Benedikt (38) • Antifaschist, Feminist, Unternehmer und Dolmetscher für Deutsche Gebärdensprache • taub • grün🌻 • Foto: Daniel Cati • er | he

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Ein Projekt von mir ist nun online: nicht-stumm.de! Auf dieser Seite findest Du gut formulierte Antworten auf den klassischen Klischees über taube Menschen und Gebärdensprache 🙂 Alle Texte stammen von @txtnso und Bilder mit Model Dana Cērmane stammen von Xenia Dürr! ❤️
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Hakenkreuze sind schon ein Thema in der eigentlich sehr diversen Kita meiner Kinder. Das ist wirklich nervig. Meine Kinder wurden gut aufgeklärt, finden diese Symbole durch das Verbot dann umso spannender.
Ja genau. Hitlergruß in der Klasse 5a. Kennt man.
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Hier mein Erklärungsversuch: Ich bin politisch links orientiert und kenne das Mindset vieler Menschen aus dem linken Spektrum. Linke stehen auf der Seite von Menschen, die diskriminiert werden oder von Rassismus betroffen sind. 1/7
Kann mir jemand mal den Fetisch der Linken mit den Islamisten erklären? Antikapitalismus allein kann es doch nicht sein. Scheint mir auch ein kranker Selbsthass zu sein. Aber so viele? Ich versteh es nicht
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Linke nehmen Israel aufgrund medialer Manipulationen kaum als Opfer wahr, sondern vor allem als Täter, dem vielfaches Unrecht vorgeworfen wird („Völkermord!“ und „Völkerrecht!“). Viele Linke sehen Israel als sehr mächtig – mit Unterstützung der USA. 6/7
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Manche denken sogar, Israel habe weltweit großen Einfluss (Achtung, Antisemitismus!). Linke wollen in der Regel Macht abbauen und sich für Menschen und Länder einsetzen, die weniger Macht haben. Deshalb zeigen sie oft eher Solidarität mit der palästinensischen Seite. 7/7
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Das mit dem „zerrissen in der Luft“ ist sicher nicht in Ordnung. Natürlich dürfen Eltern einen Trauerprozess durchlaufen – das ist bei den meisten so. Es gibt aber Ausnahmen: Taube Menschen freuen sich oft über taube Kinder (heute weniger als noch vor einigen Jahren) 1/5
10 May 2025
Hier auf X wird eine Mutter in der Luft zerrissen und des Ableismus bezichtigt, weil sie zugibt, dass die Behinderung ihres Kind einen Trauerprozeß bis hin zur Akzeptanz ausgelöst hat. Widerliches, in Selbstgerechtigkeit suhlendes Verhalten. Mir fehlen die Worte.
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Unsere Gesellschaft ist ableistisch – sicher nicht aus böser Absicht, sondern weil es strukturell so verankert ist. Wenn ein behindertes Kind da ist und Eltern nicht damit rechnen, ist das Leben plötzlich ganz anders, oft herausfordernder. 4/5
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Aber das liegt nicht am Kind – sondern an der Gesellschaft, in der Barrieren, Vorurteile und ein defizitorientierter Blick auf behinderte Menschen noch tief verankert sind. 5/5
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Weiß ich nicht. Das ist sein aktueller Gebärdenname. Sein Name in Deutscher Gebärdensprache ist „Haarinsel“. Das ist eigentlich keine allzu abwertende Namensgebung, sondern in der Deutschen Gebärdensprache relativ normal. In anderen Gebärdensprachen ist das anders. 1/4
9 Feb 2025
Ich möchte ihn festhalten, einen Rasierer nehmen und ihm diese Insel wegrasieren!!!! #KanzlerDuell
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Lindner ist „Porsche“. Merkel hat mehrere verschiedene Gebärdennamen. Keiner hat sich eindeutig durchgesetzt, trotz ihrer 16-jährigen Regierungszeit. Die am weitesten verbreiteten sind „Merkelraute“ und „Miesmund“. 3/4
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Bei Kohl war es „markantes Doppelkinn“. Heute sind wir etwas politisch korrekter und vorsichtiger. 4/4
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Antworte ich besser mit einem kurzen Thread. Die vorgebrachte Gleichstellung zwischen dem Wort "dumm" und dem N-Wort übersieht wichtige Unterschiede in der Verwendung und Wirkung dieser Begriffe. 1/7
12 Nov 2024
Ich verstehe immer noch nicht den Unterschied zwischen diskriminierender Sprache und diskriminierender Sprache. Es ist eine bewusste Entscheidung, den Intellekt meines Gegenübers herabzusetzen, um mich selbst aufzuwerten. Also ist es genau wie das N-Wort diskriminierend.
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Allerdings unterscheidet sich die Qualität der Diskriminierung deutlich von gezielt rassistischen Begriffen wie dem N-Wort oder auch dem Z-Wort. Diese wurden spezifisch als Schimpfwörter erschaffen und transportieren eine unmittelbare gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. 6/7
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Ein sensibler Sprachgebrauch sollte generell angestrebt werden. Für "dumm" gibt es oft bessere Alternativen wie "unüberlegt" oder "ungeschickt". Die unterschiedliche Problematik der Begriffe anzuerkennen bedeutet nicht, diskriminierende Sprache zu rechtfertigen. 7/7
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