man schnell.
Ein neuer Trend: Elektrifizierte Dampfreformation (e-SMR)
Da die klassische Dampfreformation durch das Verbrennen von fossilem Erdgas große Mengen CO₂ freisetzt, arbeitet die Industrie intensiv an der elektrischen Dampfreformation.
Bei diesem Verfahren (e-SMR) werden die Reformer-Rohre nicht mehr von außen durch Gasbrenner beheizt, sondern direkt durch elektrischen Strom (Widerstandsheizung) glühend heiß gehalten.
Der Vorteil: Wenn dafür Grünstrom genutzt wird, fallen die CO₂-Emissionen der Befeuerung komplett weg. Zudem sind die Reaktoren kompakter und effizienter.
Der Strombedarf: In diesem Szenario steigt der Strombedarf massiv an – auf schätzungsweise 6 bis 10 kWh pro Kilogramm Wasserstoff (da die gesamte Reaktionswärme elektrisch eingebracht wird). Das ist allerdings immer noch deutlich weniger als bei der Wasserelektrolyse, die etwa 50 bis 55 kWh/kg benötigt, da die Energie beim e-SMR immer noch zum Großteil im Erdgas selbst steckt.
Die Zahlen zeigen das "gruener" H2 nicht die geringste Chance hat wettbewerbsfaehig zu sein.
Dampfreformation z.B. basierend auf Biogas wird immer deutlich guenstiger sein.
Bedauerlicherweise verstehen unsere H2 Trauemer diese Gleichung nicht.
Diese glauben was technologisch moeglich ist wird sich durchsetzen.
Nein es wird sich das durchsetzen was technologisch durchfuehrbar ist UND wirtschaftlich ist. Die Elektrolyse ist es nicht.