Heute vor 65 Jahren starb Jakob Kaiser, ein Staatsmann von Format aus den Reihen der CDU, wie man ihn dort heute vergeblich sucht. Er wollte ein politisch und sozial geeintes Deutschland als Brücke zwischen Ost und West. Seiner Partei schrieb er 1953 hinsichtlich der deutschen Einheit ins Stammbuch, was auch heute mit Blick auf unsere aktuelle Lage gilt:
„Wir schaffen es nicht alleine. Wir brauchen die großen Völker dazu; wir brauchen sogar die Russen dazu; denn ohne die Russen, wenn man nicht Krieg führen will, wird es nicht gelingen. Mit den Mitteln der Politik wird es nur dann gelingen, wenn die zögernde - ich sage mit Überlegung: zögernde - westliche Welt voranmacht.“