Historiker mit Schwerpunkt auf sowjetischer und deutscher Zeitgeschichte sowie Architekturgeschichte. Forsche (noch) zu „Kyjiw im Krieg. 1937-1947“

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Die Russen haben das Kunstmuseum Charkiw mit einer Drohne angegriffen und schwer beschädigt.
It seems that part of the collection of Kharkiv Art Museum wasn’t evacuated. Evacuation of art continues. Many pieces are destroyed or damaged. Source: Suspilne Kharkiv
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Die Russen bombardieren Wohnhäuser, Spitäler, Museen - die Ukrainer die russische Ölindustrie, mit der Putin seinen Krieg finanziert.
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Ist jemand überrascht? Genauso lief es im Gaza-Krieg ab: Trump hat der israelischen Regierung das Abkommen mit der Hamas aufgezwungen.
Netanyahu has decided to accept the Iranian deal. Security officials are despondent and see it as a disaster. Ynet brings some high level quotes from them: 1) A senior Israeli official said "Nobody is happy with this. We understand it is not good for us, and that it harms Israeli interests. What is troubling is that Israel cannot influence it. Its voice is not being heard." 2) The anger at Trump is palpable.: "Trump screwed us, we took the hit. We're no longer in the loop and can't really influence anything." 3) Israelis fear Iran will be economically revived: "They've blown money on the Iranians, who are getting everything they want. They'll build a missile corps, and we'll have to pour money into interceptors." Israel sees oil revenue flowing back into the exact capabilities the war was meant to degrade. 4) They don't believe a deal will adequately deal with the nuclear issue: "The real test of the deal is removing the uranium and destroying it. If that doesn't happen, the sense of a bad deal will turn into something more concrete." 5) They fear this will embolden Iran: "Iran has smelled that it can achieve things by force, and it will use that against its neighbors and against us." 6) The deepest worry is not military. It is perception. After months of direct fire, Iran is seen across the region as the side that took the pressure and did not fold: "the regional working assumption will be that it was signed under Iranian pressure and American capitulation, rather than the reverse." Israel is concerned that Iran will be stronger, the US will be weaker and that the future for it will be bleak in the region. This war has been a disaster for Israel.
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Mit „unbedarftem Gerede“ kennt sich @ArminLaschet ja sehr gut aus - was er mit diesem Tweet erneut eindrucksvoll bestätigt (das AJC selbst wirft Kallas keinen Antisemitismus vor, sonder die Deligitimierung Israels).
Wenn die Mitgliedsstaaten der EU zulassen, dass Frau Kallas Woche für Woche durch unbedarftes Gerede die Europäische Außenpolitik diskreditiert, werden wir einen schweren Rückfall in nationale Alleingänge erleben, der Europa in der Welt schwächt. Ihre jüngsten antisemitischen Ausfälle sind inakzeptabel. Wir brauchen ein stärkeres Europa mit Persönlichkeiten, die ihrem Amt gewachsen sind.
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Das muss an der „Vetokratie“ liegen, die @FukuyamaFrancis auch für die Verzögerungen bei Stuttgart21 verantwortlich macht. Oder irgendwelche Zauneidechsen, Lastenradfahrer etc. haben es sabotiert. 😤
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Gibt es eigentlich irgendeinen Autokraten, vor dem dieser larmoyante Bückling noch nicht auf die Knie gefallen ist?
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Bezeichnenderweise geht der Gemini-Text nicht auf die erfundenen Zitate in den Voigt-Beiträgen ein - und dem dummen Döpfner fällt es nicht auf. Oder es ihm egal. (Wo sind die konservativen Kulturpessimisten, wenn man sie mal braucht…?)
Amazing: KPMG wrote a report describing the successful use of AI by businesses. But the case studies turned out to be AI hallucinations. giftarticle.ft.com/giftartic…
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Der Logik von Henryk M. Broder zufolge hätte man nicht mal die Wähler der NSDAP als Nazis bezeichnen dürfen. Bezeichnend auch, dass er NS-Vergleiche hinsichtlich der AfD ablehnt, mit Blick auf die SPD damit aber kein Problem hat.
Am Ende werden es Podcasts sein, die Journalismus/Medien in ihrer jetzigen Form beenden. podcasts.apple.com/de/podcas…
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Ich hatte ja schon einige Male vorgeschlagen, Martenstein, Broder & Co durch Chatbots zu ersetzen. Deutschlands dümmster Verleger, Mathias Döpfner, führt in der @welt nun vor, dass auch er - und wie er stolz bekennt: zu 100%! - durch KI ersetzbar ist.
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Andrew Tate (@primetateHQ) lobt Russland als Land, das "eine maskuline Bevölkerung nicht fürchtet". Der Satz ist nicht nur falsch, er erlaubt auch einen tiefen Blick in jene romantisierenden Russland-Vorstellungen, die im Denken der postmodernen Rechten fest verankert sind. Schon demographisch ist das Bild geradezu grotesk. Russland gehört zu den Staaten mit besonders deutlichem Frauenüberschuss. Nur rund 46 Prozent der Bevölkerung sind Männer, zugleich liegt die Lebenserwartung russischer Männer gut elf Jahre unter jener der Frauen. Was Tate also für Stärke hält, ist in Wahrheit ihr genaues Gegenteil. Die russische Männlichkeitsinszenierung ist nämlich kein Ausdruck einer robust gewachsenen patriarchalen Ordnung, sondern vielmehr eine kompensatorische Ideologie. Sie überdeckt eine Gesellschaft, die seit mehr als einem Jahrhundert immer wieder von männlicher Übersterblichkeit, Kriegen, Repressionen und Gewalt geprägt wurde. Die Nachkriegsgenerationen wuchsen vielfach ohne Väter auf, oft ganz ohne verlässliches männliches Vorbild; erzogen von Frauen - Müttern, Großmüttern und älteren Schwestern, die zugleich den Alltag tragen und arbeiten mussten. Die Männer fehlten indessen, starben früh oder kehrten aus dem Krieg und Lagern als gebrochene Figuren zurück. Das Ergebnis war eine pseudopatriarchale Ordnung: faktisch von Frauen getragen, symbolisch aber sehnsuchtsvoll an einer abstrakten Vorstellung von Männlichkeit ausgerichtet. Denn auch viele Frauen hatten selbst kein stabiles männliches Vorbild erlebt. Sie gaben daher oft kein gelebtes Modell von Männlichkeit weiter, sondern ein vages Idealbild, das zwischen Sehnsucht und sozialer Härte oszillierte. In diese Leerstelle traten der Kodex der Straße, der Armee, des Straflagers und der kriminellen Unterwelt, also jener Räume, in denen Männer tatsächlich dominierten und Gewalt als Grundpfeiler sozialer Ordnung galt. Später griff der Kreml diese imaginären Männlichkeitsideale dankbar auf, nicht nur als Spiegel der gesellschaftlichen Wunschvorstellungen, sondern auch als kalkuliertes Identitätsangebot gegen den Westen. Das Ergebnis war ein staatlich inszenierter Männlichkeitskult: Verachtung von Schwäche, Gewaltästhetik, schleichende Militarisierung und, als symbolischer Höhepunkt, die Inszenierung Wladimir Putins als körperlich dominante Übervaterfigur. Die eigentliche Pointe dieser allrussischen Tragödie, die Tate wie vielen anderen entgeht: Das russische Männlichkeitsideal ist nicht trotz, sondern wegen der demographischen und sozialen Schwäche so dominant und toxisch. Es ist das Symptom einer Gesellschaft, die ihr Trauma nicht verarbeitet, sondern verleugnet und in äußere Härte übersetzt. Russland fürchtet keine maskuline Bevölkerung, weil diese real nicht existiert. Russlands Krieg gegen die Ukraine vertieft genau jene Wunde, aus der dieser Kult der Pseudomännlichkeit seine politische Energie bezieht. Er produziert neue vaterlose Familien, neue soziale Härte und neue Gewaltbiographien. Damit sorgt Putin verlässlich dafür, dass Russland aus diesem Teufelskreis noch auf lange Zeit nicht ausbrechen kann.
🚨🇷🇺JUST IN: Andrew Tate speaks out on why Russia works so well as a country: “You see that Russia is a very patriotic nation and they don’t fear having a masculine population.” “In these Western countries, especially in Europe, they prevent that specifically…”
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Im Gespräch mit der @SZ zeigt @FukuyamaFrancis eindrücklich, wie Politikwissenschaftler die Empirie ihren Thesen anpassen, anstatt ihre Thesen aus den Fakten abzuleiten: Seit der Volksabstimmung von 2011 haben die Proteste gegen #Stuttgart21 keinen Einfluss mehr auf den Bau. 1/2
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Für Fukuyama besteht die Welt aus Wille und Vorstellung, und wenn man einen Bahnhof in 12 T fertigstellen will, dann klappt das auch (zur Erinnerung: S21 wurde jetzt u.a. verschoben, weil man dort ein paar der Regeln "gebrochen" und hunderte Km Kabel falsch verlegt hat) 3/3
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Da ist die Quelle! "im Westen deutschsprachige Amerikaner"
„In Ostdeutschland leben Deutsche, in Westdeutschland aber mehrheitlich deutschsprachige Amerikaner.“ — Margarita Simonjan, Telegram-Kanal RT DE, 27. Januar 2023
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Warum lädt man furchtbare Deutsche wie Vad und Dohnanyi noch in Talkshows ein? Der greise Nationalsozialdemokrat tritt für ein München 2.0 ein. Das ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt, aber man muss ihm dafür keine ÖRR-Bühne geben. Die des Putin-Büttels Köppel reicht völlig.
Dohnanyi fordert im Gespräch mit Köppel und Vad, dass Deutschland und Russland die Kapitulation der Ukraine vereinbaren.
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wie kann diese frau echt sein
“I do know very well what is antisemitism. It's broader than hate against Jews. It's hate and discriminations against Semite people, including Arab people. Antisemitism is very real against Jewish people and against Arab people.” — Francesca Albanese, repeating debunked myth
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Um Gottes Willen.
🩹 ⛓️ Ukrainian medic who returned from Russian captivity, when asked by a journalist what he would like to change in the past, answers: "I would wish never to have been born. Too much pain..." When an individual—specifically someone whose profession is dedicated to the preservation of life—expresses the desire to have never been born, we are witnessing the total victory of the torturer over the spirit. We have faced the greatest evil the Earth has ever known - Russia.
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The Green Line demarcation zone, Beirut, Lebanon, 1982
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Es geht den Rechtsextremen und ihren Wähler:innen nur nebenbei um die Migration (denn dann müssten die Werte der AfD längst sinken). Es geht ihnen um die gleichen Fragen wie vor 100 Jahren.
Noch einer, der Unterschied zwischen Westdeutschen und Ostdeutschen.
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