Teile der Leitmedien sind in den vergangenen Tagen regelrecht in Panik verfallen, sobald die Namen
#Kettner und
#Bohlen gemeinsam erwähnt wurden.
Doch wer denkt, dieser laute Aufschrei sei zufällig oder authentisch, wird gleich eine völlig andere und deutlich unbequemere, Perspektive zu sehen bekommen.
Crashprophet trifft Poptitan:
Wenn zwei sagen, was man bei ARD & ZDF nicht mehr sagen darf
Die Empörung über Dominik Kettner und Dieter Bohlens neuen Podcast kommt wie aus dem Automaten. Wieder einmal wirft man ihnen „Untergangspropaganda“ und „Verschwörungstheorien“ vor.
Doch dieser Reflex lenkt nur davon ab, dass beide in zentralen Punkten eine Realität benennen, die die öffentlich-rechtlichen Medien und die Leitmedien seit Jahren systematisch ausblenden. Das eigentliche Problem ist nicht das Webinar, es ist die Weigerung der etablierten Medien, sehr sehr viele unbequeme Wahrheiten überhaupt noch öffentlich auszusprechen.
Die Leitmedien als Papageien der Macht:
Vorauseilender Gehorsam statt echter Journalismus
Seit Jahren kultivieren die großen Medienhäuser einen vorauseilenden Gehorsam, der fast jeden politischen Unsinn aus Berlin nahezu unkritisch und im Gleichklang ins Land trägt. Die Redaktionen verhalten sich wie gehorsame Papageien, die alles wiederholen, was aus Ministerien, Parteizentralen und Pressestellen geliefert wird.
Moralische Belehrung ersetzt Recherche, Framing ersetzt Analyse und das ständige „Haltung zeigen“ hat das journalistische Handwerk verdrängt.
In diesem Klima wagt es kaum noch jemand, wirtschaftliche oder geopolitische Realität abzubilden, wenn sie nicht in die veröffentlichte Meinung passt. Die Konsequenz ist ein Informationsraum, der glattpoliert, gefiltert und weitgehend bereinigt ist und deshalb von Millionen Menschen nicht mehr ernst genommen wird.
Warum Crashpropheten heute gebraucht werden:
Wenn die Tatsachen nur noch im Alternativraum ausgesprochen werden
Crashpropheten existieren nicht wegen ihrer Rhetorik, sondern weil ein gigantisches Informationsvakuum entstanden ist. Die zentralen Entwicklungen, der wirtschaftliche Absturz Deutschlands, die Rekordinsolvenzen, der Verlust der industriellen Basis, die Flucht von Unternehmen ins Ausland, die eskalierenden Energiepreise, die zunehmende steuerliche und regulatorische Überlastung werden in den Leitmedien nicht mit der nötigen Härte und Klarheit behandelt.
Stattdessen beruhigt man das Publikum oder relativiert die Lage, während die Fakten längst offen auf dem Tisch liegen. Menschen wenden sich zwangsläufig denen zu, die die Realität wenigstens benennen, auch wenn der Ton zuweilen drastisch ist.
Dass ausgerechnet Unternehmer, Goldhändler oder Musiker diese Rolle übernehmen müssen, ist kein Zufall, sondern das direkte Ergebnis eines medialen Blindflugs. Eine Bankrotterklärung!
Kettner übertreibt, doch trifft den Kern:
Wer nicht von Gebühren lebt, muss eben Klartext verkaufen
Dominik Kettner dramatisiert! Natürlich! Aber er hat keine 10 Milliarden Euro Rundfunkbeiträge zur Verfügung, mit denen er seine Informationsarbeit finanzieren könnte. Er kann keine „Demokratieabgabe“ einziehen, also muss er mit dem arbeiten, was er hat: Aufmerksamkeit. Doch inhaltlich liegt er bei vielen Entwicklungen erschreckend nah an der Realität. Seine Warnungen vor systemischen Risiken, vor politisch motivierten Eingriffen in Vermögen, vor dem wirtschaftlichen Niedergang und vor globalen Verschiebungen sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern durch die Datenlage gedeckt. Dass er damit Geld verdient, macht sehr viele diese Warnungen nicht weniger real.
Bohlen trifft bei 99 Prozent ins Schwarze:
Ein Pop-Titan spricht die Wahrheiten aus, die Experten nicht mehr aussprechen dürfen
Dieter Bohlen sagt öffentlich, dass Deutschland international nur noch belächelt wird. Das ist keine Provokation, sondern der nüchterne Blick vieler Investoren, Führungskräfte und Wirtschaftsexperten weltweit. Er sagt, die deutsche Wirtschaft sei an die Wand gefahren worden. Diese Aussage spiegelt exakt die Entwicklung der letzten Jahre wider, die durch politische Fehlentscheidungen, ideologische Verirrungen und bürokratische Eskalation geprägt war.
Und wenn Bohlen die Erfolgschancen der Ukraine im Krieg skeptisch beurteilt, ist das keine Verschwörung, sondern eine Bewertung, die zahlreiche Militäranalysten hinter verschlossenen Türen teilen. Dass er es offen sagt, macht ihn nicht radikal, sondern ehrlich.
Der wahre Skandal findet nicht im Webinar statt:
Er findet im deutschen Mediensystem statt
Der eigentliche Skandal ist nicht, dass Bohlen und Kettner ein Webinar veranstalten. Der Skandal ist, dass Millionen Menschen überhaupt auf solche Formate ausweichen müssen, um eine ungeschönte Darstellung der Realität zu erhalten.
ARD und ZDF liefern diese Darstellung nicht mehr, obwohl sie dafür mit Zwangsbeiträgen ausgestattet sind. Die Leitmedien übernehmen Regierungsnarrative in vorauseilendem Gehorsam und verhindern damit eine echte Debatte über die dramatische Lage des Landes. In diesem Vakuum übernehmen alternative Stimmen die Rolle, die eigentlich die Presse haben müsste und genau deshalb hören die Menschen ihnen zu.
Nicht Kettner und Bohlen sind gefährlich, gefährlich sind jene, die derzeit schweigen
Die beiden füllen lediglich die Lücke, die ein verweichlichtes, politisch ausgerichtetes Mediensystem hinterlassen hat. Sie sprechen aus, was Millionen denken, während Redaktionen ihre Aufgabe nur noch mit angezogener Handbremse erfüllen. In einer funktionierenden Medienlandschaft wären Leute wie Bohlen und Kettner Randfiguren.
In Deutschland aber sind sie für viele zur wichtigsten Informationsquelle geworden und das sagt mehr über den Zustand der Medien aus als über die beiden selbst.
Lieben Gruß in die Redaktion ;-) Erinnert ihr euch noch?
Stichwort "grünes Wirtschaftswunder", "„Wenn wir in dem Tempo weitermachen, dann haben wir es geschafft.“ (Habeck, bezogen auf den Ausbau der Erneuerbaren)! Die Wirtschaftseinbrüche seien "überraschend", die De-Industrialisierung sei „Panikmache“, "Die Impfung stoppt die Weitergabe!", Die Pandemie ist für Geimpfte vorbei!, Corona „Team Freiheit“ vs. „Team Verantwortung“...
und und und und und ......
Das Internet vergisst nie!
FAZ:
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tagesspiegel:
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