Wenn diese Koalition einigungsfähig wäre, hätte sie sich längst geeinigt. Sie kann es schlicht nicht. Seit Monaten werden alle Entscheidungen mit immer neuen, vermeintlich ultimativen Zeitplänen vertagt. Die ständigen koalitionsinternen Eskalationen sind dabei vorprogrammiert. Während einige Parlamentarier der Union richtigerweise Ausgabendisziplin und Entlastungen statt zusätzlicher Belastungen anmahnen, lässt die SPD kaum einen Tag verstreichen, ohne über Steuererhöhungen nachzudenken. Daraus wird bis zum 30. Juni schwerlich eine tragfähige Einigung erwachsen. Dieser Bundesregierung fehlen Reformwille, Reformkraft und vor allem Führung durch den Bundeskanzler. WK
Brachialansage des Parlamentskreis Mittelstand an Kanzler Koalitionspartner: Man habe einiges mitgetragen, die Zeit für Kompromisse sei nun aber vorbei. Steuererhöhungen oder weitere Schulden – ohne uns. Das werden (wenig) spaßige Wochen für den
@bundeskanzler. Quelle:
@Politico