𝐌𝐮𝐭 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐢𝐧 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡
Die Expertise: da.
Das Angebot: durchdacht.
Der Preis: gesetzt.
Und dann: Funkstille.
Nicht sichtbar werden.
Nicht auffallen.
Lieber unter dem Radar bleiben.
Was hinter diesem uns doch allen bekannten Muster steht, habe ich mit Elisabeth Henning in der dritten Folge meines Podcasts The Real Deal. Inside Entrepreneurship besprochen.
Elisabeth ist Business-Modell-Architektin und Gründerin der nXt chapters GmbH, Karriere- und Transformations-Coach für Menschen 50 und sie weiss genau, wovon sie spricht.
Eine Aussage von ihr ist mir besonders geblieben:
„Viele haben ihre Angebote, ihre Preise, ihre Pakete längst vorbereitet. Aber sie gehen trotzdem nicht zu hundert Prozent in die Sichtbarkeit. Warum? Weil dieser bewusste Entscheid, mit dieser Message in die Sichtbarkeit zu gehen, auch bedeutet, ein Stück weit die alte Identität loszulassen.“
Und wie schwierig dieser Schritt sein kann, das weiss ich aus persönlicher Erfahrung.
Im Gespräch gehen wir dann auch darauf ein, was Sichtbarkeit bedeutet und was nicht und weshalb es eben nicht einfach Marketing ist. Und wir diskutierten darüber:
🔹 was eine echte Portfolio- oder Fractional-Karriere von einem blossen LinkedIn-Alibi-Profil unterscheidet,
🔹 weshalb viele Menschen zwischen Corporate-Welt und Unternehmertum hängen bleiben,
🔹 warum Sichtbarkeit keine Marketing-Spielerei, sondern wirtschaftliche Grundlage ist,
🔹 weshalb Reichweite alleine noch keine kaufkräftigen Kunden bringt,
🔹 wie man beginnt, den eigenen Tribe aufzubauen,
🔹 warum der Markt häufig zuerst das Angebot korrigiert, das wir ursprünglich verkaufen wollten,
🔹 und was es emotional, wirtschaftlich und persönlich wirklich bedeutet, unter dem eigenen Namen etwas aufzubauen.
Und ein Satz, den Elisabeth und ich beide sofort unterschrieben haben:
„Wir sind keine Influencerinnen. Wir sind Unternehmerinnen.“
Das ist keine Abgrenzung gegen Sichtbarkeit.
Es ist das Bewusstsein und die Klarheit darüber, weshalb wir sichtbar werden.
Viele Likes allein bedeuten noch nicht, dass daraus ein tragfähiges Unternehmen entsteht.
Dafür braucht es ein solides Geschäftsmodell.
Eine klare Positionierung.
Ein Angebot, das am Markt wirklich funktioniert.
Und vielleicht fast am schwierigsten: Geduld.
Das Gras wächst halt auch nicht schneller, nur weil man daran reisst.
Darum geht es auch in unserer neuen Webinar-Reihe:
Exit & Aufbruch
Mut allein macht nicht reich. Über Geschäftsmodell, Steuern und Vermögensaufbau.
Aber dazu in Bälde mehr.
An dieser Stelle: Vielen Dank für das wunderbare Gespräch, liebe Elisabeth. Ich durfte so viel von dir lernen und für meinen eigenen Unternehmensalltag mitnehmen.
Jetzt hört selbst rein:
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